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Forum Spital 2015 für Labor-Manager

Das Labor

Anforderungen | Perspektiven | Entwicklungen
  • Recht im Labor – Rahmenbedingungen zu Gendiagnostik, Biosafety, Biosecurity, Biosurety
  • Outsourcing Krankenhauslabore – Modelle, Gerätebedarf und Kostenkontrolle im Vergleich
  • Personalisierte Medizin – Trends im Labor und Auswirkungen auf die Kostenstruktur
  • Normrevision DIN EN ISO 9001/2015 – Wie gut sind Sie vorbereitet?
  • POCT-Architektur – Spannende Überlegungen zum effektiven Eingliederungsprozess

Zwischen Innovationskraft und Kostendruck

KEYNOTE:
Rudolf Hundstorfer, Bundesminister für Arbeit,
Soziales und Konsumentenschutz

Dr. Florian Kainzinger,
Vorsitzender der Geschäftsführung, Labor Berlin – Charité Vivantes GmbH

Speaker Board

Programm

10:00 - 17:15 Uhr

09:30 Check-in – Herzlich willkommen bei Kaffee & Tee

10:00 Eröffnung des Forum Spital 2015 durch IIR und die Vorsitzende Mag. Petra Stuiber, Chefin vom Dienst, Managing Editor, Der Standard

Gemeinsames Eröffnungsplenum

10:10 KEYNOTE: Das Ärztearbeitszeitgesetz in der Umsetzung

Rudolf Hundstorfer, Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz

10:40 KEY NOTE: Strengthening efforts on integrated care – The Danish approach and what can be learned from it

  • What are the major challenges for today’s health care policies?
  • In and out of the hospital – Need for and benefits of enhanced cooperation between health care facilities, resident physicians and municipalities
  • Approaches and key factors in achieving highquality integrated care
  • Practical experiences – The hospital perspective
Anne Frølich, chief physician, associate professor, PhD, Research Unit of Chronic Conditions, Bispebjerg University Hospital


11:10 PLENUMSDISKUSSION: Strukturwandel, Qualitätssicherung, Kostendruck – Wie krisensicher ist unsere Gesundheitsversorgung?

  • Versorgungssicherheit am Prüfstand – Was bedeutet die neue Arbeitszeitregelung für die gewohnten Strukturen & Organisationsformen?
  • Zwischenbilanz Integrierte Versorgung – Trägt die Reform schon erste Früchte?
  • Effizientes Zusammenspiel für den Patienten – Welche Gesundheitsberufe braucht es und wer sollte wie ausgebildet werden
  • Umschichtung finanzieller Mittel und Gelder im Spital – Wie können wir wirtschaftlich effizienter agieren?
  • Viel gefürchteter „Ärztemangel“ – Gemeinsame Strategien für attraktivere Arbeitsbedingungen?

SC Dr. Clemens Martin Auer, Leiter Sektion I Gesundheitssystem, Bundesministerium für Gesundheit
Dr. Ingrid Federl, MSc, Vorstand Personal, Qualitätsmanagement/Spitalsreform, Pflegekompetenzmanagement, Oö. Gesundheits- und Spitals-AG (gespag)
Mag. Gabriele Jaksch, Präsidentin, MTD-Austria, Dachverband der gehobenen medizinisch-technischen Dienste
Dr. Harald Mayer, Vizepräsident, Österreichische Ärztekammer
Dr. Ernest G. Pichlbauer, unabhängiger Gesundheitsökonom, Berater, Publizist
Mag. Martin Schaffenrath, MBA MBA MPA, Verbandsvorsitzender-Stellvertreter, Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger


12:15 Gemeinsames Mittagessen

Start der Fachkonferenz „Das Labor“

13:35 Krankenhauslabore outsourcen oder nicht? – Modelle, Kosten und Wirtschaftlichkeit
  • Erfahrungen aus einem innovativen Modellansatz in Berlin
  • Pro und Contra
  • Auswirkung auf Kosten und Qualität
  • Wo Einsparpotentiale zu erwarten sind
  • Verzögerung bei Transport und Befundverfügbarkeit
Dr. Florian Kainzinger, Vorsitzender der Geschäftsführung, Labor Berlin – Charité Vivantes GmbH

14:15 Stellen Sie Ihre Fragen an unseren Experten!

14:30 Alles was Recht ist – Update zu rechtlichen Fragen im Labor
  • Rechtsicherheit im Labor – Wer haftet bei einem Unfall?
  • Rechtliche Rahmenbedingungen der Gendiagnostik
  • Möglichkeiten und Grenzen der Delegation ärztlicher Leistungen im Labor
  • Biosafety, Biosecurity, Biosurety – Was steckt hinter diesen Begriffen?
  • Bioethik und Compliance
  • Regelungen für die Laborverwendung – Freigaben für Studenten und Ärzte in Ausbildung
  • Experimente mit Dual use-potential
Outsourcing von Laborleistungen aus rechtlicher Sicht
  • Möglichkeiten und Fallstricke
RA Mag. Gregor Rathkolb, Schönbrunner Advokatur

15:30 Kaffeepause

16:00 Kritische Betrachtung:
LOINC – Von der Schwierigkeit unterschiedlicher Referenzbereiche
  • Fehlende Standardisierung von Geräten
    • Frage nach der richtigen Norm
    • Beispiel Tumormarker
  • Erwartungshaltung an das System
  • Übersicht der laufenden Projekte in Österreich
Prim. Dr. Susanne Hauptlorenz, Leiterin des Institutes für medizinisch-chemische Labordiagnostik und Blutdepot am Salzkammergut-Klinikum Vöcklabruck und Gmunden

16:30 Statements und Diskussion:
Personalisierte Medizin und Labor – Neue Analysemethoden und Trends: Was auf die Labore zu-kommt und wo die zukunftsweisenden Entwicklungen liegen?
  • Schnellere, kostengünstigere und qualitätskontrollierte Diagnostik
    • Wo liegen die Anforderungen an das Labor
  • Umsetzbarkeit der personalisierten Medizin und medizinischem Mehrwert für die Patienten
  • Auswirkungen auf die Kostenstruktur
    • Was darf sich das Gesundheitssystem leisten?
    • Welche Investitionen sind im Labor von Nöten?
Prim. Univ. Prof. Dr. Martin Klimpfinger, Pathologisch-bakteriologisches Institut, SMZ-Süd
Mag. Georg Kutalek,
Vertriebsleiter Roche Diagnostic, Roche Diagnostics GmbH
Andrea Schiefthaler, MA, Qualitätsmanagement, Klinikum Klagenfurt am Wörthersee, KABEG
OA Dr. Mariana Stettin, Leitung Laborverbund, Barmherzige Brüder Krankenhaus Graz
weitere Diskussionspartner in Absprache

17:15 Ende des 1. Veranstaltungstages

09:00 – 15:00 Uhr

09:00 Begrüßung durch IIR und den Vorsitzenden

09:05 Laborinformationssysteme – Rasante EDV-Entwicklung pro oder contra Alltagstauglichkeit?
  • Wie erhalte ich ein alltagstaugliches „Produktivsystem“?
  • Welche regulatorischen Anforderungen bestehen – Und wie kann ich Schritt halten?
  • Wie brauchbar sind Leitfäden für die Umsetzung in der Praxis?
  • Anforderungen der ÖNORM EN ISO 15189:2014 (Medizinische Laboratorien - Anforderungen an die Qualität und Kompetenz) an computergestützte Systeme - verglichen mit Anforderungen an GLP-Laboratorien gemäß OECD Draft „The Application of GLP Principles to Computerised Systems“ vom September 2014
  • Praxisbeispiel – interaktiv: Kurzer Einblick in die agile Programmierung eines LIMS – Software an das Qualitätssystem im Hause anpassen oder umgekehrt?
Dr. Timo Kretzschmar, Head of Quality Assurance, pharm-analyt Labor GmbH
Ognian Tschakalov, Geschäftsführer, ogi-it

10:15 Kaffeepause

10:45 1st Automatic – Das automatisierte Blutgasanalysesystem zur Vereinfachung von Prozessen
  • Prozessoptimierung – Effizientere Arbeitsabläufe und mehr Zeit für die Patientenversorgung
  • Anwendersicherheit – Vermeidung des Kontakts mit Patientenblut und verringertes Risiko von Nadelstichverletzungen
  • Schnelle Ergebnisse – Ergebnisse innerhalb von 35 sec. am Point-of-Care
  • Ergebnisqualität – Höhere Probenintegrität und weniger präanalytische Fehler
  • Patientensicherheit – Korrekte Verknüpfung von Patienten- und Proben-ID
  • Zeitmanagement – Probenmessungen mit wenigen, automatisierten Schritten
Thomas Fischbacher, Produktmanager, Drott Medizintechnik GmbH

11:15 NEU! Normrevision DIN EN ISO 9001/2015 – Wie gut sind Sie bereits vorbereitet?
  • Die wichtigsten Neuerungen und deren Auswirkungen?
  • Strukturelle Anpassungen Ihres QM-Systems
DI Elisabeth Richter, Unternehmensberaterin, Auditorin, qualitaetsBAER

12:00 Mittagspause

13:15 Sinnvolle POCT-Architektur – Was ein effektiver Eingliederungsprozess verlangt
  • Wer kontrolliert und wartet die POCT-Geräte?
    • Basiswartung als Aufgabe des Zentrallabors?
  • POCT und Qualitätsmanagement
    • Fehlerquoten senken
  • EDV-Lösungen im Überblick
Univ.-Prof.in Dr. in Ursula Köller, MPh, Institutsvorständin, Institut für Labormedizin mit Serologie und Infektionsdiagnostik, Ambulanz, KH Hietzing mit Neurologischem Zentrum Rosenhügel

14:15 Erfahrungen: Barcode-Etikettierung – Erhöht dieses Tool die Patientensicherheit?
  • Senkung des Verwechslungs- und Fehlerrisikos
  • Gewährleistung der vollständigen Rückverfolgbarkeit
  • Kosten der Implementierung und Verringerung der Verwaltungsaufwandes
Prim. MR Dr. Herbert Stekel, Abteilungsvorstand, Zentrallabor, AKh Allgemeines Krankenhaus der Stadt Linz GmbH

Ca. 15:00 Ende des Forum Spital – Labor
Rückblick Forum Spital 2015 | 10. - 11. Juni 2015

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Petra PichlerSales Director, Sponsoring & Exhibition
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