glodn – das nachhaltige Ladekonzept mit Anreizprogramm

glodn – das nachhaltige Ladekonzept mit Anreizprogramm

Projektbeschreibung

Die derzeitige Ladeinfrastruktur besteht jedoch aus stationären Ladesäulen mit einer Mess-, Abrechnungs-, und Kommunikationseinheit. Darum sind die Investitionskosten sehr hoch (mehrere 1.000 €/Stk.). Die hohen Kosten führen dazu, dass vordergründig Orte mit hoher Frequentierung erschlossen werden, wie Städte und die Hauptverkehrsrouten. Größere Wohnkomplexe (viele pot. Nutzer auf engem Raum) stellen durch die teuren Ladesäulen ein Problem dar. Betrieben werden diese Ladesäulen in der Regel von Energieversorgern, die die Energie bereitstellen und die Abrechnung abwickeln. Für den Kunden ist die Betriebsstruktur durch verschiedene Zugangs- und Abrechnungsmodelle sehr kompliziert. Der Kunde muss sich im Vorhinein über die Abrechnungsmodalitäten (Betreiber, Ladekarte, Bezahlung) informieren. Weiters sind die aktuellen Tarifmodelle sehr intransparent, da teils nach kWh und teils nach Ladezeit abgerechnet wird.
Und genau bei diesen Problemen setzen wir mit unserer Idee an. Wir möchten ein intelligentes Ladekabel entwickeln, dass über die nötige Mess-, Abrechnungs-, und Kommunikationseinheit verfügt und so die Abrechnung für den Kunden übernehmen kann.
Durch den geeichten Stromzähler wird das Ladekabel zum mobilen Zählpunkt, wodurch der Kunde seinen Stromanbieter (z.B. Haushaltsstrom) „mitnehmen“ kann und nicht mehr an den Stromanbieter der Ladesäule gebunden ist. Die Abrechnung erfolgt kWh-scharf (Ladezeit-Abrechnung nicht erwünscht, haben wir evaluiert), transparent und günstig, da wir lediglich eine kleine Gebühr (Abrechnungsdienstleistung) aufschlagen.
Nutzer dieses Ladekabels sind alle Elektromobilitätsnutzer im privaten- und gewerblichen (Dienstwagen, Autovermietung, usw.) Bereich.
Durch die Verlagerung der Ladeintelligenz auf die Kundenseite, reduziert sich die nötige Ladeinfrastruktur auf günstige Ladebuchsen. Die Ausrollung der Ladebuchse erfolgt über ein Anreizprogramm, bei dem die Buchse pro geladener kWh Einnahmen generiert und sich amortisiert. Mit steigender Auslastung der Buchse, sinkt gleichzeitig die Amortisationszeit und die Investitionsschwelle für weitere Buchsen.
Kunden der Buchse sind wieder alle Elektromobilitätsnutzer und insbesondere alle Orte mit längerer Verweildauer (Hotels, Einkaufzentren, Wohnkomplexe, usw.). Das Ladekabel und die Buchse werden auf 22 kW ausgelegt und bedienen den Bereich des „langsamen Ladens“.
 

Innovationskraft

Wir unterscheiden uns vor allem durch die Kombination aus einem mobilen Ladekabel, der freien Stromanbieterwahl mit der Möglichkeit seinen Haushaltsstromanbieter mitzunehmen, der Preistransparenz und dem Anreizprogramm für die Ladebuchsen, das ohne jegliche Förderungen einen gesicherten und sinnvollen Ausbau garantiert.
 

Nachhaltigkeit & gesellschaftlicher Nutzen

Der gesellschaftliche Nutzen ist enorm, da wir durch unser Anreizprogramm einen sinnvollen und bedarfsorientierten Ausbau der Ladeinfrastruktur garantieren – das "Henne-Ei-Problem" der Elektromobilität wird gelöst. Darüber hinaus wird durch das intelligente Ladekabel der Großteil der Kosten von denen getragen, die die Elektromobilität wirklich nutzen und nicht wie bisher von der Allgemeinheit subventioniert. Die Kosten sind transparent, nur minimal höher als bei der privaten Steckdose und sehr nutzerfreundlich, wie wir evaluiert haben.
 

Veränderungspotential (Game Changer)

Dadurch, dass unser System alle Ladevorgänge bis 22 kW abdecken kann, ermöglicht es allen Kunden ihren eigenen Stromanbieter auszuwählen bzw. „mitzunehmen“. Dadurch können sie sich wie gewohnt explizit für Ökostrom entscheiden. Denn nur mit Ökostrom lassen sich durch die Elektromobilität Emissionen im Verkehr reduzieren, wodurch sie erst nachhaltig wird.
Des Weiteren profitieren die Kunden von transparenten Preisen und einer automatisierten Abrechnung, bei der die Ladevorgänge über ein Online-Portal verwaltet werden können. Zu guter Letzt steuert sich durch unseren Ansatz der Ladeinfrastrukturausbau abhängig von der Nachfrage selbst und garantiert einen sinnvollen und nachhaltigen Ausbau. Dadurch ist dieses Konzept extrem skalierbar, AT – EU – weltweit und kann die Frage der Ladetechnik revolutionieren.
 

Haben Sie Fragen?
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Vanessa Mair, B.A.
Graphic Designer & Senior Marketing Assistant
Tel.: +43 1 891 59-215
Fax: +43 1 891 59-200
E-Mail: vanessa.mair@imh.at

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