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Job und Computer: Vorstände eher ersetzbar als Mitarbeiter?

Laut einer Studie der imh GmbH sehen sich Vorstände und Geschäftsführer von Computern und Robotern stärker bedroht als beispielweise die Abteilungen Sicherheit, HR und Marketing

Der Konferenz- und Seminaranbieter imh GmbH hat 525 Personen aus Österreichs Wirtschaft befragt, inwieweit Computer und Roboter in den nächsten zehn Jahren ihre Tätigkeiten übernehmen werden. Die Antwort ist überraschend. Über 80 % der Befragten gehen davon aus, dass diese maximal ein Viertel ihrer Tätigkeit übernehmen werden. Spannend ist, dass diese Zuversicht in zahlreichen Abteilungen höher ist als auf der obersten Führungsebene.

Öffentliche Verwaltung, Sicherheit, und HR – keine Konkurrenz durch Computer

Sieht man sich das Ergebnis nach Abteilungen an, so gaben auf Vorstands- und Geschäftsführungsebene 76,92 % der Befragten an, dass Computer maximal 25 % ihrer Aufgaben übernehmen werden. Es gibt jedoch zahlreiche Abteilungen bzw. Branchen, die sich noch eher unersetzlich einschätzen, da sie zu etwas höheren Prozentsätzen der Meinung sind, dass neue Technologien max. ein Viertel ihrer Tätigkeiten übernehmen werden. Beispielsweise Mitarbeiter der Öffentlichen Verwaltung (100 %) und die Abteilungen Sicherheit (90 %), Personal/HR (89,29 %), Sonstiges (86,84 %), Marketing/PR/Vertrieb (86,11 %), Qualität (85,71 %), Einkauf (83,33 %), Planung/Business Strategie (81,25 %), IT (80 %), Hausverwaltung (80 %) und Gesundheitsberufe (79,63 %).

Wieviel Prozent Ihrer beruflichen Tätigkeiten wird in 10 Jahren ein Computer oder Roboter von Ihnen übernehmen?

Wieviel Prozent Ihrer beruflichen Tätigkeiten wird in 10 Jahren ein Computer oder Roboter von Ihnen übernehmen? (Download Grafik)

Analysen und Co. – Welche Tätigkeiten Computer übernehmen werden

Die Befragten wurden auch gebeten zu beantworten, welche Tätigkeiten neue Technologien übernehmen werden. Die mit Abstand meistgenannte Antwort war hier „Analysen und Auswertungen“ mit fast 20 %. Danach folgen „Kontrolltätigkeiten“, „Planungsagenden“, „Datenerfassung/-generierung/-aktualisierung“ und „Administratives“, jedoch sind diese nur mehr im einstelligen Prozentbereich.

Welche Tätigkeiten wird ein Computer oder Roboter in 10 Jahren von Ihnen übernehmen?

Welche Tätigkeiten wird ein Computer oder Roboter in 10 Jahren von Ihnen übernehmen?
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Kommunikation und Strategie – was der Roboter nicht kann

Bei der Frage welche Tätigkeiten Computer und Roboter nicht übernehmen werden können, führt ganz stark jede Art von zwischenmenschlicher Interaktion und Strategie- sowie Managementagenden. Die meistgenannten Antworten waren hierbei „Beratung/Kundengespräch“ und „Strategisches/Konzeptionelles“ mit jeweils fast 10 % sowie „Zwischenmenschliche Kommunikation“ und „Mitarbeiterführung“ mit jeweils knapp über 7 %.

Welche Tätigkeiten wird ein Computer oder Roboter in 10 Jahren NICHT von Ihnen übernehmen?

Welche Tätigkeiten wird ein Computer oder Roboter in 10 Jahren NICHT von Ihnen übernehmen?
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Über die Umfrage

Der imh Weiterbildungsindex (WEBI) misst jährlich die Bedeutung von beruflicher Aus- und Weiterbildung in Unternehmen. Befragt werden Vorstände, Geschäftsführer, Abteilungsleiter und Mitarbeiter aus österreichischen Unternehmen aller Branchen nach der Bedeutung von beruflicher Weiterbildung in ihrem Unternehmen. In diesem Jahr wurde zusätzlich erhoben, inwieweit neue Technologien in 10 Jahren die Tätigkeiten der Führungskräfte und Mitarbeiter übernehmen werden. An der Umfrage haben 525 Personen teilgenommen.

Details unter www.imh.at/weiterbildungsindex


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Ihr Kontakt
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Mag. (FH) Karin Grünauer
Marketing Director
Tel.: +43 1 891 59-311
Fax: +43 1 891 59-200
E-Mail: karin.gruenauer@imh.at