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Zwei Personen an Tisch bei Meeting zu Immobilie umgeben von Hausmodell und Taschenrechner
Seminar

Immobilienkennzahlen & Benchmarks

Analyse, Bewertung und Steuerung von Immobilienportfolios

Ihr Wegweiser für fundierte Immobilienentscheidungen

  • Der österreichische Immobilienmarkt im Überblick
  • Immobilienkennzahlen & Benchmarks aus Banken- und Developer-Perspektive 
  • Einordnung & Anwendung von Immobilienkennzahlen nach Assetklassen 
  • Investitions- und Finanzierungsrechnung 
  • Portfoliomanagement & Risikomanagement 
  • Rechtliche Praxiseinordnung 
2 Personen sitzen vor einem Vortrag, eine davon hält einen Taschenrechner in der Hand. im hintergrund steht ein Modell von einem Haus am Tisch.

Speaker Board

Programm


Überblick über den österreichischen Immobilienmarkt 

  • Aktuelle Entwicklungen & Trends 
  • Regionale Unterschiede und Hotspots 
  • Nachfrage- und Angebotsentwicklung 
  • Relevante Marktindikatoren  
Markus Mendel
Markus Mendel

Geschäftsführer, EHL Investment Consulting GmbH


Die Banken-Perspektive

Immobilienkennzahlen & Benchmarks aus Bankensichtweise 

  • Was sind Immobilienkennzahlen und Benchmarks? 
  • Definition, Charakteristik und Klassifikation immobilienwirtschaftlicher Kennzahlen:  
    • Anforderungen 
    • Arten von Kennzahlen 
    • Arten von Kennzahlensystemen 
  • Anwendungsgebiete & Schnittstellen, Kennzahlenkreislauf: In welchem Portfolio bewege ich mich? 
  • Nutzen von Kennzahlen 
  • Möglichkeiten und Grenzen von Immobilienkennzahlen 
    • Was messen sie und was wird außen vorgelassen? 
  • Vergleichbarkeit und Normung 
    • Welche Immobilienkennzahlen haben sich bewährt und sind in der Praxis relevant?
    • Was sind international erwünschte Kennzahlen? 
  • Kennzahlensysteme im Benchmarking 
  • Anforderungen an ein Immobilien-Benchmarking 

Praxisbeispiele für Immobilienkennzahlen innerhalb der Bank  

  • Formeln und Beispielrechnungen 
  • Häufige Fehler in der Berechnung  

Immobilienkennzahlen & Benchmarks richtig werten und anwenden 

  • Managemententscheidungen aufgrund von Kennzahlensystemen 
  • Woher kommt die Zahl? 
  • Ist die Zahl weiterhin plausibel? 
  • Einfache Möglichkeiten der Überprüfung  
  • Vergleichbarkeit von Immobilienkennzahlen
  • Mögliche Fehlerinterpretationen

Immobilienkennzahlen für die Kreditstrukturierung 

  • Covenants 
  • Kennzahlen für Konditionsbestimmungen 
  • Entscheidungsprozesse in der Bank 
  • Anforderungen der Immobilienunternehmen gegenüber der Bank  

ESG & Bankkennzahlen 

  • Anforderungen ESG-Data seitens der Bank
  • Zweck der ESG-Data innerhalb der Immobilienfinanzierung  

Gängigste Finanzkennzahlen 

  • Absolute/relative Zahlen, Zeit-/Betriebs-/Soll-Ist-Vergleich 

(inkl. Mittags- und Kaffeepause)

Patrick Walch
Patrick Walch

Risikomanagement/Immobilienbewertung, Raiffeisen Bank International AG


Die Developer-Perspektive

Grundlage und Ermittlung von Kennzahlen über den gesamten Zyklus der Projektbearbeitung aus Sicht eines Developers

  • Risiko- und Erfolgsfaktoren von Developern, qualitative Kennzahlen  
  • Interne vs. externe Immobilienrendite beim An- und Verkauf von Immobilien  
  • Finanzierungskennzahlen aus Sicht des Developers vs. Sicht der kreditgebenden Bank  
  • Steuerung des Immobilienkonzerns über Finanzpläne und konsolidierte Jahresabschlüsse  
  • Kennzahlen als Krisenindikatoren und Sanierungsinstrumente  
  • Die Bedeutung von Finanzplan und Finanzstatus bei Vorliegen einer Liquiditätslücke  
  • Insolvenzvermeidung bei Bestands- und Entwicklungsgesellschaften, URG-Kennzahlen  
  • Fortbestehensprognose bei Immobiliengesellschaften  

(inkl. Kaffeepause)

Gunther Lang
Gunther Lang

Tax Advisor & Partner, TPA Steuerberatung


Block 1: Immobilienkennzahlen Einordnung & Anwendung

Office (Büro) 

  • Leerstandsquote (%) 
  • Spitzen-/Durchschnittsmiete pro m² 
  • Net Operating Income (NOI) 
  • Bruttoanfangsrendite (Cap Rate) 
  • Flächenumsatz / Vermietungsleistung (m²/Jahr) 

Retail (Einzelhandel) 

  • Miete pro m² (Spitze / Durchschnitt) 
  • Leerstandsquote / Flächenumsatz 
  • Umsatz pro m² Verkaufsfläche 
  • Bruttoanfangsrendite (Cap Rate) 
  • Net Operating Income (NOI) 

Logistics (Logistik/Industrie) 

  • Miete pro m² (Logistikflächen) 
  • Leerstandsquote (%) 
  • Bruttoanfangsrendite (Cap Rate) ≈ 4,5 % 
  • NOI (Net Operating Income) 
  • Flächenumsatz / Take-up (m²/Jahr)  

Hotel 

  • Belegungsquote (Occupancy Rate) 
  • ADR (Average Daily Rate) 
  • RevPAR (Revenue per Available Room) 
  • GOPPAR (Gross Operating Profit per Available Room)
  • TRevPAR (Total Revenue per Available Room) 

Wohnbau (Wohnen – vor allem institutionell / gemeinnützig) 

  • Leerstandsquote (%) 
  • Mietausfallquote (%) 
  • Bewirtschaftungskosten pro m² / WE 
  • Instandhaltungsrückstellung pro m² / WE 
  • Miete pro m² / Mietsteigerung (%) + Kapitaldienstdeckung 

Bauträgerprojekte / Immobilienentwicklung 

  • IRR (Internal Rate of Return) 
  • NPV / Kapitalwert 
  • Projektgewinnmarge / Deckungsbeitrag (%) 
  • Baukosten pro m² / WE (Ist vs. Plan) 
  • ROI (Return on Investment) / Eigenkapitalrendite 

Projektbezogener Einsatz 

  • Frühe Phase (Akquise/Planung): IRR, NPV, Baukosten/m², ROI 
  • Bau-Phase: Baukostenabweichung, CPI/SPI 
  • Betriebs-Phase: Art-spezifische operative KPIs (RevPAR, Leerstand, NOI etc.) 
  • Exit: realisierter IRR, Verkaufs-Cap-Rate 

Block 2: Kennzahlen aus der Investitions- und Finanzierungsrechnung 

Statische vs. Dynamische Investitionsrechnung:

  • Statische Verfahren (Einperiodenmodelle): Typische Kennzahlen sind die Gesamtkapitalrentabilität oder die Nettoanfangsrendite (Cap Rate) 
  • Dynamische Verfahren (Mehrperiodenmodelle): DCF, Monte Carlo Simulation (Simulationsverfahren) 

Renditekennzahlen: 

  • Net Initial Yield (NIY) & All Risks Yield (ARY): Gängige Benchmarks im österreichischen Finanzierungssektor 
  • Gesamtkapitalrentabilität (GKR) vs. Eigenkapitalrentabilität (EKR): Bedeutung für den Erfolgsausweis gegenüber Anteilseignern 

Finanzierungskennzahlen (Bankenperspektive):

  • Loan-to-Value (LTV) & Loan-to-Cost (LTC): Maßstab für die Beleihungsgrenze (ideal oft ≤ 80 %) 
  • Debt Service Coverage Ratio (DSCR/KDF): Fähigkeit, den Kapitaldienst aus dem operativen Cashflow zu decken 
  • Interest Coverage Ratio (ICR): Deckung der Zinslast durch das operative Ergebnis (EBIT) 

Block 3: Portfoliomanagement & Risikomanagement 
 
Portfoliosteuerung mit der Balanced Scorecard (BSC): 

  • Finanzperspektive: Cashflow-Entwicklung und Ertragsstruktur 
  • Kundenperspektive: Mieterzufriedenheit, Leerstandsquoten und Fluktuation 
  • Prozessperspektive: Instandhaltungsmanagement und Verwaltungskosten pro Einheit 

Strategisches Portfoliomanagement: 

  • Asset Management: Maßnahmen zur Rendite- und Vermietungsgrad Optimierung 
  • Bestandsoptimierung: Identifikation von Wertentwicklungspotenzialen im Portfolio 

Risikomanagement-Prozesse: 

  • Risikoarten: Systematische (Markt/Zinsen) vs. unsystematische Risiken (objektspezifisch). Exkurs: Klimarisikomanagement 
  • Risikomaße: Value-at-Risk (VaR) und Conditional Value-at-Risk (CVaR) zur Messung potenzieller Verluste 
  • Szenarioanalysen: Simulation von Zinsänderungen oder Mietausfällen ("Stresstests") 

Block 4: Praxisbeispiele & Anwendung

Beispiel 1: Das österreichische Immobiliendashboard (analog OeNB-Ansatz): 

  • Marktbeobachtung: Nutzung aggregierter Daten zur Überwachung der Finanzmarktstabilität (z. B. Preis-Miet-Verhältnis) 
  • Kreditstandards: Benchmarking von Finanzierungskennzahlen im nationalen Kontext 

Beispiel 2: Reporting Immobilienkonzern (Vonovia / BUWOG Gruppe) 

  • Konzernsteuerung: Steuerung über Finanzpläne und konsolidierte Abschlüsse 
  • Wichtige Kennzahlen: Fokus auf den Net Asset Value (NAV) zur Darstellung des Substanzwertes und den FFO (Funds from Operations) als operative Ertragskraft 
  • Management-Modell: Integration von technischem Service und kaufmännischer Bewirtschaftung zur Skaleneffizienz 

Fallstudie / Übung: Eigenständige Berechnung eines LTV und IRR für ein fiktives österreichisches Investitionsobjekt 

(inkl. Mittagspause & Kaffeepausen)

Paul Schwarz
Paul Schwarz

Geschäftsführer, Real Estate & ESG Beratung


Die Umsetzung aus rechtlicher Sicht

Teil 1: Immobilienerwerb  

  • Immobilienerwerb durch Share Deal und Asset Deal / Ablauf 
  • Gewährleistungen und Garantien 
  • Baurecht und Superädifikat (Baulandmobilisierung)  

Teil 2: Immobilienentwicklung 

  • Generalunternehmerverträge & Werkverträge 
  • Leistungsbeschreibung 
  • Kostensicherheit  

Teil 3: Erhaltung und Betrieb der Immobilie 

  • Erhaltungspflichten nach MRG und ABGB 
  • Überwälzung von Erhaltungspflichten im Mietvertrag 
  • Betriebskosten nach MRG nach ABGB 
  • Mietzinsminderung 
Anela Blöch
Anela Blöch

Rechtsanwältin, ATB LAW | Rechtsanwält:innen in Kooperation

Ihr Werkzeugkasten für strategische Immobiliensteuerung

  • Kennzahlen richtig interpretieren und als belastbare Entscheidungsbasis einsetzen

  • Von der Analyse zur Entscheidung: Immobilienentscheidungen strukturiert ableiten

  • Immobilienperformance ganzheitlich analysieren und bewerten

  • Praxisnahes Know-how für wirksames Immobilien-Controlling und Management 

Ideal für Fach- und Führungskräfte aus Immobilien, Finanzierung und Projektentwicklung

  • Fach- und Führungskräfte aus Banken mit Verantwortung für Immobilienfinanzierung, Risikobewertung und Kreditentscheidungen

  • Expert:innen aus Immobilienunternehmen (mit Fokus auf Controlling, Bewertung und strategische Steuerung von Projekten und Portfolios)

  • Developer und Bauträger mit Verantwortung für Projektkalkulation, Finanzierung und wirtschaftliche Bewertung von Immobilienprojekten 

Veranstaltungsort

Austria Trend Hotel Savoyen Außenansichtimh Konferenz im Austria Trend Hotel Savoyen
Austria Trend Hotel Savoyenwww.austria-trend.at

Teilnahmegebühr

Die Teilnahmegebühr beträgt einschließlich Mittagessen und Getränken pro Person:
Teilnahmegebühr
2 195 €
2 095 €bis 28.08.2026
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10% Rabattfür die 2. Teilnahme
30% Rabattfür die 3. Teilnahme und alle weiteren
Young Professional Ticket – Ihr KarrieresprungbrettFür Fach- und Führungskräfte unter 30, die sich fachlich weiterentwickeln, Inspiration sammeln und ihr berufliches Netzwerk auf das nächste Level bringen möchten. Voraussetzung ist, dass am Veranstaltungstag das 30. Lebensjahr noch nicht vollendet ist.
Sämtliche Preise sind in EUR angegeben und verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer.

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22. - 23. Sep. 2026
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