Sepp Eisenriegler ist gelernter AHS-Lehrer, Sozialökonom und Social Entrepreneur. 1998-1999 hat er das Reparatur- und Service-Zentrum R.U.S.Z und das ReparaturNetzWerk Wien gegründet. Eisenriegler war außerdem Mitbegründer der österreichischen (RepaNet) und europäischen (RREUSE) Dachverbände für Sozialwirtschaft. 2005 initiierte er gemeinsam mit Ö3 und der Caritas Österreich die Ö3-Wundertüte. Seit 2010 hat er die Themenführerschaft zu vorzeitiger Obsoleszenz in Österreich inne. 2014 wurde im Auftrag des BMLFUW die weltweit einzigartige österreichische Norm ONR 192102 „Gütezeichen für langlebige, reparaturfreundlich konstruierte elektrische und elektronische Geräte“ upgedatet. Mit diesem Standardisierungs-Knowhow-Vorsprung war er leitendes Mitglied des CEN-CENELEC Technischen Komitees 10 „Energieverbrauchsrelevante Produkte – Materialeffizienzaspekte für Ökodesign“, Experte des Joint Research Center der EU-Kommission und Sachverständiger des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses. Aktuell lobbyiert er die Ökodesignrichtlinie und die Ökolabel-Gesetzgebung in Richtung Ressourceneffizienz. Mittels seines Social Franchising-Systems Repairs4Future arbeitet der „Lobbyist mit Lötkolben“ (DIE ZEIT) jetzt auch an der Implementierung einer seriösen Reparatur-Infrastruktur in der EU. Neben zahlreichen Preisen und Auszeichnungen (z.B. Energy Globe Award, Österreichischer Klimaschutzpreis, TRIGOS und SDG Good Practice der Vereinten Nationen) wurde dem „Reparaturpapst“ (ORF und WDR-TV) das goldene Verdienstzeichen des Landes Wien verliehen.