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Kompaktkurs Vergabe

Das Wichtigste aus dem Vergabealltag & das Verhandlungsverfahren in der Praxis
  • Das Bundesvergabegesetz – BVergG 2017
  • Vom Angebot bis zum Abschluss des Verfahrens
  • Sonderformen: Direktvergabe, Konzessionen, In-House Vergabe, Rahmenbeschaffung
  • Was Sie über Ihren Rechtsschutz wissen müssen
  • Verhandlungsverfahren: rechtssicher und vergabekonform

    Ihr persönlicher Nutzen:
    • Erarbeiten Sie alle relevanten Basics im Vergabealltag mit den Experten
    • Lernen Sie anhand bewährter Wertungs- und Realisierungsmodelle, worauf es bei der Durchführung des Verhandlungsverfahrens ankommt
    • Treffen Sie die richtige Entscheidung – Zuschlagskriterien, Zuschlagserteilung und Begründungspflichten gegenüber ausgeschiedenen Bietern

    Speaker Board

    Programm

    09:00 – 17:00 Uhr

    Wann unterliegt ein Auftraggeber dem Vergaberecht?
    • Wer ist Auftraggeber? Öffentliche oder private Auftraggeber
    • Begriff des öffentlichen Auftraggebers im klassischen Bereich
    • Was sind Aufgaben die im Allgemeininteresse liegen?
    • Öffentliche Unternehmen, die im Wettbewerb stehen und die vergaberechtlichen Folgen
    • Sektorenauftraggeber: Wann handelt es sich um private und wann um öffentliche Sektorenauftraggeber?

    Wann unterliegt ein Auftrag dem Vergaberecht?
    • Klassifizierung als Bauauftrag
    • Klassifizierung als Lieferauftrag
    • Klassifizierung als Dienstleistungsauftrag
    • Definitionen und Abgrenzungsfragen
    • Richtige Zuordnung und Nutzung von Ausnahmetatbeständen
    Schwellenwerte
    • Geschätzter Auftragswert
    • Die richtige Berechnungsmethode, je nach Auftragsart und ihren rechtlichen Folgen, anwenden
    • Verbotenes oder zulässiges Splitten des Auftrages?

    Entscheidungsfindung für die Teilung des Auftrages: Zulässigkeit und Ausschluss
    • Gesamtvergabe / Teilvergabe / Lose

    Der Ablauf der Standard-Verfahrensarten – Gliederung der Verfahrensarten
    • Projektgestaltung, Terminplanung und Einhaltung von Fristen
    • Bekanntmachung des konkreten Verfahrens im Normalfall und im beschleunigten Verfahren
    • Die richtige Verfahrensart wählen – Spielräume – Fristen – Zulässigkeitsvoraussetzungen – Wege zum Verhandlungsverfahren
    • Teilnahmeanträge: Wie gehe ich richtig vor? Die Durchführung der Eignungs- bzw. Auswahlprüfung? Grenzfälle? Welche Mängel können behoben werden? Was darf bzw. muss nachgereicht werden?
    • Angebote: Grenze der Prüfpflicht, Behandlung von Fehlern, wann sind Angebote mangelhaft?
    • Die Eignungsprüfung – Abgrenzung zur Angebotsprüfung

    Der Abschluss des Verfahrens durch den Auftraggeber
    • Die Mitteilung der Zuschlagsentscheidung
    • Der Zuschlag und der zivilrechtliche Vertrag
    • Der Widerruf der Ausschreibung
    Mag. Alexandra Terzaki, Geschäftsführerin, TERZAKI Unternehmensberatung

    Der Rechtschutz der Bieter und Schadenersatz
    • Vergabekontrollbehörden auf Bundes- und Landesebene quer durch den Instanzenzug
    • Nachprüfungsverfahren: Präklusionsfristen und welche Entscheidungen angefochten werden können
    • Antragslegitimation und Parteistellung
    • Die einstweilige Verfügung unter dem Lichte der Interessensabwägung
    • Feststellungsverfahren und Schadenersatz
    • Bekämpfbarkeit von Zuschlag und Widerruf
    • Maßnahmen gegen Direktvergaben
    • Vergabespezifische und vergabeverfahrensrechtliche Voraussetzungen für den Schadenersatz
    • Änderungen bei den Verjährungsfristen
    • Rechtsschutz für „ausgeschiedene Bieter“
    • Nach der ex-ante Transparentbekanntmachung: Gefahren und Möglichkeiten im Rechtsschutz
    MMag. Dr. Claus Casati, Rechtsanwalt 

    09:00 – 16:30 Uhr

    Die Umsetzung der EU-Richtlinien im BVergG 2017
    • Erweiterung der Ausnahmetatbestände
    • Neuerungen im Verfahren
    • Soziale und andere besondere Dienstleistungen
    • Verpflichtende e-Vergabe
    • Berichterstattung zu den Schwerpunkten aus erster Hand!
    Mag. Johanna Hayden, Bundeskanzleramt –Verfassungsdienst

    Sonderformen der Beschaffungspraxis als Vergaberecht light?
    • Direktvergabe nach öffentlicher Markterkundung: Verfahren sui generis
    • Unterschied zwischen öffentlichem Auftrag und Konzessionen
    • Wettbewerblicher Dialog und PPP
      • Anwendungsbereich des Verfahrens für besonders komplexe Vorhaben
      • Abgrenzung zu anderen Verfahrensarten
      • Verfahrensablauf
      • In-House Vergabe: Flucht aus dem Vergaberecht und dessen zulässiger Rahmen
    • Die Rahmenbeschaffung für wiederkehrende Aufträge – Gegenüberstellung der Rahmenbeschaffungsinstrumente:
      • Rahmenvertrag
      • Rahmenvereinbarung
      • Optionen

    Verfahrensarten und Verfahrenswahl
    • Verhandlungsverfahren nach vorheriger Bekanntmachung
    • Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung

    Verfahrensablauf: Rechte, Pflichten & Möglichkeiten im Verhandlungsverfahren
    • Markterkundung, Planung und Gestaltung des Verfahrens
    • Fristsetzung, Festlegung und Ausgestaltung von Verfahrensstufen
    • Zusicherung der Anonymität
    • Kommunikation mit Bewerbern und Bietern
    • Anfragen und Beantwortungsfristen
    • Zulässigkeitsgrenzen zur Wettbewerbssteuerung und Präqualifikation
    • Angebotsphasen
      • Angebotseinreichung
      • Angebotsöffnung
      • Angebotsprüfung
      • Nachverhandlungen/Angebotsanpassung
    • Formale Gestaltung des Verhandlungsverfahrens, stilistische Verhandlungsführung
    • Verhandlungsinhalte und zulässige Einschränkungen
    • Zwingende Festlegungen in den Ausschreibungsunterlagen
    • Protokollgestaltung als Vorlage, Protokollführung während der Verhandlung
    • Änderungen und Ergänzungen der Ausschreibungsbestimmungen im laufenden Verfahren
    • Abschluss des Verhandlungsverfahrens und zwingende Vorgaben für den Auftraggeber
    Mag. Alexandra Terzaki, Geschäftsführerin, TERZAKI Unternehmensberatung

    Aktuelle Rechtsprechung
    • Die wichtigsten Entscheidungen im Überblick
    Mag. Hubert Reisner, Richter, Bundesverwaltungsgericht

    Teilnehmerstimmen

    „Absolutes Fachwissen, praxisgerechte Erklärungen“ „Sehr intensiver und vollständiger Themenüberblick“ „Hohe Kompetenz der Vortragenden + Engagement bei
    Beantwortung der Fragen“

    Haben
    Sie Fragen?

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