Modell eines Einfamilienhauses zur Visualisierung verschiedenster Energiesparmaßnahmen

Modell eines Einfamilienhauses zur Visualisierung verschiedenster Energiesparmaßnahmen

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HTL Bregenz
Benjamin Stelzer, Raphael Sperger, Samuel Jochum, Abraham Nachbaur

  1. Projektbeschreibung
  2. Innovationskraft
  3. Nachhaltigkeit & gesellschaftlicher Nutzen
  4. Veränderungspotential (Game Changer)

Projektbeschreibung

Modell eines Einfamilienhauses zur Visualisierung verschiedenster Energiesparmaßnahmen und der Vorteile zentraler Steuerungen.

Wie wir wissen, werden global rund zwei drittel der elektrischen Energie von fossilen Brennstoffen erzeugt. Um den Umschwung von diesen auf erneuerbare Energiequellen zu erleichtern, ist das bewusste Energiesparen ganz sicher eine Möglichkeit. Mit unserem Projekt wollen wir Energiesparmaßnahmen, die großflächig in z.B.: Wohnhäusern und Bürogebäuden einsetzbar sind vorstellen. Für uns als HTLer ist dieses Projekt die Möglichkeit unser technisches Wissen bzgl. Mikrocontrollerporgrammierung mit einer Arbeit zu verknüpfen, die die Sichtweise von Menschen verändert. Die Energiewende wird somit erleichtert da die Vorbereitungen nicht nur über Vorschriften und Normen passieren.

Insgesamt arbeiten 4 Schüler der vierten Klasse HTL-Bregenz Abteilung für Elektrotechnik an diesem Projekt. Das Projekt wird von Herrn Prof. Hannes Mühlbacher betreut, der uns vorwiegend eigenständig arbeiten lässt, aber für jegliche Fragen zur Verfügung steht. Das Projekt selber ist für die Teilnahme am ASE- Jahresprojekt 2017/18 (Arbeitskreis Schule und Energie) zum Thema Klimawandel der VKW (Vorarlberger Kraftwerke AG) entstanden.

Zu Beginn wurde das Projekt in die Bereiche Modellbau, Software und theoretische Auseinandersetzung unterteilt. Im Laufe des Projektes fiel uns auf, dass es für das Gesamte besser ist, wenn jeder in jedem Bereich seine Ideen einbringt. Es gibt strikte Zuteilungen von kleinen Arbeiten, diese wurden bei jeder Besprechung (ca. alle 3 Wochen) freiwillig vergeben. Bis zum jetzigen Standpunkt steht das Modell selber, dies ist jedoch noch nicht mit der Elektronik und der Steuerung versehen.

Die Programmierung der Steuerungseinheit und die Verdrahtungspläne sind fertig, einzelne Elemente bleiben noch außen vor, da sie abhängig vom weiteren Verlauf des Projektes sind. Die theoretische Auseinandersetzung haben wir zeitlich als letzten Teil angesetzt, der grobe Inhalt ist schon geplant, doch die Ausarbeitung im Detail steht noch vor uns. Wir sind gut im Zeitplan, damit wir alles zur Einreichefrist des ASEProjektes fertigstellen können.

Innovationskraft

Unsere Idee ist es, die Vorteile einer zentralen Steuerung mit einem anschaulichen Modell zu visualisieren, um den Nutzen und die Wichtigkeit von einer intelligenten Zentralsteuerung Menschen ohne dem nötigen technischen Hintergrundwissen näher zu bringen. Dazu wird ein typisches Gebäude mit den in einem klassischen Haushalt oft vorhanden Geräten simuliert. Dieses Modell soll auch Kindern den Zugang zu den Themen Energieeffizienz und Energiesparen erleichtern. Das Projekt, wie wir es geplant haben, gibt es in dieser Art noch nicht und ist eine Neuheit.

Nachhaltigkeit & gesellschaftlicher Nutzen

Die Unwissenheit und oftmals Ignoranz vieler gegenüber dem Thema Energieeffizienz und Energiesparen ist noch immer ein großes Problem in unserer Gesellschaft. Um dem entgegenzuwirken und für mehr Aufklärung in diesen Bereichen zu sorgen, haben wir dieses Modell entwickelt. Das Ziel des Modells ist es, einer möglichst breiten Masse, vom Privatverbraucher bis hin zum Groß-Bürogebäude, die Möglichkeiten des Energiesparens auf einfachste Weise darzulegen und einen Anreiz zu bieten, selbst diese Methoden umzusetzen.

Veränderungspotential (Game Changer)

Mit unserem Projekt möchten wir zeigen, wie einfach es ist, Energie im Haushalt oder im Büro zu sparen. Durch die zentrale Steuerung starker Verbraucher in vielen Haushalten kann zum einen die Netzbelastung zu Spitzenzeiten verringert werden, wodurch die Verluste in der Energieübertragung reduziert werden. Zum anderen kann der Verbrauch in Abhängigkeit zu der zu Verfügung stehenden Energie geregelt werden. Letzteres hat besonders durch den Zuwachs von Wind- und Solarenergie an Bedeutung gewonnen. Diese erneuerbaren Energien hängen immer von den Wetterverhältnissen ab, deshalb müssen oft andere Energiequellen (z.B. Kohlekraftwerke) zugeschalten werden, um die Unebenheiten zu überbrücken. Es gibt bereits schon Lösungen, wie zum Beispiel die Verwendung von intelligenten Stromzählern.

Das Projekt hat großes Potential zur Gesellschaftlichen Verbesserung bzgl. dem Energiebewusstsein. Dies ist für viele ein sehr abstraktes Thema und wird ihnen mit unserer Arbeit leichter zugänglich gemacht.

Haben Sie Fragen?
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Vanessa Mair, B.A.
Graphic Designer & Senior Marketing Assistant
Tel.: +43 1 891 59-215
Fax: +43 1 891 59-200
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