Rückblick KURS 2018: Marktfolge & Backoffice

11. – 12. April 2018, Austria Trend Hotel Savoyen Vienna, Wien

Mag. Roland Salomon, BA, (Finanzmarktaufsicht (FMA)) eröffnete die Fachkonferenz „Marktfolge & Backoffice“ mit einem kompakten Überblick über die relevante Regulatorik. Gefolgt von einem Input über die Zukunft der Immobilienbewertung von Herrn Dr. Andreas Kronabitleitner (KRONABITLEITNER Banken Strategie Beratung) und den Auswirkungen von IFRS 9 auf die Marktfolge durch Herrn DI Dr. Christoph Auer (Santander Consumer Bank GmbH) mahnte Herr Mag. (FH) Michael Buchinger (Bank Austria AG - Member of UniCredit) schließlich davor, dass der Druck auf das Bewertungswesen steige, verstärkt professionalisiert zu werden.

Mag. Roland Salomon, BA, Horizontale Bankaufsichtsangelegenheiten, Finanzmarktaufsicht (FMA)

Mag. Roland Salomon, BA, Horizontale Bankaufsichtsangelegenheiten, Finanzmarktaufsicht (FMA)

Dr. Andreas Kronabitleitner, KRONABITLEITNER Banken Strategie Beratung

Dr. Andreas Kronabitleitner, KRONABITLEITNER Banken Strategie Beratung

Mag. (FH) Michael Buchinger, Head of LGD & EAD Model Development, Bank Austria AG - Member of UniCredit

Mag. (FH) Michael Buchinger, Head of LGD & EAD Model Development, Bank Austria AG - Member of UniCredit

Auswirkungen der Regulatorik auf das Geschäftsmodell

Die praktischen Auswirkungen des HIKrG wurden von Herrn Mag. Phillip Stempkowski (Duy Rechtsanwalt GmbH) erläutert und er beruhigte das Fachpublikum, dass keine Regulatorik das Geschäft so schnell bedrohen würde, wie man auf den ersten Blick vielleicht meint.

Die neuen Regularien kommen trotzdem

Nachdem Herr Mag. Robert Schmidbauer (Österreichischer Sparkassenverband) den TeilnehmerInnen eine To-Do-Liste zum Erfüllen der neuen Guidelines zu Fit & Proper und der Internen Governance mit auf den Weg gab, wurde der erste Konferenztag mit einem „merk-würdigen“ Vortrag von Mag.a Monika Herbstrith-Lappe (Impuls & Wirkung) – bereits 10 Mal in Folge zur „Trainerin of the Year“ bei imh gewählt – abgerundet. Mit Strategien wie „Ich freue mich über neue Regularien, weil wenn ich mich nicht freue, kommen die neuen Regularien trotzdem“ hat sie auf humorvolle Art darauf aufmerksam gemacht, wie wichtig es ist, auf die psychische Gesundheit in der stressigen Arbeitswelt zu achten.

Mag. Phillip Stempkowski, Rechtsanwaltsanwärter, Duy Rechtsanwalt GmbH

„Es wird noch einiges an Regulatorik kommen“ so Mag. Phillip Stempkowski, Rechtsanwaltsanwärter, Duy Rechtsanwalt GmbH

Mag.a Monika Herbstrith-Lappe, Geschäftsführerin, Impuls & Wirkung

Mag.a Monika Herbstrith-Lappe, Geschäftsführerin, Impuls & Wirkung


Der zweite Konferenztag startete unter dem Vorsitz von Herrn Mag. Peter Hronek, MBA, (Sparkasse Niederösterreich Mitte West AG) ebenfalls mit einem Vortrag seitens der FMA. Frau Mag. Evelyn Schmidt (Finanzmarktaufsicht (FMA)) gab ein umfassendes Update zu non-performing loans.

Es folgten brisante Themen wie die Optimierung von Frühwarnsystemen in der Praxis durch Herrn Dr. Christof Splechtna (S2P Bankenexpertise), der am ersten Tag als Vorsitzender schon durch das Programm führte, die Robotisierung der Marktfolge durch Herrn Dr. Andreas Geyer (d-fine GmbH) sowie ein Erfahrungsaustausch zur AnaCredit-Verordnung.

Mag. Peter Hronek, MBA, Mitglied des Vorstandes, Sparkasse Niederösterreich Mitte West AG

Mag. Peter Hronek, MBA, Mitglied des Vorstandes, Sparkasse Niederösterreich Mitte West AG

Dr. Christof Splechtna, Geschäftsführer, S2P Bankenexpertise

Dr. Christof Splechtna, Geschäftsführer, S2P Bankenexpertise

Dr. Andreas Geyer, Principal, Ltr. Prozessautomatisierung, d-fine GmbH

„Roboter können derzeit Prozesse noch nicht „intelligent“ abhandeln – ein (noch) wesentlicher Vorteil des Menschen“ so Dr. Andreas Geyer, Principal, Ltr. Prozessautomatisierung, d-fine GmbH

Auslagerungen und Umgang mit EBA-Guidelines

Viele Fragen zu den neuen Anforderungen an Auslagerungen gemäß §25 BWG beantwortete Mag. Phillip Stempkowski (Duy Rechtsanwalt GmbH) und Mag. Stefan Selden (720° Restructuring & Advisory) erläuterte den praktischen Umgang mit den EBA-Guidelines zu „Definition of Default“.

Outsourcing-Aktivitäten, Standardisierung und Konsumkredite

Sehr gespannt wurde der Vergleich der Outsourcing-Aktivitäten zwischen deutschen und österreichischen Sparkassen von Herrn Mag. Valentin Deutschmann, BA (Kärntner Sparkasse AG), Herrn Mag. (FH) Norbert Riener (Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG) sowie Herrn Dipl. Sparkassenbetriebswirt Thomas Tänzer (S-Servicepartner Deutschland GmbH & S-Servicepartner Norddeutschland GmbH) verfolgt. Im Anschluss machte Herr Konrad Rinnerberger, MBA, (Oberbank AG) auf die Grenzen der Standardisierung aufmerksam.

Abgerundet wurde das Programm von einer Präsentation eines Pre-approved Konsumkredits durch Herrn Dr. Günther Helbok (Bank Austria AG - Member of UniCredit).

Dipl. Sparkassenbetriebswirt Thomas Tänzer Geschäftsführer, S-Servicepartner Deutschland GmbH & S-Servicepartner Norddeutschland GmbH; Mag. (FH) Norbert Riener, Business Manager, Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG und Mag. Valentin Deutschmann,

v.l.n.r.: Dipl. Sparkassenbetriebswirt Thomas Tänzer, Geschäftsführer, S-Servicepartner Deutschland GmbH & S-Servicepartner Norddeutschland GmbH; Mag. (FH) Norbert Riener, Business Manager, Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG und Mag. Valentin Deutschmann, BA, Prozessmanager, Kärntner Sparkasse AG

Konrad Rinnerberger, MBA, Abteilungsleitung ZSP & Geschäftsführer Banken DL Service Ges.m.b.H., Oberbank AG,

„Die richtige Dosierung der Standardisierung macht den Erfolg“ und „ohne Kommitment geht gar nichts“ ist sich Konrad Rinnerberger, MBA, Abteilungsleitung ZSP & Geschäftsführer Banken DL Service Ges.m.b.H., Oberbank AG, sicher.

Dr. Günther Helbok, Head OpRisk, RepRisk and Credit Risk Validation, Bank Austria AG - Member of UniCredit

Dr. Günther Helbok, Head OpRisk, RepRisk and Credit Risk Validation, Bank Austria AG - Member of UniCredit