Für die Teilnahme an beiden Konferenztagen erhalten Sie 16 ÖGKV PFP® (Pflegefortbildungspunkte)
2 ÖGKV PFP® = 1 Fortbildungsstunde laut GuKG
08:30 Herzlich willkommen bei Kaffee und Tee
09:00 Begrüßung durch die Vorsitzende Susanne Hinger, Chefredakteurin der interdisziplinären Fachzeitschrift KLINIK, MedMedia Verlag und Mediaservice GmbH
09:05 Norovirus – Bedeutung, Ausbruch, Maßnahmen & Präventionen
- Bedeutung der Noro-Infektionen für das öffentliche Gesundheitswesen
- Erkennen eines Norovirus-Ausbruchs – Auf was sollte geachtet werden?
- Maßnahmen & Präventionen gegen Noroviren
- Umsetzung der Leitlinien zur Qualitätssicherung – Lessons Learned
Dr.in med. Daniela Schmid MSc, AGES, Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH Institut für medizinische Mikrobiologie und Hygiene Kompetenzzentrum Infektionsepidemiologie
09:35 Händehygiene – effektivste und günstigste Maßnahmen um Infektionen zu vermeiden?
- 5 Stufen Modell von WHO – Gewährleistet den maximalen Schutz vor Infektionen
- Handhygiene – Maßnahmen Infektionen zu verhindern – Wo treten die meisten Fehler auf?
- Mitarbeiter sensibilisieren und Sicherheit gewährleisten
- Positionierung der Flächendesinfektion im Vergleich zur Händehygiene als Maßnahme zum Schutz vor Patientenkontamination
Univ.-Prof. Dr.med. Ojan Assadian, DTMH (Lond.), Facharzt für Hygiene und Mikrobiologie / Additivfach Infektiologie und Tropenmedizin, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (ÖGKH), Universitätsklinik für Krankenhaushygiene und Infektionskontrolle, Medizinische Universität Wien, Allgemeines Krankenhaus der Stadt Wien, Medizinischer Universitätscampus
10:15 Kaffeepause
10:45 Vertikale und horizontale Strategien zur Prävention nosokomialer Infektionen"In der Infektionsprävention zielen vertikale Konzepte auf die Bekämpfung von Infektionen durch einen bestimmten Krankheitserreger ab. Sie konzentrieren sich auf die Personen mit Erregernachweis und haben sich besonders in epidemischen Situationen bewährt. Horizontale Konzepte beabsichtigen dagegen den Schutz vor möglichst vielen Infektionskrankheiten durch Maßnahmen, die allgemein umgesetzt werden. Diese Konzepte eignen sich für endemische Situationen. Über den Beitrag beider Konzepte zur Bekämpfung multiresistenter Erreger wie MRSA wird in diesem Vortrag berichtet."
PD Dr. med. Roland Schulze-Röbbecke, Zentralbereich für Krankenhaushygiene und Infektiologie, Uniklinik RWTH Aachen
11:30 Zero Infektionen – für immer unerreichbar oder doch realitätsnah?
- Wie viele Infektionen können mit richtigen Maßnahmen verhindert werden?
- Welchen Maßnahmen sind wirksam?
Prof. Dr. Michael Jörg Hiesmayr, Leiter Klinische Abteilung für Herz-Thorax-Gefäßchirurgische Anästhesie und Intensivmedizin (HTG), AKH – Medizinischer Universitätscampus
12:15 Mittagspause
13:30 Isolationsmaßnahmen – richtig einsetzen?
- Welcher Patient muss isoliert werden?
- Wann muss ein Patient isoliert werden?
- Einzelisolation – Was muss getan werden wenn die Krankenhausressourcen nicht reichen?
- Isolationsmaßnahmen – Wo gibt es Probleme?
- Isolationsmaßnahmen – Ein Bericht aus der Praxis
Assoz. Prof. Dr.in Dorothea Orth-Höller, Leitung Sektion Sektion f. Hygiene und Medizinische Mikrobiologie Bakteriologie, Medizinische Universität Innsbruck
14:15 „Vermeidebare“ Spitalsinfektionen – Schadensersatz ein zukünftiges Thema?
- Nosokomiale Infektionen als unvermeidliche Begleiterscheinung werden von PatientInnen zukünftig nicht mehr akzeptiert
- Klage – Wen betrifft es, das Krankenhaus oder das Personal?
- Thema Schadensersatz in Form von Schmerzensgeld – „vermeidbare Infektionen“ Patienten werden achtsamer und kritischer
Dr.in Monika Ploier, Rechtsanwältin, HLMK Hochedlinger Luschin Marenzi Kapsch Rechtsanwälte GmbH
14:45 Kaffeepause
15:15 Kei(n)m Besucher! Welche Gefahr birgt der Besucher in sich?
- Art der Keime und deren Übertragung, Häufigkeiten, etc
- Maßnahmen der Keimreduktion im Klinikalltag
- Maßnahmen in speziellen Bereichen bei speziellen Keimen
- Der Angehörige/BesucherInnen – welche Maßnahmen zur Übertragungsvermeidung gibt es, welche sind sinnvoll?
Robert Lieberzeit, Stationsleitung Intensivmedizin und Anästhesiologie, Landesklinikum Baden
15:45 Schnittstelle – Hygiene im Rettungs- und qualifizierten Krankentransport
- Auf was muss geachtet werden? – Einsatzleitstelle, Rettungsfahrzeug sowie Personal
- Rettungsfahrzeug – keine oder eine weitere Gefahrenquelle für Keime?
- Erfolgsfaktor: gute Zusammenarbeit Rettungspersonal mit Krankenhauspersonal – gemeinsam Leben retten und vor Infektionen schützen
- QM Risiko- und Fehlermanagement – Identifikation von Verbesserungspotentialen und Stärken
Gerhard Schmalek MSc, MBA, Leitung Rufhilfe, Leiter Messmittel & Medizintechnik, Wiener Rotes Kreuz – Rettungs-, Krankentransport-, Pflege- und Betreuungsgesellschaft m.b.H.
16:15 Ende der Konferenz