1. Ziele und Instrumente des OECD Base Erosion and Profit Shifting (BEPS) – Aktionsplanes
Eindämmung der „Steuerverschiebung“
Förderung der Rechtssicherheit
Transparentere Konzernstrukturen
Leichtere Anwendbarkeit - Schablone für länderübergreifende Geschäftstätigkeiten und Bilanzierung
2. Umsetzung des BEPS-Aktionsplans – Die wichtigsten Maßnahmen
Der dreigliedrige Ansatz der Verrechnungspreisdokumentation: Masterfile, Local file und Country- by-Country Reporting
Wer ist zu welcher Dokumentation verpflichtet, wo liegen die Schwellenwerte?
Neue Anforderungen bezüglich Beschaffung und Aufbereitung der Daten
Geplante Änderungen zu Vertragsformen – „Substance over Form“
Neudefinition von Betriebsstätten, Rechtliches Setup des Unternehmens und seiner Standorte
Neubewertung immaterieller Wirtschaftsgüter (Intangibles): Marketing, Lizenzen, Versicherungen, Patente, Software und deren Auswirkungen auf die Vergütung
3. Steuerreformgesetz 2015: Auswirkungen auf Verrechnungspreise und Bilanzierung
Veränderte Sachbezugsregeln für MitarbeiterInnen
Personalrückstellungen
Neue Definition der Aufwandsverursacher
4. Überführung der Maßnahme 13 des BEPS in nationales Recht
Wer sammelt und analysiert in Österreich die Country-by-Country Reports?
Erhöhte Transparenz als Herausforderung für Risikoanalyse und Datensicherheit
Vorgesehene Sanktionsmöglichkeiten der österreichischen Steuerbehörden und in ausgewählten Ländern
Ihre Experten für diesen Tag: Mag. Werner Rosar, Senior Tax Manager, KPMG Austria GmbH Angefragt: Vertreter des BMF
Die genauen Inhalte dieses Tages sind noch mit den Referenten in Abstimmung
09:00 - 17:00 Uhr
Handlungsbedarf für Unternehmen für die Post-BEPS Ära
5. Künstliche Vermeidung von Betriebstätten
Lager als Betriebstätte - Tochterunternehmen als Vertreterbetriebsstätte? Neuerungen und Konsequenzen
Vermeidungsstrategien, Anpassungsbedarf in der Supply-Chain
Probleme mit Betriebsstätten – Gewinnzuweisung, Buchhaltung, Reporting etc.
6. Anpassen der Verrechnungspreise an die Wertschöpfung
Neuer Ansatz zur Analyse von Risiken und Intangibles
Verhalten sticht Vertrag – Auswirkungen für Unternehmen
Von der Anpassung zur Nichtanerkennung von Transaktionen
Immaterielle Wirtschaftsgüter – Bewertungsfragen und Gewinnaufteilung
Möglichkeiten zur Verteidigung von Transaktionen und Chancen für Unternehmen