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IIR Lehrgang Risikomanagement in Versicherungen

Aktuelle Rechtslage verständlich und praxisnah aufbereitet
  • Gesetze, Leitlinien und Verordnungen auf einen Blick
  • Theoretische und praktische Feinheiten des 3-Säulen-Modells
  • Schlüsselfunktionen: Gesetzliche Vorgaben und unternehmensinterne Spielräume
  • FMA zu Fit & Proper: Anforderungen und Prüfkriterien
  • Outsourcing im Blickpunkt
Ihr PLUS: Erhalten Sie im Kommunikations-Workshop nützliche Tipps, wie Sie die neuen Prozesse im Unternehmen „lebbar“ machen

Ihr persönlicher Nutzen:
  • Hören Sie, wie Sie neue Gesetze und Verordnungen angemessen umsetzen
  • Erfahren Sie hautnah, worauf es der FMA tatsächlich ankommt
  • Profitieren Sie von den Empfehlungen zur Erstellung erforderlicher Berichte
  • Räumen Sie durch Expertenwissen Unklarheiten endgültig aus
Zertifikat: Holen Sie sich den Nachweis für Ihr erweitertes Fachwissen und Ihre praktischen Kompetenzen


Speaker Board

Programm

09:00 – 16:30 Uhr

09:00 Aktuelle Gesetze im Überblick – das müssen Sie wissen
  • Vertiefung der rechtlichen Rahmenbedingungen und Normen
    • Level 1: Richtlinie 2009/138/EG: Solvency II – kurz prägnant erklärt
    • Level 2: Durchführungsrichtlinien & -verordnungen von EU-Kommission und Fachausschuss
    • Level 3 der Gesetzgebung: Leitlinien der EIOPA
    • Level 4: VAG 2016: Was hat sich dadurch geändert und was ist geblieben?
Mag. Marguerita Sedrati-Müller, Bakk., Rechtsanwältin, DORDA BRUGGER JORDIS Rechtsanwälte GmbH
10:00 Externe Vorgaben – Interne Umsetzung: Wo gibt es noch Unklarheiten?
  • Prinzipienorientierung: Interpretationsspielraum anstatt klarer Regeln?
  • Was wollen die FMA und die EIOPA wirklich?
  • Sind die internen Methoden wirklich angemessen?
  • Wie kann man komplexe Gesetzestexte „richtig“ deuten?
  • Auslegung in der Praxis: Darstellung möglicher Ansätze
Mag. Andreas Hell, Abteilungsleiter Vor-Ort-Prüfung und interne Modelle von Versicherungsunternehmen und Pensionskassen, Finanzmarktaufsicht
10:30 Kaffeepause

10:50 Governance-Funktionen nach dem VAG
  • Kurze Erläuterung von
    • Risikomanagement-Funktion
    • Compliance-Funktion
    • Interne Revisionsfunktion
    • Versicherungsmathematische Funktion
  • Wie gestalten sich die Funktionen im Detail?
Mag. Andreas Hell, Abteilungsleiter Vor-Ort-Prüfung und interne Modelle von Versicherungsunternehmen und Pensionskassen, Finanzmarktaufsicht

12:00 Mittagspause

13:15 Risikomanagement im Rahmen der aktuellen Kapitalmarktsituation
  • Warum spielt das Risikomanagement eine so zentrale Rolle?
  • Warum gibt es neue Modelle?
  • Vergleich mit dem Bankenbereich (Basel III)
  • Niedrigzinsumfeld als aktuelle Herausforderung
  • Exkurs Lebensversicherung: Besonderes Risikoprofil aufgrund starker Kapitalmarkt-Abhängigkeit
Mag. Andreas Hell, Abteilungsleiter Vor-Ort-Prüfung und interne Modelle von Versicherungsunternehmen und Pensionskassen, Finanzmarktaufsicht

Checkliste für Ihren Lernerfolg:
Habe ich die Gesetze und Richtlinien richtig verstanden? Worauf muss ich achten, um die gesetzlichen Anforderungen im Berufsalltag richtig zu erfüllen?
14:30 Kaffeepause
Organisatorische Eingliederung des Risikomanagements
  • Was versteht man unter einem Risikomanagement-System?
  • Aufgaben des Risikomanagements
    • Welche Qualifikation ist dafür erforderlich?
  • Schnittstellen von Risikomanagement zu anderen Bereichen und Funktionen
    • Welche Zusammenhänge gibt es?
    • Synergien versus Interessenskonflikte
  • Schaffung einer adäquaten Risikokultur im Unternehmen
Prok. Mag. Sibylle Scaria, Ltr. (Konzern-) Risikomanagement, Grazer Wechselseitige Versicherung AG
Checkliste für Ihren Lernerfolg:
Wie kann ich Synergien aufgrund von Schnittstellen zwischen Risikomanagement und anderen Bereichen in meinem Unternehmen optimal nutzen? Worauf muss ich achten, um Interessenskonflikte zu vermeiden?

09:00 – 17:00 Uhr

09:00 Solvency II: Vertiefung des 3-Säulen-Modells: Säule 1 - Messen
  • Ökonomische Bilanz (EBS) Bewertung der Aktiva und Passiva zu Marktwerten
  • Berechnung des Minimum Capital Requirement (MCR)
  • Berechnung des Solvency Capital Requirement (SCR): Standardmodell oder internes Modell
  • Praxisbeispiel: Ist das interne Modell tatsächlich angemessen?

12:00 Mittagspause

13:00 Solvency II: Vertiefung des 3-Säulen-Modells: Säule 2 – Steuern
  • ORSA – Risikotragfähigkeit unter der Lupe
    • Praxisbeispiel Analyse: Feststellen, ob angewendetes Modell zur Berechnung der Kapitalanforderung angemessen ist
    • Praxisbeispiel Prognose: Feststellen, ob Eigenmittelbedeckung auch bei negativen Entwicklungen gegeben ist
Mag. Paul Buchner, Head of Quantitative Risk Management, UNIQA Insurance Group AG
DI René Knapp,
Head of Group Actuarial & Risk Management, UNIQA Insurance Group AG

Checkliste für Ihren Lernerfolg:
Wie kann ich berechnen, ob mein Unternehmen den quantitativen Anforderungen entspricht? Wie sieht die unternehmenseigene Risiko- und Solvenzbeurteilung in der Praxis aus?


15:00 Kaffeepause

15.20 Solvency II: Vertiefung des 3-Säulen-Modells: Säule 3 – Berichten
  • Regulatorisches Update
  • Quantitative Berichterstattung:
    • Umfang: Day 1 versus Full Scope QRTs
    • Detaillierte Inhalte und Herausforderungen bei der Aufbereitung
    • Datenqualität und Validierungen
  • Qualitative Berichterstattung:
    • Inhalt und Umfang von RSR / SFCR
    • Zusammenhänge der Informationen im RSR, bzw. SFCR mit den QRTs
    • Praxisbeispiel: Kapitel C
  • Integriertes Anwendungsbeispiel (QRTs, SFCR und RSR): Bonds
  • Ratschläge und Herausforderungen: Wesentlichkeitskonzept, Zusammenhänge mit anderer interner / externer Dokumentation, Systemen, Governance, Reporting Leitlinie
Dr. Ruth Garcia Fernández, Senior Manager, Financial Services Consulting, PwC Österreich GmbH
Checkliste für Ihren Lernerfolg:
Wie bereite ich die Daten richtig auf? Wie sind die Berichte formal zu gestalten?
Welche Daten muss ich der Behörde melden? Wo sind der Transparenz Grenzen gesetzt?

09:00 – 16:30 Uhr

09:00 Outsourcing
  • Übersicht der regulatorischen Anforderungen an das Outsourcing gemäß Solvency II und VAG
  • Welche Funktionen und Dienstleistungen eines Versicherungsunternehmens können ausgelagert werden?
  • Erläuterung und Darstellung eines beispielhaften Outsourcing-Prozesses, mit dem Fokus auf:
    • Inwiefern ist eine Einbindung der FMA erforderlich?
    • Wie kann ich die Risiken, die im Laufe des Auslagerungsprozesses auftreten, erkennen und mindern?
    • Inwiefern sind die 4 Governance Funktionen in den Prozess einzubinden?
    • Wie ist eine Umsetzung ausgelagerter Aktivitäten im Governance System möglich?
    • Was sind die Möglichkeiten zur laufenden Steuerung und Kontrolle ausgelagerter Aktivitäten?
  • Darstellung von Erfahrungswerten und Diskussion
Stefan Rogel, MSc, Senior Consultant, Financial Services Consulting, PwC Österreich GmbH

Ceckliste für Ihren Lernerfolg:
Was muss ich beachten, wenn ich Funktionen oder Dienstleistungen auslagern möchte? Welche speziellen Risiken bestehen? Wie kann ich diese Risiken mindern?



10:10 Kaffeepause
10.30 Konkrete Anforderungen an die Mitarbeiter: „Fit & proper“
  • Fachliche Qualifikation: keine standardisierte Zertifizierung, sondern interne Sicherstellung
  • Persönliche Zuverlässigkeit: Welche Eigenschaften sind dafür notwendig?
  • Unter der Lupe: Anforderungen an die 4 Governance-Funktionen
  • Unternehmensinterne  weiterer Schlüsselfunktionen: Was empfiehlt die FMA?
  • Aufsichtsrat und Vorstand: Wie machen sie sich „fit“?
  • Bestellung neuen Personals: Was muss beachtet werden? Welche Unterlagen sind wie und wo abzugeben?
  • Praktische Gestaltung der Überprüfungen
  • Prüfkriterien der FMA
  • Prüfgebiete und Empfehlungen
Mag. Elisabeth Schadler-Liebl, LLM, Behördliche Aufsicht über Versicherungsunternehmen und Pensionskassen, Finanzmarktaufsicht
Checkliste für Ihren Lernerfolg:
Werden in meinem Berufsalltag die fit & proper-Anforderungen korrekt erfüllt?
Verstehe ich, welche Gebiete die FMA prüft und worauf ich besonders achten muss?

12:30 Mittagspause
13:30 Workshop: Back to „daily business“ – Integration in den Alltag durch gezielte Kommunikation im Unternehmen
  • Wie kann Solvency II auf jeder Ebene lebbar gemacht werden?
  • Wie kann man Mitarbeiter motivieren, Veränderungen zu akzeptieren und zu leben?
  • Welche Softskills sind dafür notwendig?
Dr. Sonja Littig-Wengersky, Selbständige freie Trainerin, SLW Coaching & Training

Checkliste für Ihren Lernerfolg:
Welche Kompetenzen und Strategien helfen mir, dass neue Anforderungen nicht abschrecken, sondern als Chancen gesehen werden, die den Berufsalltag bereichern?


Ende der Veranstaltung: ca. 16:30

Haben
Sie Fragen?

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Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.Informationen zur Neuauflage folgen hier. Unser Customer Service unterstützt Sie gerne.

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