Rückblick Konferenz "Business Case Energiekunde"

Der Wille des Herrn ist unergründlich, heißt es in der Bibel. Unergründlich wie der Wille des Energiekunden von heute. Will er tatsächlich ohne Intermediär mit anderen Prosumern handeln? Wird er mittels Blockchain das Geschäftsmodell gängiger EVUs in die Enge treiben? Wird der Wunsch nach Autarkie zu Entsolidarisierung führen und werden die erneuerbaren Energien, Speicher- und Mobilitätsangebote bis hin zum Wasserstofftank aufgenommen werden?

Heute stehen der Energiekunde und seine Wünsche im Mittelpunkt der Diskussion. Allerdings ist nicht immer ganz klar, was er nun eigentlich will bzw. warum er etwas nicht will. Fest steht, dass die Ungewissheit groß ist, viele neue Player auf den Markt drängen und so die alteingesessenen Energieversorger in die Bredouille bringen. Verlieren die Energiehersteller vielleicht den Direktzugang zum Kunden und welche Geschäftsmodelle verbleiben dann im Bereich der Stromerzeugung? Lässt sich z.B. in Österreich irgendwann mit der Erzeugung erneuerbarer Energien am Regelenergiemarkt Geld verdienen?

Fest steht nach all diesen Fragen, dass der Gesetzgeber am Zug ist, zeitgemäße Regelungen zu schaffen um der Energiewirtschaft Geschäftsfelder zu eröffnen. ElWOG Novellierung, Ökostromnovellen und neue Förderregelungen lassen schon zu lange auf sich warten. Auch hier wäre mit ein wenig Willen viel zu verbessern und anders als der Wille des Herrn ist jener des Gesetzgebers keineswegs so unergründlich.

Mag. Roland Zankl

Das Car-Sharing Konzept der IKB wurde von Mag. Roland Zankl präsentiert. 

Monika Auer

Monika Auer über den Unterschied zwischen Contracting und Best-Practice Contracting in der E-Wirtschaft.

DI Dr. Alexander Trattner

„Ja! Wasserstoff kann alle fossilen Energieträger ersetzen!“ DI Dr. Alexander Trattner

Kirsten Hasberg

Blockchain ist das Revival der Genossenschaft, also Gemeinwohl 3.0, meinte Kirsten Hasberg.

DI Richard Plum (ProCom GmbH)

DI Richard Plum (ProCom GmbH) erläuterte die Einsatzmöglichkeiten von Blockchain Ansätzen für EVUs. 

Prok. DI Johannes Paeck, MSc.

Die Windenergie trägt massiv zur Systemstabilität bei und kann doch nicht uneingeschränkt an allen Märkten teilnehmen – Prok. DI Johannes Paeck, MSc.

Mag. Dr. Benedikt Ennser

Vom ElWOG Zeitplan und den Änderungen für gemeinschaftliche Erzeugungsanlagen handelte der Beitrag von Mag. Dr. Benedikt Ennser. 

DI Klemens Neubauer

DI Klemens Neubauer entführte die Teilnehmer in die Welt der Bürgerbeteiligungsmodelle der Wien Energie.