Heinrich Otruba studierte Rechtswissenschaften an der Universität Wien, wo er 1967 das Doktorat erlangte und war Universitätsassistent am Institut für Wirtschaftswissenschaften. Ab 1971 war er an der Universität Linz sowie an der Technischen Universität Wien tätig. 1979: Lehrbefugnis für Volks¬wirt¬schaftstheorie und -politik (Forschungsgebiete Quantitative Methoden, Ökonometrie und Makro¬ökonomik) und Habilitation. Währenddessen war er Guest Researcher an der Yale University und übernahm eine Lehrstuhlver¬tre¬tung an der Universität Bielefeld. Es erfolgte die Berufung auf einen Lehrstuhl für Quantitative Volkswirtschafts¬lehre (Forschungsinteressen "Neuronale Netze und Regulie¬rung von Netzwerkindustrien") an der Wirtschaftsuniversität Wien wo er 1994 zum Rektor gewählt wurde. Ab 1997 baute er die Österr. TK-Regulierungsbehörde auf und war bis 2007 Advisor to the Director General der GenDir Informationsgesellschaft der Europäischen Kommission.