Bitcoin: Digitale Währung und Grundlage für BlockChain
Vorläufer des Internets 3.0
Wertübertragung von Personen zu Person ohne Intermediär
Voraussetzungen zur Implementierung im Unternehmen unter spezieller Berücksichtigung des Energiesektors
Betrugssicherheit und Transparenz: die unmittelbaren Vorteile der neuen Technologie
BlockChain: Überblick über Use-Cases und Einsatzmöglichkeiten
Vom Finanzsektor zur Energiewirtschaft
Zahlungsdienstleistungen
Prozessbeschleunigung und Kostensenkungspotentiale
Smart Contracts
Automatisierung von Arbeitsschritten
Innovationen und Konzepte auf BlockChain Basis vor der Umsetzung
Ausblick auf die Möglichkeiten der Technologie in den nächsten 1-2 Jahren
Implementierungsschritte für das Projektteam
Die Herangehensweise von neuen Mitbewerbern und die frühzeitige Implementierung im EVU
Vorstellung von existierender Projekte und Lehren für den Energiesektor
Hype & Real – Anwendungsfälle in der Energiewirtschaft und deren derzeitige Umsetzbarkeit Umsetzungsbeispiele
Zukunftsaussichten
Diskussion Andreas Freitag, Senior Manager and Blockchain Lead Austria, Accenture Wien
Smart Meter – Eine Zwischenbilanz auf dem Weg zum Baustein für das Energiesystem der Zukunft
Einige Netzbetreiber stehen gerade am Anfang des Smart Meter-Rollout, während einzelne schon gut ein Jahrzehnt Erfahrung gesammelt haben. Ein spannender Zeitpunkt ein wenig zurück, aber auch in die Zukunft zu blicken. Fernablesung sowie vereinfachte und klare Prozesse sind in den fortgeschrittenen Projekten erfolgreich umgesetzt. Während sich Haushaltskunden für ihre Lastprofile kaum interessieren, bestehen für Netzbetreiber auf Grund des Rechtsrahmens wesentliche Hürden diese Daten zur Unterstützung in der Planung zu verwenden. Für in F&E-Projekten entwickelte Methoden, mit denen als Ersatz aus verteilten Spannungsmessungen aggregierte Lastdaten ermittelt werden können, fehlt es noch an Standardisierung und daher Verbreitung in verschiedenen Zählersystemen.
Nach rund 20 Jahren Erfahrung mit Smart Meter PLC-Kommunikation im CLC-A-Band (5-95 kHz) und wachsenden Bandbreitenanforderungen, auf Grund der Datenmengen, geforderten Geschwindigkeit und Qualität der Verschlüsselung etabliert sich aktuell die Nutzung des FCC-Bandes (150-500 kHz). Wie in den Vergangen Jahren im CLC-A-Band wird in den kommenden Jahren die Verträglichkeit und die Störanfälligkeit der Kommunikation im FCC-Band die Erarbeitung von Know-How zur Problemlösung erfordern.
Alles in allem werden in ein paar Jahren Systeme verfügbar sein, mit denen neue Energie-Tarife auch Privatkunden die direkte Auswahl der Energie nach Preis, Herkunft und Nachhaltigkeit ermöglichen. Für die Netze würde diese Entwicklung hohe Investitionen zur Vermeidung von Engpässen ergeben. Für ein insgesamt effizientes elektrisches Energieversorgungssystem sind daher auch im Netztarif Anpassungen zu entwickeln.
Ausgehend vom aktuell neu verfügbaren Mieterstrommodell wird der Bedarf an Lösungen für z.B. Local Energy Communities mit dezentraler Erzeugung, Elektromobilität und Sektorenkopplung in Zukunft ein breites Handlungsfeld ergeben, in dem Smart Meter eine zentrale Rolle spielen werden.
DI Dr. Andreas Abart Betriebsleiter Stromnetz Netz Oberösterreich GmbH
09:30 – 17:00 Uhr
Gemeinsames Plenum der EPCON
09:00 Herzlich willkommen! Check-in bei Kaffee & Tee
09:30 Eröffnung der EPCON durch imh und den Vorsitzenden Mag. Günther Strobl, Redakteur, STANDARD Verlagsges.m.b.H.
09:40 Energiepolitische Agenda 2019 – Energie Ausbau Gesetz konkret
Dr. Michael Losch, Sektionschef, Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus
10:15 EPCON AWARD: Vorstellung der Finalisten und Projektpräsentationen
10:45 Kaffeepause
11:15 Energiewende 4.0: vernetzte Energieautarkie
Durch ein umfassendes Energiekonzept, die Themen Wärme, Strom, Mobilität, Speicherung und Rohstoffressourcen verbinden
Solarthermie und Photovoltaik als Schlüssel-technologien für ein energieautarkes Leben
Als EVU durch neue Geschäftsmodelle weitere Ertragsquellen erschließen und Netzstabilität sichern
Prof. Dipl.-Ing. Timo Leukefeld, Energieexperte, Autarkiesucher, Denkwandler, Fa. Timo Leukefeld – Energie verbindet
12:00 Diskussion: Die Energiebranche in turbulenten Zeiten: Preisentwicklung, Marktdesign und Spielregeln für EVUs
Auswirkungen der und Erfahrungen nach der Strompreiszonentrennung
Einflussfaktoren auf die Märkte
Einschätzungen der rechtlichen Spielregeln
Mag. Peter Oswald, Geschäftsführer, Energie Steiermark Business GmbH Dr. Wolfgang Urbantschitsch, LL.M., Vorstand, Energie-Control Austria DI Dr. Susanna Zapreva, Vorsitzende des Vorstandes, enercity AG Dipl.-BW Walter Kreisel, MBA, CEO, W&KREISEL Group Dr. Michael Losch, Sektionschef, Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus DI Karl Gruber, Geschäftsführung, Wien Energie GmbH
12:45 Mittagspause
Beginn des Smart Meter Spezialtages
14:15 Begrüßung durch imh und den Vorsitzenden Ing. MMag. Dr. Peter Deschkan, Leiter Metering, Wiener Netze GmbH
14:20 Stellungnahme der E-Control rund um das Thema Smart Meter
Einschätzung der regulierenden Behörde zum derzeitigen Stand
Empfehlungen für die Zukunft
Ing. Mag. Leo Kammerdiener, Abteilung Strom, Energie-Control Austria Q&A: Frage- und Antwortrunde Nutzen Sie die Möglichkeit und stellen Sie aktiv Ihre persönlichen Fragen an Ing. Mag. Leo Kammerdiener, Energie-Control
14:50 Smart Meter – Erfahrungsaustausch im Dialog
Status quo und vorläufiges Fazit zur Zielsetzung in Österreich
Kunden- und Mitarbeiterskepsis – Hürden, Herangehensweise und interne Organisation
DSGVO als Innovationsbremse? – Kontrahierende Ziele von Energiezukunft & Datenschutz?
DI Martin Brunner, Geschäftsführer, Energy Services Handels- und Dienstleistungs GmbH Ing. MMag. Dr. Peter Deschkan, Leiter Metering, Wiener Netze GmbH Dipl.-Ing. Wolfgang Frühwirth, MSc, Leiter Netzdatenmanagement, Netz Burgenland GmbH Ing. Mag. Johann Kaltenleithner, Abteilungsleiter und Prokurist, Energie AG Oberösterreich Telekom GmbH Ing. Bernhard Leitner, Teamleiter Sekundärtechnik/Systemorganisation, TINETZ – Tiroler Netze GmbH Dipl. Ing. Gerhard Pailer, Stabsbereichsleiter Projektmanagement, Energie Steiermark AG Dipl.-Ing. Markus Schmidt, Programmleiter Smart Metering, Salzburg Netz GmbH
15:45 Networking-Break
16:15 Smart Meter – Zukunftsausblick im Dialog
Was bereits jetzt investiert werden muss, um die Zukunft zu sichern
Welche kundenorientierten Leistungen rund um Smart Meter und weitere Zukunftsperspektiven möglich sind
Wie sich der Sicherheitsstandard durch die Digitalisierung verändert hat und wo man nun ansetzt
DI Martin Brunner, Geschäftsführer, Energy Services Handels- und Dienstleistungs GmbH Ing. MMag. Dr. Peter Deschkan, Leiter Metering, Wiener Netze GmbH Dipl.-Ing. Wolfgang Frühwirth, MSc, Leiter Netzdatenmanagement, Netz Burgenland GmbH Ing. Mag. Johann Kaltenleithner, Abteilungsleiter und Prokurist, Energie AG Oberösterreich Telekom GmbH Ing. Bernhard Leitner, Teamleiter Sekundärtechnik/Systemorganisation, TINETZ – Tiroler Netze GmbH Dipl. Ing. Gerhard Pailer, Stabsbereichsleiter Projektmanagement, Energie Steiermark AG Dipl.-Ing. Markus Schmidt, Programmleiter Smart Metering, Salzburg Netz GmbH
17:00 Ende des Spezialtages
EPCON AWARD Verleihung und Get-together im Ausstellungsbereich
Warum teilnehmen?
Warum Sie am Smart Meter Arbeitskreis teilnehmen sollten:
Erfahren Sie durch aktiven Erfahrungsaustausch und praxisnahe Gespräche, wie weit man den gesetzten Zielen bereits kommt und welches Fazit österreichische EVUs derzeit für sich ziehen
Diskutieren Sie den Wandel durch Smart Meter und damit zusammenhängende Sicherheitsstandards, Zukunftsvisionen und interne Organisationsumbrüche
Profitieren Sie von den Projekterfahrungen der EVUs und erhalten Sie einen Kosten-Nutzen-Ausblick
Erlangen Sie ein tiefergehendes Verständnis über die digitale Energie-Zukunft
Gewinnen Sie an Know-how über technische Lösungen und unterstützende Verfahren