Rückblick Forum Verkehr 2022

26. – 27. April 2022 | Roomz Vienna Prater, Wien

Das Forum Verkehr 2022 stand unter dem Motto „Dekarbonisierung und Nachhaltigkeit“. In drei Konferenzstreams wurden die Herausforderungen und Chancen des klimaneutralen Verkehrs für die Fachbereiche „PSO & ÖPNV“, „Schieneninfrastruktur“ und „Fuhrparkmanagement“ hochkarätig diskutiert.

Im gemeinsamen Eröffnungsplenum wurden tagesaktuell Themen behandelt, die für die gesamte Verkehrsbranche von enormer Relevanz sind.

Mit einem Beitrag über die österreichischen Pläne im Ausbau der Infrastruktur zur Ausweitung des ÖPNV-Angebots eröffnete BMK-Generalsekretär Herbert Kasser das diesjährige Forum Verkehr – ein spannender Einblick in Strategien der Mobilitätswende.

„Es ist fünf nach zwölf“, plädierte Jürgen Schneider (BMK) in seinem Vortrag über die klima- und energiepolitischen Aktivitäten in Österreich. Wortgewandt und mit einem enormen Wissensschatz präsentierte er nicht nur die österreichischen Strategien zur Erreichung der Klimaziele, sondern stand auch allen Publikumsfragen umfassend Rede und Antwort.

Nikolaus Skarabela (Schachinger) zeigte in einer „Road Map to Zero“ auf, wie Nachhaltigkeit bei Schachinger gelebt wird. Praxisnah berichtete er von Herausforderungen in der Umsetzung und Zukunftsplänen der unternehmensinternen Klimaneutralität.

Mit Charme, Kompetenz und dem Thema „Tagesaktuelle Einblicke in die Kraftstoff- und Energiepreisentwicklung in Krisenzeiten“ begeisterte Chefökonom Stefan Bruckbauer (Uni Credit) – ein aktueller Abriss über Inflation, russische Zulieferung und die Konsequenzen für die österreichische Wirtschaft.

Ulla Rasmussen (VCÖ), Wolfgang Scheibenpflug (Flughafen Wien AG), Stefan Weiss (SCHIG mbH) und Bernhard Wiesinger (ÖAMTC) sprachen in der Podiumsdiskussion über die Zukunft der Mobilität. „Mobilität bedeutet Lebenschancen“ – hier waren sich die Diskutierenden einig. Wie können Pendlerstrecken in Zukunft effektiver genutzt werden? Wie relevant wird autonomes Fahren im Individualverkehr der nächsten 10 Jahren?

Quintessenz des Gesprächs: Ein gut ausgebauter ÖPNV hilft enorm bei der Entlastung der Straßen und dem Klimaschutz. Wie die Reduktion des Individualverkehrs im ländlichen Raum gestaltet werden muss, bleibt offen. Im (spekulativen) Raum stehen beispielsweise eine „Negativ Pendlerpauschale“, das App-unterstützte Bilden von Fahrgemeinschaften oder auch die Zukunftsvision der selbstfahrenden Autos, die haushaltsübergreifend eingesetzt werden kann. Die Diskutierenden überzeugten mit spannenden Ideen und Einblicken in die aktuelle Umsetzungspraxis.

Podiumsdiskussion: Ulla Rasmussen (VCÖ), Wolfgang Scheibenpflug (Flughafen Wien AG), Stefan Weiss (SCHIG mbH) und Bernhard Wiesinger (ÖAMTC)

Mit einem Grußwort wendete sich Landesrat Ludwig Schleritzko (Land Niederösterreich) an die Anwesenden und gab einen kurzen Einblick in die niederösterreichischen Mobilitätsstrategien.

Durch das Plenum führte mit Witz und Wissen die Vorsitzende Alexandra Terzaki (TERZAKI & Partner).

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