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Benchmarking in und zwischen Krankenanstalten

Mit Anderen vergleichen – Performance steigern
  • Welche Spitalskennzahlen sich wie erheben lassen – Internationale Erfahrungen und Beispiele
  • Was Krankenhäuser von Toyota, dem Boxenstop in der Formel 1, Singapore Airlines oder der Ritz-Carlton-Hotelkette lernen können
  • Benchmarking in und zwischen österreichischen Krankenanstalten – Lernen Sie von konkreten Benchmarking-Projekten aus Österreich
  • Unternehmensentwicklung auf Basis von Benchmarking – So leiten Sie aus Daten eine Strategie ab, optimieren Prozesse und verbessern die Qualität

Ihr Plus – Aktiver Dialog: Erfahren Sie, wo Sie im Vergleich zu anderen Spitälern stehen! Leistungsdaten aus unterschiedlichen Bereichen des eigenen Hauses vorstellen – Verbesserungideen kennenlernen! Unter den Teilnehmern wird ein Exemplar des neuerschienenen Buches „International Best Practices in Health Care Management“ verlost!

Speaker Board

Programm

09:00 – 17:30 Uhr

Benchmarking und Best Practice Management

Was Krankenhäuser von Toyota, dem Boxenstop in der Formel 1, Singapore Airlines oder der Ritz-Carlton-Hotelkette lernen können
  • Ziele des Benchmarkings
  • Benchmarking-Typen
    • Brancheninternes Benchmarking
    • Wettbewerbsvergleich
    • Reverse Engineering
    • Generisches Benchmarking: wie man „Leapfrog Results“ erzielt
    • Best-Practice-Management
  • Benchmarking und strategisches Management

Was Benchmarking ist und was es nicht ist
  • Anlässe für Benchmarking
  • Benchmarking-Ablauf
  • Bewertung von Benchmarking-Resultaten

Schlüsselbereiche des Benchmarking
  • Abteilungs-Benchmarking
  • Prozess-Benchmarking
  • Krankenhaus-Betriebsvergleich
  • Vergleich von Gesundheitssystemen

Benchmarking und Benchmarking-Controlling
  • Aufbau und Struktur von Kennzahlen
  • Kennzahlensysteme und ihre Informationsgrenzen
  • Dashboard als Steuerungsinstrument
  • Balanced Scorecard: Verbindung von Strategie und Arbeitsprozessen

Stolpersteines des Benchmarkings

„Der pure Vergleich von Zahlen führt zu Fehlentscheidungen. Den Prozess in seiner Struktur verstehen, also der ‚Blick hinter die Kennzahl‘, ist Erfolgsvoraussetzung für Benchmarking.“ (Univ.-Prof. DDr. Wilfried von Eiff,)
  • Nicht vergleichbare Prozess-Strukturen
  • Unpräzise Kennzahlen-Definitionen
  • Fehlende Vergleichswerte und Schwellenbereiche (Thresholds)
  • Übersehen von abteilungsübergreifenden verdeckten Abhängigkeiten

Ausgewählte Benchmarking-Bereiche und Case Studies

Am Beispiel ausgewählter Benchmarking-Bereiche wird demonstriert, wie Benchmarking und Best Practice-Management funktioniert
  • Zentrale Notaufnahme
  • OP-Bereich und IST
  • Speisenversorgung
  • Wäscheversorgung
  • Einkauf und Logistik
  • Vergleich ausgewählter klinischer Bereiche (z.B. Orthopädie) und Prozeduren (z.B. Knie-Endprothese)

Benchmarking und Change Management

Das Ausmaß des Benchmarking-Erfolgs hängt ab von der Umsetzung der Benchmarking-Erkenntnisse in die eigene Organisation
  • Vorgehensweise beim Change Management
  • Instrumenten des Change Management

Ethische Aspekte des Benchmarking

Benchmarking im Medizinbetrieb erreicht dort seine Grenzen, wo die Ökonomie die Medizin dominiert
  • Wertekanon für erfolgreiche Benchmarking-Aktionen
  • Wann ist eine „Beste Praxis“ auch ein Erfolg im Sinne des Versorgungsauftrags?
Referent: Univ.-Prof. DDr. Wilfried von Eiff, Centrum für Krankenhaus-Management (Universität Münster) und Direktor des Center for Health Care Management and Regulation an der HHL Leipzig Graduate School of Management

09:00 – 17:00 Uhr

Benchmarking in und zwischen österreichischen Krankenanstalten (Anhand konkreter Erfahrungen)

LKF und Krankenhauskostenrechnung als wichtige Datenbasis für Benchmarking
  • LKF – Kurzer Systemabriss zum besseren Verständnis
    • Die Leistungsorientierten Diagnosenfallgruppen
    • Spezielle Abrechnungsbereiche
    • Punkteaufteilungsalgorithmen
  • Datenanalyse auf Basis des MBDS (Minimaler Basisdatensatz)
    • Welche Daten stehen zur Verfügung?
    • Die Dateninhalte des KDOK (Krankenanstalten- Dokumentationssystems)
  • Standard-Kennzahlen im Kontext von LKF und Kostenrechnung
  • Welche Kennzahlen können noch ermittelt werden?

Der Überregionale Vergleich / Daten des DIAG
  • DIAG - Das Extranet des Bundesministeriums
    • Datenbasis für Benchmarking-Projekte
  • Der „Überregionalen Vergleich“
    • Das Kennzahlensystem des Bundesministeriums
    • Kennzahlenvergleiche zwischen Bundesländern und Krankenanstalten
  • Der DATA-ANALYZER® als Benchmarking-Tool

Unternehmensentwicklung anhand von konkreten Fallbeispielen

Fallbeispiele anhand konkreter Benchmarking- Projekte
  • Die Suche nach Benchmarking-Partnern
  • Wie geht man an ein Benchmarking-Projekt heran? Konkrete Vorgangsweise
    • Erster Zugang – Quick Wins
    • Auftretende Schwierigkeiten
    • Stolperfallen beim Benchmarking
  • Was kann man aus den Ergebnissen ableiten?
  • Rückwirkungen auf Abläufe / Prozesse im Krankenhaus
  • Interaktive Mitwirkung der Teilnehmer
    • Interpretation der Daten der Fallbeispiele
    • Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmern
    • Online-Daten-Analyse und -interpretation

Unternehmensentwicklung auf Basis von Benchmarking
  • Was kann man aus den Ergebnissen ableiten?
  • Wo liegt der große Nutzen von Benchmarking im Krankenhaus?
  • Wie nützt man die Benchmarking-Ergebnisse gewinnbringend?
    • für Change Management / Prozessoptimierung
    • für Strategieentwicklung im klinischen Bereich
    • für Qualitätsverbesserung / Qualitätsmanagement
Referent: Mag. DDr. Dietmar Ranftler, Landeskrankenanstalten- Betriebsgesellschaft – KABEG, Kabeg Management

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