News für das Gesundheitswesen und die Pharmabranche

Aktualität und Praxisnähe sind uns wichtig. Deshalb finden Sie auf dieser Seite alle aktuellen Informationen für Vertreter des Gesundheitswesens und der Pharmabranche.

Schmökern Sie durch aktuelle Branchenartikel, Studien oder neueste Trends und Entwicklungen. In Interviews und Gastbeiträgen geben Praktiker und Wissenschaftler Einblicke in aktuelle gesundheits- und pharmapolitische Themen.

Bei den Rückblicken zu unseren Veranstaltungen erfahren Sie die wichtigsten Erkenntnisse unserer Referenten und Teilnehmer. Viel Spaß auch beim Durchklicken der Impressionen.

Informieren Sie sich über aktuelle Seminare und Konferenzen aus dem Gesundheitswesen und der Pharmabranche.
 

Rückblick Ambulant vor Stationär & Pflege neu aufgestellt?
Ambulant vor Stationär und Pflege neu aufgestellt?

25. – 26. Juni 2019, twelve – myhive Twin Towers, Wien

Der Blick in die Gesellschaft zeigt: Wir brauchen neue Konzepte um die Generationen zu verstehen. Erst dann können wir auch neue Pflegekonzepte und die einzelnen Bedürfnisse erarbeiten. Mag.a Christiane Varga (Zukunftsinstitut Österreich) berichtete über Zukunftspläne.

Zu viele Krankenhausaufenthalte?

Die beiden Gesundheitsökonomen ao. Univ. Prof. Dr. Herwig Ostermann (Gesundheit Österreich) und Dr. Ernest Pichelbauer (Gesundheitsökonom) sind sich einig: Die Krankenhaushäufigkeit in Österreich ist im europäischen Vergleich sehr hoch. Aber was tun? Den Rückblick zu den Veranstaltungen finden Sie hier.

Radiologie: Ein Berufsbild im Wandel?

Bildgebende Verfahren spielen in der Medizin eine große Rolle.

Werden bald Computer in der bildgebenden Diagnostik die Hoheit übernehmen und sie durch die Auswertung von Daten mittels künstlicher Intelligenz revolutionieren?

"Das maschinelle Lernen wird Radiologen von mühsamen Aufgaben befreien, sodass sie mehr und anspruchsvollere Aufgaben erledigen können", sagt Polina Golland, Professorin für Elektronik und Informatik am Massachusetts Institute of Technology im Rahmen des Europäischen Radiologenkongresses in Wien.

Ein Artikel im Standard beleuchtet das Thema. Lesen Sie hier

Der Feinstaub und seine Konsequenzen

Neueste Daten zeigen deutlich: Wir müssen umdenken!

Ein Team um den Mainzer Atmosphärenforscher Professor Dr. Jos Lelieveld vom Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz zeigt in einer neuen Studie: Feinstaub sorgt scheinbar für doppelt so viele Tote wie angenommen !

Laut einem Artikel im Medical Tribune ergibt sich aus der Studie, zusammen mit Bevölkerungs- und Mortalitätsdaten der WHO, ein Sterblichkeitsüberhang für sechs Kranheits-Kategorien: ischämische Herzkrankheit, COPD, Schlaganfall, Lungenkrebs, untere Atemwegsinfektionen und andere nicht-übertragbare Erkrankungen. In Europa scheint das kardiovaskuläre System (KHK und Schlaganfall) mit einem Anteil von 48 % die größte Rolle zu spielen, wenn es um feinstaubassoziierte Todesfälle geht.

133 Tote in Europa (pro 100 000 Einwohner und Jahr): Was sind die Gründe für die europaweit hohe Zahl an Todesfällen pro 100 000 Einwohnern?
Birgt Feinstaub nun also tatsächlich ein hohes Gesundheitsrisiko?

Erfahren Sie mehr in folgenden Artikel aus dem Medical Tribune.

Hier finden Sie den Link zur Studie.

Generelle Impfpflicht in Österreich?

Laut einer Pressemeldung der APA gab es letzte Woche zukunftsweisende Beschlüsse der Österreichischen Ärztekammer zur Impfpraxis.

Am letzten Mittwoch erfolgte im Vorstand der Österreichischen Ärztekammer mehrheitlich der Beschluss für eine generelle Impfpflicht betreffend aller im österreichischen Impfplan empfohlenen Immunisierungen. Des Weiteren fordert die Österreichische Ärztekammer per Mehrheitsbeschluss die Ausweitung der Impfbefugnis auf alle Ärztinnen und Ärzte mit ius practicandi zum Arzt für Allgemeinmedizin oder Facharzt.

Die Pressemeldung zum Thema lesen Sie hier.

Hier finden Sie einen Standardartikel dazu.

Allianz für gesünderes Österreich wächst!

Mehr Sport in Österreich, heißt gleichzeitig Entlastung für das Budget.

Ein Steuerbonus für Freizeitsportler ist ein starkes Signal für ein fitteres Österreich.

Die Diskussion um eine steuerliche Entlastung für Freizeitsportler von bis zu 600€ jährlich flammt wieder auf.

Laut einer Pressemeldung der APA erneuert WKW-Spartenobmann Grießler die Forderung nach einem Steuerbonus für Freizeitsportler. Werden Mitgliedsbeiträge für Sportvereine oder gewerbliche Sporteinrichtungen wie Fitnesscenter oder Tennisclubs künftig steuerlich absetzbar sein? Laut einer MAKAM-Umfrage wäre der Großteil der Wiener jedenfalls dafür.

Details lesen Sie in der offiziellen Pressemeldung.

Brexit sorgt für Baby Boom

oder Kinderwunsch streichen, Klima retten?

Die Engländer wissen zwar noch nicht, gegen welche Wand sie fahren, aber dass sie gegen eine fahren, das immerhin steht fest.

Der Brexit, sagt Stefan Bruckbauer, Chefvolkswirt der UniCredit Bank Austria, ist wirtschaftlich eine lose-lose-Situation: Aber geburtentechnisch könnte der Brexit für die Menschheit ein Gewinn sein. Schließlich kommen die meisten Kondome vom Festland, auf der Insel selber werden keine produziert. Andererseits sagt eine Studie, dass es den größten positiven Effekt auf das Klima hätte, würden wir auf zusätzliche Kinder verzichten… Mehr darüber hier.

Was soll man dazu sagen? Schreiben Sie mir: manfred.haemmerle@imh.at

Übrigens: Ich werde die Bevölkerungsentwicklung in England im Auge behalten und Sie bei Zeiten über die Brexit-Baby Situation informieren

Rückblick Forum Pharma
Forum Pharma


19. – 20. März 2019, Hotel Vienna South – Hilton Garden Inn, Wien

Die Vorsitzende Dr.in Sabine Möritz-Kaisergruber, Präsidentin Biosimilarsverband Österreich, moderierte das Plenum des Forum Pharma, bei dem die Pharmabranche im internationalen Kontext thematisiert wurde.

Einen Blick in die Zukunft der Pharmabranche und die weltweiten Konjunkturveränderungen warf Mag. Stefan Bruckbauer, UniCredit Bank Austria AG. Trump, Brexit, Türkei und einige Beispiele mehr, wurden bei der Entwicklung der Finanzmärkte und den damit verbundenen Risiken aufgegriffen. Aufgrund der globalen wirtschaftlichen Aufstellung und dem hohen Anteil am Export, trifft der Einbruch der Industrieproduktion Europa stark.

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Ambulant vor Stationär

Wie steht es um die Krankenhaushäufigkeit im stationären Bereich in Österreich?

An welchen Schrauben muss gedreht werden bei der Abrechnung von ambulanten Leistungen? Stehen wir vor einem Strukturwandel im ambulanten tagesklinischen Setting? Welche Maßnahmen müssen getroffen werden bei der Gestaltung der ambulanten Nachversorgung in Österreich? Gesundheitsökonom Herr Dr. Ernest G. Pichlbauer war bei uns zu Gast, hier das Interview.

Richtungsweisende Entwicklungen von ambulanten Leistungen – Integration, Organisation, Finanzierung finden Sie auf der Fachkonferenz Ambulant vor Stationär hochkarätig diskutiert.

neue Therapiemöglichkeit bei Harnwegsinfektionen

Studie zeigt neue Therapiemöglichkeit bei Harnwegsinfektionen mit multiresistentem ESBL (extended spectrum beta-lactamase) E.Coli

Publikation in der Nature: Collateral sensitivity constrains resistance evolution of the CTX-M-15 ?-lactamase

Eine Gruppe von Wissenschaftlern der Technical University of Denmark in Lyngby - Dänemark und der Uppsala University in Uppsala – Schweden haben gezeigt, dass eine Kombinationstherapie aus zwei gängigen Antibiotika - Mecillinam und Cefotaxim – spezifische, multiresistente ESBL E. coli. Bakterien wieder therapiesensitiv machen kann.

Sie fanden heraus, dass die Entwicklung von Resistenzen gegen Mecillinam oder Cefotaxim zu einer gleichzeitigen Empfindlichkeit gegenüber dem jeweils anderen Medikament führt - ein Phänomen, das als Collateral Sensitivity bezeichnet wird.

Lesen Sie mehr im Bionity-Artikel vom 22.02.2019

Hier der Link zur Publikation in der Nature.

Das drohende Chaos

Erfordert der bevorstehende BREXIT Übergangslösungen für die Chemie- und Pharmaindustrie?

Ohne Frage wären die Chemie- und Pharmaindustrie sowie ihre Kunden von einem harten BREXIT besonders betroffen.

Im Falle eines harten BREXIT dürfen chemische Stoffe, die im Vereinigten Königreich für den Vertrieb in der EU registriert wurden, nicht mehr ohne Weiteres in der EU verkauft werden. Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) sieht die die BREXIT-Notfallpläne der EU-Kommission deshalb kritisch und fordert Übergangslösungen, um chaotische Zustände zu vermeiden.

Lesen Sie hier den online-Artikel vom 31.1.2019 in der Pharma +Food >

BREXIT Überganglösungen für die Chemie- und Pharmaindustrie
Rückblick Forum Krankenhaustechnik

29. – 31. Jänner 2019, Hilton Garden Inn, Wien

Humorvolle Keynote zum Thema Psychohygiene

Das Forum Krankenhaustechnik wurde vom Vorsitzenden DI Martin Krammer, MSc, Präsident des ÖVKT, moderiert und durch eine Keynote der vielfach als Trainer of the Year ausgezeichneten Mag.a Monika Herbstrith-Lappe eröffnet. Die Trainerin und Autorin startete mit viel Humor und Enthusiasmus in den Tag und hatte beim gemeinsamen Plenum der zwei Fachkonferenzen „Gesundheitseinrichtungen planen, (um-)bauen und betreiben“ und „OP-Management“ die Lacher auf ihrer Seite. Ihr Vortrag zum Thema „Operation Glück mit mentaler Hygiene“ offerierte dem interessierten Publikum Möglichkeiten das Fundament für einen freudvollen beruflichen Lebensraum zu legen. „In krank machenden Strukturen ist ein intaktes Immunsystem entscheidend“, konstatierte die vor positiver Energie nur so sprühende Vortragende. Sie bemerkte, dass lebensfrohe Menschen länger leben und ermutigte die TeilnehmerInnen ihre Stärken und Talente zu nutzen und weiterzuentwickeln.

Hier geht's zum gesamten Rückblick und den Impressionen

Das Publikum brachte den Vortragenden viele Lacher entgegen

Das Publikum brachte den Vortragenden viele Lacher entgegen

Pressemitteilung: Spitals-Ambulanzen – Keine Entlastung durch Primärversorgungszentren

Eine Studie der imh GmbH analysierte die Herausforderungen für das Krankenhaus der Zukunft

Beim imh Krankenhaus-Vertrauensindex (KHVI) wurden 335 SpitalsmitarbeiterInnen befragt: über 70 % zeigen sich skeptisch bis ablehnend bei der Frage, ob Primärversorgungszentren die Ambulanzen wirklich entlasten. Dazu gibt es noch zu wenige, und sie müssten auch rund um die Uhr geöffnet haben.

Entlastung der Ambulanzen durch Primärversorgungszentren – Auswertung allgemein

Entlastung der Ambulanzen durch Primärversorgungszentren – Auswertung allgemein  

Primärversorgungszentren bringen noch keine Entlastung

Seit fünf Jahren befragt die imh GmbH (vormals IIR) Krankenhauspersonal zu wichtigen Themen im Gesundheitswesen. Eine zentrale Fragestellung diesmal: Werden die Krankenhaus-Ambulanzen durch die Primärversorgungszentren tatsächlich entlastet? Die Antwort ist ernüchternd. Über alle Berufsgruppen im Krankenhaus hinweg zeigen sich die MitarbeiterInnen wenig optimistisch: 48,93 % antworten dezidiert „nein“; weitere 22,63 % sind unentschlossen. In Summe ergibt das 71,56 %. Die Befragten weisen darauf hin, dass es noch zu wenige Zentren gibt und ihnen auch nicht bekannt ist, dass weitere geplant wären. Außerdem müssten diese dann auch, wie die Ambulanzen, rund um die Uhr geöffnet haben. Insgesamt ist festzustellen, dass die MitarbeiterInnen in Krankenhäusern noch keine Entlastung spüren und kurzfristig auch nicht erwarten. In der Langfrist-Betrachtung zeigt sich allerdings eine Verschiebung: Im Jahr 2016 war dieser Wert noch um fast 15 Prozentpunkte höher, nämlich bei 86 %. Das heißt, die Skepsis war noch größer.

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"Health at a Glance" – Wie gesund sind die EU-Länder?

Der OECD-Bericht "Health at a Glance EU 2018" zeigt anhand von vergleichenden Analysen den Gesundheitszustand der Bürger und die Leistungsfähigkeit und Entwicklung der Gesundheitssysteme in den 28 EU-Mitgliedsstaaten, 5 EU-Kandidatenländern und 3 EFTA Staaten auf.

In einem Standard Artikel zum OECD-Bericht wird die Situation Österreichs beleuchtet. Österreich belegt Spitzenpositionen beim Tabak- und Alkoholkonsum. Laut Ärztekammerpräsident Thomas Sekeres "[...] sind die Studienergebnisse ein besorgniserregendes Indiz dafür, dass die Gesundheitspolitik in Österreich auch weiterhin zu wenige Akzente hinsichtlich gesunder Lebensführung und Prävention setzt [...]".

Lesen Sie den gesamten Standard Artikel hier.

Den kompletten OECD-Bericht "Health at a Glance EU 2018" finden Sie hier.

Health at a Glance
Pressemitteilung: Krankenhäuser kämpfen mit Personalknappheit
imh Krankenhaus-Vertrauensindex 2018 – Herausforderung in den nächsten 5 Jahren

Eine Studie der imh GmbH analysierte die Herausforderungen für das Krankenhaus der Zukunft

Beim imh Krankenhaus-Vertrauensindex (KHVI) wurden 335 SpitalsmitarbeiterInnen befragt: über 40 % gaben an, dass Personalknappheit die größte Herausforderung ist und befürchten mögliche künftige Qualitätsprobleme. Aktuell würden sich aber über 80 % der Befragten im eigenen Krankenhaus behandeln lassen.

Personalknappheit als Ursache für Qualitätsprobleme Seit fünf Jahren befragt die imh GmbH (vormals IIR) Krankenhauspersonal zu wichtigen Themen im Gesundheitswesen. Der diesjährige Fokus lag dabei auf den Herausforderungen für das eigene Krankenhaus in den nächsten fünf Jahren. Dabei ergibt sich ein klares Bild: Problematisch ist es für 42,8 % der Befragten demnach, einerseits Personal zu halten und andererseits Ärzte und Pflegepersonal zu finden. Für 27,5 % ist die größte Herausforderung, die Behandlungsqualität aufrecht zu halten – das ist der höchste Einzelwert. Die Analyse der Anmerkungen ergibt jedoch, dass die Herausforderung „Behandlungsqualität“ als eine Konsequenz der Personalressourcenfragen (Personal halten und Personal finden) gesehen wird.

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Pressemitteilung: Lieferengpässe bei Arzneimitteln und deren drastische Folgen

Stock-out Situation – Lieferengpässe bei Arzneimitteln und deren drastische Folgen

Beim imh Branchentreff pharmaKON wurde heiß diskutiert

Bei dem Branchentreff pharmaKON versammelten sich von 28. bis 29. November 2018 die wichtigsten Vertreter aus dem österreichischen Pharmabereich und analysierten ihre aktuellen Herausforderungen. Das drängendste Thema ist laut den Experten die Arzneimittelknappheit. Aufgrund von Produktions- und Transportproblemen oder Rohstoffengpässen kann so die Patientenversorgung stark gefährdet sein.

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Durchimpfungsraten in der EU

Rat der EU Gesundheitsminister verabschiedet Empfehlungen, um die Durchimpfungsraten in den Mitgliedstaaten zu verbessern

Laut einem in der DAZ veröffentlichten Artikel soll die Kooperation zwischen den EU-Mitgliedstaaten bezüglich Impfungen verstärkt werden. Die EU Gesundheitsminister befürworten eine enge Zusammenarbeit auf diesem Gebiet, um die Impfskepsis zu bekämpfen, die Durchimpfungsraten zu erhöhen, nachhaltige Impfstrategien in der EU aufzubauen und die EU-weite Koordinierung zu gewährleisten. Die versabschiedeten Empfehlungen rufen konkret zu 24 Maßnahmen auf, die erwogen bzw. umgesetzt werden sollen.
 

Lesen Sie den DAZ-Artikel in voller Länge

Durchimpfungsraten in der EU
Durchbruch in der Diagnostik von neurodegenerativen Erkrankungen?

Es gibt bahnbrechende Entwicklungen in der Forschung zur Diagnostik. Gibt es in Zukunft für progressive, neurodegenerative Erkrankung, wie z.B. ALS oder Multiple Sklerose, die hauptsächlich durch den Ausschluss anderer Erkrankungen diagnostiziert werden, endlich ein zuverlässiges Diagnoseverfahren? Neue Forschungsergebnisse der University of Illinois in Chicago enthüllen, dass Graphen, ein einatomiges Material aus Kohlenstoff, zur Diagnostik von neurodegenerativen Erkrankungen eingesetzt werden könnten.

Berry Research Laboratory, UIC

Berry Research Laboratory, UIC

Durch deutliche, spezifisch zuordenbare Veränderung der Schwingungseigenschaften des Graphen ist es möglich, zerebrospinale Flüssigkeit von Patienten einer bestimmten, neurologischen Krankheit, wie zum Beispiel ALS oder Multiple Sklerose zuzuordnen. "Wir können das Dipolmoment des dem Graphen zugesetzten Moleküls bestimmen, indem wir Veränderungen in der Photonenenergie des Graphen messen, die durch das Molekül verursacht werden", erklärte Berry, einer der Studienautoren.

Die Studie zeigt, dass die Diagnostik mit Hilfe von Graphen einen objektiven, diagnostischen Test bieten könnte, um neurodegenerative Krankheiten früher zu erkenn. Patienten würde durch eine frühe, spezifische Diagnostik ein früherer Behandlungsbeginn und somit mehr Chance auf eine Verlangsamung des Fortschreitens der Krankheit ermöglicht.
 

Rückblick pharmaKON 2018


28. – 29. November 2018, Arcotel Kaiserwasser, Wien


Bei dem etablierten Branchentreff pharmaKON versammelten sich von 28. bis 29. November 2018 die wichtigsten Vertreter aus dem österreichischen Pharmabereich.

Das hochkarätige Eröffnungsplenum moderierte Herr Dr. Martin Spatz, MBA (IQVIA Österreich).

„Es gibt Hürden für den Aufschwung“, so Herr Mag. Walter Pudschedl (UniCredit Bank Austria AG) im gespannt erwarteten Konjunkturausblick. Die Gefahr komme aus den USA, da die dortige Geldpolitik an globalen Einfluss gewonnen hat. Eskaliert der Handelsstreit, werden alle Länder verlieren.

Hier geht's zum detaillierten Rückblick

Eröffnungsplenum der pharmaKON 2018

Eröffnungsplenum der pharmaKON 2018

Biosimilars: Großes Marktpotenzial und eine neue Chance der verbesserten Patientenversorgung
Biosimilars

Sie sind auf dem Vormasch!

Laut einer Pressemeldung des Biosimilarsverband Österreich sind derzeit über 44 Biosimilars in der EU zugelassen und etwa 92 neue Biosimilars aktuell in fortgeschrittener Entwicklung. In Österreich sind bislang 25 Biosimilars zu 12 Wirkstoffen am Markt erhältlich und Anfang 2019 werden weitere Biosimilars hinzukommen.

Wir freuen uns, dass Frau Dr. Sabine Möritz-Kaisergruber, Präsidentin Biosimilarsverband Österreich, auf unserer Fachkonferenz am 19. und 20. März 2019 den Vorsitz übernehmen wird und erwarten spannende Diskussionen zu den aktuellen Entwicklungen.

Details zur Veranstaltung finden Sie unter www.imh.at/biosimilars 

Die Globale Insulinversorgung 2030

Kann eine ausreichende Versorgung insulinabhängiger Diabetiker sichergestellt werden?

Immer mehr Menschen sind zuckerkrank, Tendenz steigend.

Laut der internationalen Diabetes-Föderation haben weltweit rund 425 Millionen Erwachsene (einer von elf) Diabetes, davon mehr als 90 Prozent einen Typ-2-Diabetes. Bis 2013 prognostizieren Forscher einen Anstieg um 20% und zeigen in einer am 20.11.2018 publizierten Studie "Estimation of global insulin use for type 2 diabetes, 2018–30: a microsimulation analysis, The Lancet Dieabetes &Endocrinology", dass der Insulinbedarf im Jahr 2030 nicht mehr gedeckt werden kann.

Auf Basis der aktuellen Ressourcen und der aktuellen Zahlen der internationalen Diabetes-Föderation gehen die Forscher davon aus, dass 2030 nur für die Hälfte der insulinabhängigen Typ-2 Diabetiker eine ausreichende Versorgung gewährleistet werden kann.

Link zum Abstract

Insulinversorgung
Pressemitteilung: Vertrauen in Krankenhäuser steigt
Entwicklung des imh Krankenhaus-Vertrauensindex (KHVI)

Eine Umfrage der imh GmbH stellte SpitalsmitarbeiterInnen die Frage: Würden Sie sich im eigenen Krankenhaus behandeln lassen?

Beim imh Krankenhaus-Vertrauensindex (KHVI) wurden 335 SpitalsmitarbeiterInnen befragt: Die Auswertung ergibt ein hohes Vertrauen in die Kompetenz der Krankenhäuser. Der Index steigt gegenüber 2017 um 2,2 Punkte auf 164,2 und erreicht damit den höchsten Wert seit 2014.

Hier finden Sie die gesamte Pressemitteilung.

Der Life-Science-Sektor in Österreich: Über 900 Unternehmen mit 55.500 Mitarbeitern

Im Futurezone- Artikel wird der Boom des Life-Science Sektors in Österreich mit Zahlen belegt und auf den neuen Life Science Report Austria 2018 verwiesen. Den Report wollen wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten: Hier finden Sie den diesen zum Download.

Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck dazu in der Futurezone: „Mir ist es wichtig aufzuzeigen, dass die Branche Wohlstand und Arbeitsplätze schafft. Sie ist eine wichtige Lebensader für den Wirtschaftsstandort.“

Den gesamten Artikel lesen Sie hier.

Und hier der Report zum Download.

Life Science Report
Pressemitteilung: Antibiotikaresistenzen – Zeit zu handeln
Dr.in Agnes Wechsler-Fördös referierte über die zunehmende Anzahl an Antibiotikaresistenzen

Dr.in Agnes Wechsler-Fördös referierte über die zunehmende Anzahl an Antibiotikaresistenzen

Bei der imh Fachkonferenz „Nosokomiale Infektionen“ wurde das Problem der Antibiotikaresistenzen kritisch beleuchtet.

Weltweit steigen die Verschreibungen von Antibiotika massiv, dies führt zum zunehmenden Problem von Antibiotikaresistenzen, so die Expertin Dr.in Agnes Wechsler-Fördös, ehemalige Antibiotika- und Hygienebeauftragte Ärztin der Krankenanstalt Rudolfstiftung, bei der imh Fachkonferenz „Brennpunkt Nosokomiale Infektionen“ von 3. bis 4. Oktober 2018.

Prognose: 10 Millionen Todesfälle durch Antibiotikaresistenzen

Von 2000 bis 2015 gab es weltweit einen Anstieg des Antibiotikakonsums um 65 %. Der Gesamtverbrauch in Österreich ist in den letzten fünf Jahren in der Humanmedizin um 3,8 % gestiegen, im stationären Bereich sogar um 17,3 %. Österreich hat einen Antibiotikaabsatz von gesamt 119,2 Tonnen. Von den Verschreibungen sind bis zu 20–50 % fraglich bzw. unnötig. Die Resistenzprognose des O´Neill-Reports, beauftragt von der englischen Regierung, prognostiziert für 2050, dass an Antibiotikaresistenzen 10 Millionen Menschen – mehr als an Karzinomen – sterben werden.

Lesen Sie hier die detaillierte Pressemitteilung.

Gesundheitsdaten – Das neue Gold?
Gesundheitsdaten – Das neue Gold?

In den USA kommt der nächste Schritt in der digitalen Gesundheitsindustrie – Apps sammeln bereits Gesundheitsdaten und jetzt auch unser Einkaufswagen?

Walmart plant in seinen Filialen biometrische Griffe an den Einkaufswagen zur Sammlung von Daten wie Körpertemperatur und Puls. Wie gehen wir einerseits sicher, aber auch nachhaltig mit unseren Gesundheitsdaten um?

Bei der pharmaKON am 28. und 29. November 2018 wird hochkarätig diskutiert Gesundheitsdaten zu Forschungszwecken zu nutzen, um zukünftigen Patienten eine bessere Versorgung zu bieten.

Lesen Sie den gesamten Artikel hier.

Pressemitteilung: Das heiße Eisen Sozialversicherungsreform auf dem Forum Spital

Der Wille zur Veränderung im Gesundheitswesen

Turbulente Diskussionen begleiten derzeit die Reform der österreichischen Krankenkassen und damit auch das Gipfeltreffen der österreichischen Gesundheitsbranche: das Forum Spital von 3. bis 4. Oktober 2018. Angekündigt wurde die größte Reform der Sozialversicherungen des Landes in der 2. Republik. Man kann also sagen: Der Wille zur Veränderung ist da. Ob dieser Wille sich allerdings in entsprechenden Taten ausdrücken oder sich doch in Scheinreformen erschöpfen wird, darüber streiten sich derzeit die Geister.

Streitbare Geister als KeySpeaker …

Dr. Ernest G. Pichlbauer ist einer dieser Geister. Und zwar ein äußerst streitbarer. Jahre schon arbeitet er sich am österreichischen Gesundheitswesen ab. Auf unterschiedlichsten Kanälen spart er nicht mit Kritik an einem ineffizienten, überteuerten und falsche Anreize setzenden System. Und wie denkt er nun über die Reform? Ein Schritt in die richtige Richtung?

Lesen Sie hier die detaillierte Pressemitteilung.

Dr. Ernest G. Pichlbauer (Gesundheitsökonom) sprach über die Sozialversicherungsreform (Fotocredit: imh / Astrid Bartl)

Dr. Ernest G. Pichlbauer (Gesundheitsökonom) sprach über die Sozialversicherungsreform (Fotocredit: imh / Astrid Bartl)

Rückblick Forum Spital 2018


3. – 4. Oktober 2018, Schlosspark Mauerbach bei Wien

Beim größten österreichischen Krankenhauskongress Forum SPITAL wurde auch 2018 wieder heißt diskutiert.

Im Fokus standen die brisanten Themen Nosokomiale Infektionen, die Zukunft der Pflege, IT im Krankenhaus und die Gesundheitsreform. Hochkarätig besetzt und gut besucht stellte man sich von 3. bis 4. Oktober 2018 im schönen Schlosspark Mauerbach den richtungsweisenden Entwicklungen im Gesundheitswesen.

Schmökern Sie hier durch die Impressionen und einen detaillierten Rückblick.

Rückblick Forum Spital 2018
Rückblick Forum Spital 2018
Rückblick Forum Spital 2018
Im Gespräch mit DI DR. Daniel Dangl (AMVS)
Im Gespräch mit DI Dr. Daniel Dangl (AMVS)

DI Dr. Daniel Dangl, Leiter Kundenmanagement bei der Austria Medicines Verification, im Interview zur Umsetzung der Serialisierung:

  • AMVO und AMVS GmbH. Was ist der Unterschied und worin liegen jeweils die Aufgaben?
  • Der Projektumfang in Österreich und wieviele Stakeholder im Gesundheitswesen von der Einführung der Serialisierung betroffen sind
  • Wo liegen die technische/organisatorische Herausforderungen zur Umsetzung?

Herr DI Dr. Daniel Dangl wird auf der heurigen pharmaKON – Die EU-Fälschungsrichtlinie zusammen mit seinem Kollegen, Herrn Peter Berger-Piascek, Leiter IT, die aktuelle Umsetzung der FMD auf nationaler Ebene vorstellen.

Lesen Sie hier das gesamte Interview.