09:00 Eröffnung der Konferenz „Seniorenimmobilie 2015” durch IIR und den Vorsitzenden Mag. Johannes Wallner, Operativer Direktor Österreich, SeneCura Kliniken- und Heimebetriebsges.m.b.H.
Seniorenimmobilien – Angebot und Nachfrage in einem dynamischen Umfeld
09:05 Einfluss der Pflegepolitik auf Seniorenimmobilien: Novelle zum Bundespflegegeldgesetz und politischer Rahmen
- Novelle zum Bundespflegegeldgesetz
- Schwerpunkte des neuen Pflegepakets - Welche Änderungen sind zu erwarten?
- Entwicklung des Pflegefonds / Pflegeregresses, Tarife, Tagsätze
- Welche Auswirkungen der Pflegepolitik sind auf die Nachfrage an bestimmten Modellen von Seniorenimmobilien (z.B. Pflegeheim, Betreutes Wohnen, Tagesbetreuung etc.) zu erwarten?
Mag. Manfred Pallinger, Leiter Sektion IV, Pflegevorsorge, Behinderten-, Versorgungs- und Sozialhilfeangelegenheiten, Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
09:35 Demographische Entwicklungen
- Trends, Daten, Fakten - Demographische Alterung
- Finanzieller Hintergrund und Einkommensstrukturen älterer Menschen: Leistbarkeit der Seniorenimmobilien
- Entwicklung des Gesundheitszustandes älterer Menschen
Mag. Johannes Klotz, Direktion Bevölkerung, Statistik Austria
10:25 Kaffeepause
11:00 Diskussionsrunde: PolitikerInnen im Gespräch
- Zu viele oder zu wenig Seniorenwohn- und Pflegeangebote: Welche Regionen Österreichs haben einen besonders hohen bzw. niedrigen Bedarf an Seniorenimmobilien?
- Wie steht es um Angebote für Demenzerkrankte?
- Ambulante Betreuung versus stationäre Pflege - Wohin geht die Zukunft?
- Welche Lebensentwürfe haben ältere Menschen? Wie steht es um die Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit? Wer trifft Entscheidungen bezüglich der Gestaltung des letzten Lebensabschnitts?
U.a. mit: Mag. Waltraud Jahn, Landesrätin für Soziales, Land Oberösterreich
Mag. Gerald Loacker, Nationalratsabgeordneter und Sprecher für Soziales
Toni Erber, MBA, Landtagsabgeordneter und Landtagssprecher für Soziales, Land Niederösterreich
Förderung – Finanzierung – Risikoanalyse: Vom Pflegeheim bis zum Betreuten Wohnen
12:00 Leistungen der Bundesländer im Vergleich - Was wird gefördert und finanziert?
- Förderinstrumente
- Wohnrechtlicher Rahmen
- Senioren- oder behindertenbezogene bauliche Maßnahmen
- Förderung von betreutem Wohnen
- Wohnbeihilfe / Bedarfsorientierte Mindestsicherung
FH-Doz. Dr. Wolfgang Amann, Geschäftsführer, IIBW - Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen GmbH
12:50 Mittagspause
14:10 Seniorenimmobilien am Prüfstand: Risikoanalyse der Projektfinanzierung
- Bewertung und Verwertbarkeit von Seniorenimmobilien im Unterschied zu anderen Asset-Klassen - Benchmarks
- Besonderheiten der Risikofaktoren von betreibergeführten Immobilien - Unternehmensanalyse und Track Records
- Standort als bestimmender Faktor
- Durchführung von Gutachten - Planrechnungen und Kennzahlen
- Knock-out Kriterien - Welche Projekte werden abgelehnt?
- Verschiedene Wohnmodelle und ihre individuellen Risikofaktoren
Michael Priebsch, Prokurist, Sparkasse Oberösterreich Kapitalanlagegesellschaft m.b.H.
Pflegeheim quo vadis? Konkurrenz und Synergien
15:00 Konkurrenzanalyse: Was bedeuten Ambulante Dienste und 24h-Betreuung für die stationären Angebote?
- Beliebtheit der Modelle im Vergleich: Stationäre versus ambulante Pflege
- Zukauf von Serviceleistungen als Konkurrenz zur stationären Pflege
- Adaptierung des Eigenheims hin zur senioren-gerechten Wohnung - Was ist überhaupt möglich?
- 24h-Betreuung: Potenzial und Prognose
Markus Mattersberger, MMSc MBA, Präsident, Lebenswelt Heim, Bundesverband der Alten- und Pflegeheime Österreichs
15:30 Kaffeepause
16:00 Best Practice Netzwerkmodell: Von der Konkurrenz zur Kooperation - Wie stationäre und mobile Dienste erfolgreich zusammenarbeiten können
Karl Thurnbichler, Heimleiter, Wohn- und Pflegeheim Annaheim Mühlbachl Tirol
16:30 Betreutes Wohnen im Anschluss an Pflegeheime - Win-Win Solutions für alle Beteiligten?
- Versorgungssicherheit der Senioren - Verfügbarkeit allfälliger Pflegeheimplätze
- Betreutes und nicht betreubares Wohnen mit Betreuungsangebot rund um die Uhr
- Förderung des selbstständigen Wohnens - Finanzielle Entlastung der Gesellschaft
- Praxisbeispiel: LPH Mank
Gerhard Dittinger, Direktor, Landespflegeheim Mank Niederösterreich
17:00 Zusammenfassung des Tages: Offene Diskussion und Zeit für Ihre Fragen
17:15 Ende des ersten Konferenztages