Rückblick Jahresforum Wohnbau und Modulbau

19. – 20. Juni 2018, Hilton Garden Inn, Wien
 


Bauträger sehen rosarot.

Der Planungsdirektor der Stadt Wien, DI Thomas Madreiter, sagt bei der Eröffnung: „Unser Ziel heißt: Menschen sollen in Wien produktiv wirken können.“ Dazu, so führt er weiter aus, müssen Ökonomie und Lebensqualität eine Symbiose eingehen. STEP 2025, der Stadtentwicklungsplan für Wien, ist dementsprechend ausgelegt. Er richtet einen Appell an alle Bauträger: „Schauen Sie sich die Kategorien im STEP genau an: Meiden Sie die roten Flächen und konzentrieren Sie sich auf die rosarot markierten Flächen! Das sind Brachflächen in besten Lagen. Eine enorme Chance. Wenn Sie mir hier beweisen können, dass Sie 50% Produktion ansiedeln – dann können Sie den Rest für Wohnbau verwenden. Damit haben wir die gewünschte Durchmischung und allen ist gedient.“

Hans Knauß berichtete über seine neuen Ziele und sein Wohnbau-Projekt | Foto: Marko’s Photography

Hans Knauß berichtete beim gemeinsamen Abschluss der beiden Konferenzen über seine neuen Ziele und sein Wohnbau-Projekt (Foto: Marko’s Photography)

Industrialisierung erreicht Wohnbau.

DI Christian Leitner stellt die rhetorische Frage: Kann man Häuser wie Autos bauen? Und beantwortet die Frage dann gleich selbst: Nein, kann man (noch) nicht … Aber trotzdem ist in der seriellen Fertigung schon sehr viel möglich. Unter anderem am Beispiel „Parlament“ (das Provisorium am Heldenplatz ist eines der Lukas Lang Projekte) wird klar, dass „Provisorien“ wie diese praktisch vollwertige Gebäude sind, die allen Standards gerecht werden. Und: Der Rückbau ist schon beauftragt; die Module werden alle zurückgenommen und sind wieder verwendbar.
 

DI Thomas Madreiter, Stadtbaudirektion Wien

Planungsdirektor DI Thomas Madreiter

DI Christian Leitner, Lukas Lang Building Technologies GmbH

DI Christian Leitner, Lukas Lang Building Technologies GmbH

Teilnehmer am Jahresforum Wohnbau und Modulbau

Teilnehmer am Jahresforum Wohnbau und Modulbau

Abwasserkanal als Heizung.

Energie aus warmem Abwasser spart Geld und reduziert die CO2 Belastung: Das ist eine zentrale Botschaft von Mag. Klaus Pichler. Wird Warmwasser aus Abwasserkanälen genutzt, lassen sich ganze Wohnanlagen heizen. Aber Insbesondere das Thema „Kühlung“ wird uns in den nächsten Jahren verfolgen. Rabmer Green Tech hat Projekte u.a. für die Nato verwirklicht (ein Militär-Krankenhaus in Budapest), für Spar in Salzburg oder auch für IKEA in Berlin.
 

Wohnen muss leistbar sein und dabei kostbar bleiben.

DI Thomas Romm in der Diskussion: „Der Wohnungsbau muss beides schaffen: leistbares Wohnen und kostbares Wohnen. Das ist das Spannungsfeld in dem wir uns bewegen. Daher müssen wir schneller bauen, und auch höher.“ Conclusio der Diskussion: Wir brauchen eine Verdichtung im Wohnbau. Klar ist auch, dass die Nutzer sich weniger für Baustoffe interessieren, und sind die auch noch so innovativ, sondern mehr für ihren Komfort – also für Lösungen in den Bereichen Licht, Wärme und Kühlung.
 

Mag. Klaus Pichler, Bereichsleitung Rabmer Green Tech GmbH

Mag. Klaus Pichler, Bereichsleitung Rabmer Green Tech GmbH

Diskussion: Sozial und ökologisch nachhaltig bauen. Wohin geht der Trend?

Diskussion: Sozial und ökologisch nachhaltig bauen. Wohin geht der Trend?

Skistar und Immobilieninvestor Hans Knauß beim imh Jahresforum Wohnbau – Modulbau | Foto: Marko’s Photography

Skistar und Immobilieninvestor Hans Knauß beim imh Jahresforum Wohnbau – Modulbau (Foto: Marko’s Photography)

Der Skistar und die Lust auf hochqualitative Immobilien


Vom Wohnbau-Boom profitieren: Der ehemalige Spitzensportler und erfolgreiche Co-Kommentator Hans Knauß ist jetzt erfolgreicher Immobilieninvestor. Beim krönenden Abschluss der imh Jahresforen Wohnbau und Modulbau berichtete er überaus persönlich über sein Leben, seine Ziele und sein Projekt. Sein erstes Wohnbau-Projekt war so lukrativ, dass ein zweites folgt: wieder in Zusammenarbeit mit dem steirischen Bauträger C&P Immobilien AG. Es ist ein Wohnhaus mit über 50 Wohneinheiten samt Gewerbefläche und Tiefgarage, auf insgesamt 1300 Quadratmetern. Ein wichtiger Punkt für ihn: lieber mehr Geld in die Qualitätsmaßnahmen stecken, damit die Immobilie auch langfristig ohne Mängel bleibt. In der Diskussion mit den Experten vor Ort schilderte er, wie er noch heute von seinen Erfahrungen als Rennläufer zehrt. Er sprach sehr launig und unterhaltsam über das Thema Motivation, aber auch den Umgang mit Rückschlägen und seine Grenzerfahrungen.

Marko’s Photography

Fotos: Marko’s Photography

Marko’s Photography
Marko’s Photography

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