Tag 1 | Die Grundlagen von Lean – Was verbirgt sich dahinter?
Die Grundlagen von Lean
- Was ist Lean? Warum wird Lean eingesetzt?
- Die Prinzipien schlanker Strukturen – Was ist Lean Production / Lean Management?
- Lean Management Ziele
- Verschwendung sehen lernen
Eliminierung von Verschwendung durch unterschiedliche Lean-Methoden
- KANBAN – Produktionsprozesssteuerung
- Lean Administration – Lean in indirekten Unternehmensbereichen
- 5S – Arbeitsplatzorganisation: Ordnung und Sauberkeit, Standardisierung
- SMED – Rüstprozessoptimierung
Wertstromanalyse und -design
- Produzieren ohne Verschwendung (inkl. Praxisanwendung/-beispiel)
- Grundlagen des Wertstromdesigns
- Merkmale eines effizienten, kundenorientierten Wertstroms
- Vom Ist- zum Soll-Zustand
- Erkennen von Potentialen
- Ganzheitliches Wertstromanagement (Energie- & Ressourceneffizienz, Kostenbewertung, Nachhaltigkeit etc.)
Abschlussgespräch:
Was haben Sie vom heutigen Tag mitgenommen? In welchen Bereichen lässt sich Lean bei Ihnen einsetzen?
Proj.-Ass. Ing. Dipl.-Ing. Thomas Edtmayr, Leiter Montageplanung und Assistenzsysteme, Fraunhofer Austria Research GmbH, Geschäftsbereich Advanced Industrial Management
Tag 2 | Die wichtigsten Lean Werkzeuge und Methoden
Erhöhung der Anlagenverfügbarkeit durch präventive Instandhaltung
- Grundlagen der Instandhaltung und Begriffserklärung
- Welche Instandhaltungsstrategien gibt es?
- Stillstands-Ursachen und Schwerpunktprobleme in der Produktion
- OEE – Gesamtanlageneffizienz / Anlagenverfügbarkeit
- „Instandhaltung der Zukunft“ – Datenbasierte Instandhaltung
Der Weg zum schlanken Unternehmen – Planspiel „Lean Game“
- Einführung von Lean Management in der „Bagger GmbH“
- Gestaltung einer schlanken und effizienten Produktion in der Praxis
- Praktische Anwendung und Umsetzung ausgewählter Lean Methoden in der „Bagger GmbH“
Projektarbeit Besprechung der Aufgabenstellung zur Erstellung einer praxisorientierten Projektarbeit im Unternehmen: Bis zum Beginn des Modul 2 soll selbstständig eine praxisorientierte Projektarbeit im Unternehmen durchgeführt werden. Dabei geht es darum, die erlernten Methoden anzuwenden und zu vertiefen, sowie erste Erfolge bzw. Verbesserungen für das Unternehmen zu erzielen. |
Proj.-Ass. Ing. Dipl.-Ing. Thomas Edtmayr, Leiter Montageplanung und Assistenzsysteme, Fraunhofer Austria Research GmbH, Geschäftsbereich Advanced Industrial Management
Tag 3 | SMARTE Ziele und Kennzahlen: Lean „greifbar“ machen
Grundlagen von Zielen & Kennzahlen
- Bedeutung und Funktionen von Zielen und Kennzahlen
- Zusammenhang zwischen Vision, Strategie und Prozesse (Ziel-Kennzahlen-Hierarchie)
- Das magische Dreieck und Zielkonflikte (Qualität, Kosten, Zeit)
- Stolpersteine im Umgang mit Zielen und Kennzahlen
Ableitung von relevanten Zielen & Kennzahlen
- Nordstern, Zielausrichtung und Zielzustände
- Zielableitungsprozess top down und bottom up
- Zielzustände, Stellhebeln und Ergebniskennzahlen definieren
Bedeutung und Nutzen von Zielen & Kennzahlen für den Lean-Prozess
- Ohne Kennzahlen kein Lean Management
- Ziele und Kennzahlen als Basis für die kontinuierliche Verbesserung
- Kontinuierlich verbessern mit PDCA
- Typische Ziele und Kennzahlen im Lean Prozess
Arbeiten mit Zielen & Kennzahlen am Shopfloor
- Mit Zielen und Kennzahlen am Shopfloor führen und steuern
- Ziele visualisieren und kommunizieren
- Team- vs. Individual-Ziele
- Visualisierung von Kennzahlen am Shopfloor
Abschlussgespräch:
Was haben Sie vom heutigen Tag mitgenommen? Wo sehen Sie Umsetzungsmöglichkeiten oder Anregungen für das eigene Unternehmen?
Dipl.-Ing.(FH) Sandra Wildeis, MTD, Selbständige Organisationsberaterin, Trainerin und Coach, Sandra Wildeis e.U.