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Die Zukunft der diätetischen Lebensmittel

  • Die österreichische Rechtslage im Überblick
  • Gesetzliche Rahmenbedingungen von Kennzeichnung und Meldung
  • Aktuelle Urteile im Fokus und Ausblick in Richtung 2019
  • Begriffserklärung und Abgrenzung der Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke
  • Einschätzung der Behörden auf nationaler und europäischer Ebene

  • Werbemöglichkeiten für Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke und deren Grenzen
Kompakte Wissensvermittlung mit direktem Praxisbezug an Hand von Workshops und Fallbeispielen

Speaker Board

Programm

09:00 – 17:00 Uhr

Die Rechtslage in Österreich

Gesetzliche Rahmenbedingungen für diätetische Lebensmittel (nunmehr Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke)
  • Rückblick: Was war bisher?
  • Neue EU-Verordnungen: Was hat sich wirklich geändert? Woran kann / muss man sich orientieren?
  • Kennzeichnung: Was ist zu beachten und welche gesetzlichen Rahmenbedingungen gelten?
  • Meldung: Meldungspflicht laut LMSVG / EU-Verordnung
  • Aktuelle Urteile im Fokus
  • Ausblick: Was passiert nach 2019?
Referent:
Mag. Jakob Hütthaler-Brandauer, Rechtsanwaltskanzlei Hütthaler-Brandauer


Kompakter Überblick: Einführung, Abgrenzung und Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke im Detail

Fachspezifischer Fokus
  • Definition und Abgrenzung der Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke FSMP (vollständig/unvollständig, nicht mehr anwendbar) seit den neuen EU-Verordnungen
  • Ernährungswissenschaftliche Aspekte zur Abgrenzung: Physiologisch, pharmakologisch, medizinisch bedingter Nährstoffbedarf
  • Verwendung von Health Claims
  • Aufbau eines Dossiers für den Nachweis der diätetischen Zweckbestimmung
  • Was bedeutet „wissenschaftlicher Nachweis“: Beispiele aus der täglichen Praxis
  • Derzeitige Einschätzung der Behör-den (national und europäisch) zu „EBDs“ als Untergruppe der FSMPs
  • Stolpersteine: Zulässigkeit von Zutaten, Pflanzen und Pflanzenextrakten, Situation in europäischen Nachbarländern
  • Gruppenarbeit „Risikoabschätzung“ und Marketing: Welche Aspekte sprechen für ein NEM, welche für EBD und welche Unterschiede ergeben sich bei der Vermarktung?
Referentin:
Dr. Bettina Dörr, Von der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für Abgrenzung Arzneimittel, Lebensmittel, Kosmetika
Abschließendes Plenum mit Frau Dr. Dörr und Herrn Mag. Hütthaler-Brandauer
  • Gedankenaustausch, Diskussion und Klären von offenen Fragen

09:00 – 16:00 Uhr

Zukunftsstrategien

Die Rolle des Marketings
  • Wie kann der Aufbau einer möglichen Marketingstrategie aussehen?
  • Welche Möglichkeiten gibt es (noch)?
  • Auf was ist in der Praxis zu achten?
Hürden .... und Türen
  • Information / kommerzielle Mitteilung
  • EuGH Fachkreiswerbung
  • Produkthaftung
  • Zielgruppenfindung für Produkt und Information
  • Strategie- und Prozessfindung
Referent:
Mag. Andreas Schmölzer, Saicon Consulting GmbH
Was aus rechtlicher Sicht berücksichtigt werden muss
  • Wie ist eine Werbung zu gestalten? Was bedeutet „Gesamteindruck“ im Sinne der Judikatur?
  • Welche Werbemöglichkeiten bestehen für Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke hinkünftig und wo liegen die Grenzen?
  • Wie ist die Übergangsbestimmung zu verstehen und in der Praxis handzuhaben?
  • Welche Konsequenzen drohen bei Überschreitung der Werbemöglichkeiten? Was bedeutet lautere Werbung/unlautere Werbung und wettbewerbsrechtliche Relevanz im Sinne der Judikatur?
Referent:
Dr. Bernd Roßkothen, LL.M., Rechtsanwaltskanzlei Roßkothen Haberlander und Lektor für Lebensmittelrecht, FH Oberösterreich (Lebensmitteltechnologie und Ernährung)

Haben
Sie Fragen?

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