Julian Zotter ist Ingenieurkonulent für Bauwesen und Mitgründer der ZOTTER LITSCHAUER ZT GmbH. Nach seiner Promotion an der TU Graz (2006) war er über 15 Jahre bei der WOSCHITZ GROUP tätig, Leitung der Tragwerksplanungsabteilung, sowie zahlreiche Bestandsumbauten und großvolumige Holzbauprojekte.
Seit 2022 führt er das Ingenieurbüro ZOTTERCONSULT mit Schwerpunkt auf ressourceneffiziente, geobasierte regenerative Bauweisen und Skalierung für den mehrgeschossigen urbanen Holzbau. Dazu zählt u.a. die Entwicklung und Zertifizierung eines kreislauffähigen Fassadenelements für die Gebäudeklasse GK5 aus Stroh+Holz+Lehm mit 90min Brandwiderstand (mit Alexander Kopecek und Roland Meingast, Lehmbauexperte LOPAS GmbH).
Seine aktuellen Tätigkeiten umfassen die Entwicklung von Holz-Hybrid-Fertigteilelementen (Rippendecken) für ressourcenoptimierte robuste und nutzungsoffene Skelettbausysteme, sowie weiterführende Forschungen zu emissionsreduzierten Baukonstruktionen mit regenerativen, rezyklierten und rückgebauten Baustoffen.
– Planung einer seriell vorgefertigten 5-geschossigen Schule mit hybridem Holzskelett-Bausystem gemeinsam mit Shibukawa Eder Architects
– Konzeption von seriellen Sanierungssystemen mit standardisierten Holzmodulen (seriellesanierung.at)
– Entwicklung von KI-gestützten Entwurfsprozessen zur Beschleunigung technischer Workflows (zotterconsult.at)
– Integration regenerativer umweltschonender Bauweisen zur Dekarbonisierung (zotter-litschauer.at)
Er verbindet Ingenieurwesen, Nachhaltigkeit und digitale Transformation – unter anderem in seinen Vorträgen, z.b. beim TechForum in Millstatt 06/2025 über „zukunftsfähige kreislaufgerechte Gebäudehüllen“ und als Referent des „KI-Seminars der Überbau Akademie“, wo er Architekten und Bauingenieuren den praxisnahen Einsatz von Sprachmodellen mit Wissensdatenbanken und automatisierten Workflows vermittelt.