Rückblick Energietage 2021

17. – 18. November 2021 | Hotel Vienna South – Hilton Garden Inn, Wien

Industrie und Energiewirtschaft haben verstanden, dass Sie zusammenarbeiten müssen, wenn die ambitionierten Ziele erreicht werden sollen. Dazu kommen aber noch die passenden Rahmenbedingungen und ein Zielplan, für die zu entwickelnde Energieinfrastruktur. Schließlich sind Millionen Elektrofahrzeuge eine feine Sache, deren Nutzen sich allerdings in Schranken halten würde, wenn die Tankstellen und Netzstabilität fehlen. 

Daher muss man alle Beteiligten zusammenbringen. Diese Aufgabe stellten sich die Energietage 2021, die allen Widrigkeiten zum Trotz an diesen Novembertagen stattfinden konnten. Alles stand unter dem Zeichen der Dekarbonisierung. Vorausgesagt sei: Am Willen fehlt es nicht. Doch die klassischen W-Fragen sind zu beantworten. Wer kann was leisten? Welche Techniken sinnvoll in welchem Bereich sinnvoll? Und wie finden die passenden Partner zueinander?

Nur eine W-Frage ist bereits geklärt: Nämlich wo diese Fragen geklärt werden können. Dieser Ort sind die Energietage.

Von allen Seiten wird also auf das Thema Dekarbonisierung zugegangen. Damit sich die Stollen, die hier in den Berg getrieben werden, aber auch treffen, und nicht aneinander vorbei gebaut werden, müssen sich alle Sektoren koordinieren. So wurden hier die Akteure zum Beispiel in Person von Mark van Loon (Wienerberger AG), Theresia Vogel (Klima- und Energiefonds) und Dr. Jürgen Schneider (BMK) zusammengebracht. Die Industrien, wie die Wienerberger AG oder auch die Zementindustrie (Mag. Dr. Felix Papsch) haben ausgeklügelte Pfade entwickelt, brauchen dafür aber den passenden rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmen. Über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gaben unter anderem Dr. Aria Rodgarkia-Dara (Frontier Economics), aber auch Dr. Herbert Greisberger (ENU) Auskunft. 


Und dann gibt es da noch das Thema neue Konzepte und Technologien. Insbesondere Wasserstoff ist hier der Hoffnungsträger, dem man sich von vielseitigsten Perspektiven nähert. Von der d-fine Österreich über die Montanuniversität Leoben, über die OMV bis zur FEN Group und neuen Quantum 500 bis zur AGGM waren zukunftsträchtige Projekte und Konzepte für Wasserstoff und Energiesystem zu bewundern. 

Die Energietage 2021 waren nur der Startschuss für ein langes Rennen, für das man einen langen Atem braucht.
 

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