08:30– 09:00 Begrüßung bei Kaffee und Tee09:00– 10:30 Derivate zur Steuerung von Zins- und Credit-Risiken
... mit Echtzeit-Anwendung des Informationssystems Bloomberg Professional® service Gerade in der aktuellen Niedrigzinsphase des Bondmarktes mit erhöhtem Zinsänderungs- und Credit Spread Risiko und somit bedeutendem Kursrückschlags-Potenzial sind fundierte Kenntnisse beim Einsatz von Derivaten eine wichtige Voraussetzung für ein erfolgreiches Risikomanagement. Neben dem Erkennen und der Quantifizierung der Risikokomponenten von Anleihen und Floater steht die Steuerung der Sensitivitäten mittels Zinsswaps, Futures und Credit Default Swaps im Mittelpunkt des Intensiv-Workshops.
Risikotreiber und Quantifizierung des Zins- und Credit (Spread) Risikos mittels Sensitivitäten
Zinsänderungsrisiko
Duration / Modified Duration / DV01 als prozentuale / absolute Sensitivität zur Analyse des zinsinduzierten Barwertrisikos
Bonitäts- bzw. Ausfallrisiko
Adressausfallrisiko (Default Risk)
Risiko einer Ausweitung der Renditedifferenz (Spread Risk)
Spread-Modified Duration / Spread-DV01 als prozentuale / absolute Sensitivität zur Analyse des Credit Spread induzierten Barwertrisikos
10:30– 11:00 Kaffeepause11:00– 12:30
Analyse des Zinsänderungs- und Credit (Spread) Risikos eines Bondportfolios
Interpretation aller relevanten Portfoliokennzahlen und Risikoparameter
Simulation von Zins- und Credits-Szenarien basierend auf Marktkonsens-Daten
12:30– 13:30 Mittagessen13:30– 15:00Bewertung und Praxis-Einsatz von Zinsswaps, Bondfutures und CDS
Zinsswaps – Bewertung und Zins-Risikosteuerung mittels Zinsswaps
Definition und Stripping eines Zinsswaps (IRS)
Aufbau und Konstruktion einer Bewertungskurve für IRS
Swap-Pricing auf Bloomberg Professional® service
„Post-Crisis-Pricing“: Berücksichtigung der Neuerungen nach der Finanzkrise
Bestimmung des Hedge Ratio
Absicherung und Steuerung einer Bondposition / eines Portfolios mit IRS
Bondfutures – Bewertung und Zins-Risikosteuerung mittels Bondfutures
Bondfutures an der Eurex
Preisbildung und Fair Value von Bondfutures
Ermittlung der CTD und Preisfaktoren-Analyse
Bestimmung des Hedge Ratio
Absicherung und Steuerung einer Bondposition / Portfolios
Absicherung und Steuerung des Credit Risk eines Corporate Bonds / Portfolios
Christian Karl, Geschäftsführer, Fixed Income
22. Juni 2016 | 09:00 – 16:30 Uhr
08:30 Herzlich willkommen, Check-in bei Kaffee und Tee
09:00 Begrüßung durch IIR und den Vorsitzenden DI Eugen Widl, Risk Manager, UniCredit Bank Austria AG
09:05 Speed-Networking: Knüpfen Sie neue Kontakte vor Ort! Visitenkarte nicht vergessen!
09:15 Derivate im Fokus zahlreicher Regulierungen
Überblick über aktuelle regulatorische Entwicklungen am Derivatemarkt
MiFID II/MiFIR und EMIR sowie deren wechselseitigen Abhängigkeiten
Implikationen aus der Verschiebung von MiFID II/MiFIR
Non-Financial Services *
REMIT, EMIR
MMag. Christoph Polly, MBA, FRM, Financial Services Consulting, PwC Österreich
*Für dieses Thema wird bei ausreichendem Interesse ein zusätzlicher Experte angefragt.
10:00 EMIR – Clearingpflicht: Verpflichtendes Clearing von standardisierten Zinsderivaten ab 21.6.2016 anwendbar
Konkrete Anforderungen (für Banken und Versicherungen) inklusive Übergangsregelungen
Bilaterale Besicherung von nicht über CCPs geclearten OTC Derivaten – Aktueller Stand des RTS
Mag. Roman Bitter, Markt- und Börsenaufsicht, Finanzmarktaufsicht
10:45 Kaffeepause
11:15 Regulierung von Schattenbanken: Vorschriften zur Erhöhung der Transparenz von Wertpapierfinanzierungsgeschäften
Neue, deutlich erweiterte Definition von Schattenbanken im Rahmen der CRR – die auch Kreditinstitute und Unternehmenstreasuries sowie AIF einbezieht
Regulierung und Transparenzschaffung statt Verbot
Meldepflicht für Wertpapierfinanzierungsgeschäfte an zentrale Transaktionsregister
Ausblick auf kommende RTS der EBA
Dr. Thomas Podlesak, Partner, Saxinger, Chalupsky & Partner Rechtsanwälte GmbH
12:00 Mittagessen
13:00 Verwendung unterschiedlicher Derivate zur Risikosteuerung
Warum und wo setzt man Derivate ein
Risikoabsicherung („Hedging“) vs. Spekulation
Marktrisiko
Währungs- und Wechselkursrisiko
Zinsrisiko
Praxisbeispiele: Wie kann ich Derivate in Industrie-/Energieunternehmen (nicht) einsetzen?
Derivate in Veranlagungsprodukten
Strukturen
Aufbau der Anlageprodukte
Sonderformen: z.B. Wetter-, Strom- und Rohstoffderivate
DI Eugen Widl, Risk Manager, UniCredit Bank Austria AG
13:45 Negativzinsen und Derivatesteuerung
Strategischer und operativer Umgang mit Negativzinsen
Modellanpassungen
Anpassung der (Options-)Preise
Rechtliche Sichtweise auf Verträge
Ausnutzung der Niedrig-/Negativzinsphase mittels Derivate
Einfluss auf die Bewertung
Abgrenzung zu Negativzinsen bei Krediten
Dr. Manfred Plank, Managing Director, UBS Zürich
14:30 Kaffeepause
15:00 Geldanlage in der Nullzins-Welt – Wo endet die Niedrigzinsphase?
Tiefe Zinsen, steigende Volatilität, dazu eine wachsende Korrelation zwischen einzelnen Anlageklassen. Niemals in der Nachkriegsgeschichte war das Anlageumfeld herausfordernder – was tun?
Welche Folgen hat die Niedrigzinsphase für Banken?
Mag. Dr. Ernest Gnan,Leiter der Abteilung für volkswirtschaftliche Analyse, Österreichische Nationalbank DI Wolfgang Herold, Analyse und Statistik von Versicherungsunternehmen und Pensionskassen, Finanzmarktaufsicht Dr. Manfred Plank, Managing Director, UBS Zürich
15:45 Zertifikate: Strukturierte Produkte mit einem Blick hinter die Kulissen
Unterschiedliche Zertifikate-Typen
Richtiger Einsatz in verschiedenen Marktphasen
Chancen und Risiken einfach gegenübergestellt
Mag. Heike Arbter, Managing Director, Head of Structured Products, Raiffeisen Centrobank AG
16:30 Voraussichtliches Ende des 1. Konferenztages
23. Juni 2016 | 08:55 – 15:45 Uhr
08:30 Herzlich willkommen bei Kaffee und Tee
08:55 Begrüßung durch IIR und den Vorsitzenden MMag. Christoph Polly, MBA, FRM, Financial Services Consulting, PwC Österreich
09:00 Bilanzierung von Derivaten in der Rechnungslegung
Bilanzierung nach Unternehmensgesetzbuch (UGB)
Bilanzierung nach IAS 39 und IFRS 9
Hedge-Accounting: Gemeinsamkeiten & Unterschiede zwischen UGB und IFRS
Derivate im Anhang/Notes
Questions & Answers
Dipl.-Kfm. Heiner Klein, CPA, Geschäftsführer Financial Services Advisory, Ernst & Young Management Consulting GmbH
10:15 Kaffeepause
10:45 Bewertungsparameter und Formen der Preisberechnung: Was gibt es außer den traditionellen Pricing-Methoden?
XVA - Valuation Adjustments:
CVA, DVA, FVA, KVA, …
Quotierte Preise („mark-to-market“) und berechnete Preise („mark-to-model“)
Dr. Wolfgang Putschögl, Deputy Head of Unit Risk Methodology & Valuation, UniCredit Bank Austria AG
11:45 Collateral Management: Besicherung im Handelsgeschäft
Neue Rechtsvorschriften in der Sicherheitenverwaltung
Aufzeigen von Risiken
Möglichkeiten zur Absicherung
Hintergrund und Vorgehensweise
Arten von Collateral
Vor- und Nachteile eines zentralen Collateral Managements
Collateral Management und Liquiditätsmanagement
Dipl.-Wirt.-Inf. (FH) Stephan Koschmieder, Director, Unit Head Relationship Management Germany, Switzerland, Austria & CEE, Euroclear Bank SA/NV Repräsentanz (Deutschland)
12:30 Mittagspause
13:30 Derivate im professionellen Anlagegeschäft & Modellrisiko bei der Bewertung von Derivaten
Derivatstrukturen
Absicherungen
Positionierungen
Ursachen des Modellrisikos
Identifizierung von Modellrisiken und Umgang damit
Modellkalibrierungen
Dr. Johannes Winkler, Head of Fixed Income Solutions, Raiffeisen Bank International AG
14:15 Die EU-Benchmark-Verordnung: Europas Antwort auf die Skandale um die Manipulation von LIBOR und EURIBOR
Zielsetzungen und Überblick der Benchmark-Verordnung
Adressaten der Regulierung (Administrator, Kontributor, Nutzer) und deren Anforderungen
Aufsicht über Kategorien von Benchmarks (kritische Benchmark, signifikante Benchmark, nicht-signifikante Benchmark)
MMag. Dr. Georg Lehecka, BSc, Asset Management – On- und Off-Site Analyse, Finanzmarktaufsicht
14:45 Abschließende Diskussion: Ist der Finanzmarkt überreguliert?
Die EU-Kommission plant einem Insider zufolge noch für dieses Jahr neue Gesetze für strauchelnde Abwicklungsstellen. Welche Auswirkungen kann diese Entscheidung nach sich ziehen?
Was verbirgt sich hinter der Einigung zwischen EU und USA auf gemeinsame Derivate-Regeln?
Wann ist Schluss mit Regulierungen bzw. wann bricht der Markt darunter zusammen?
Mag. Mag. Philipp Bohrn, Geschäftsführer des Fachverbands Finanzdienstleister, Wirtschaftskammer Österreich
Mag. Stephan Karas, Experte in der Abteilung Markt- und Börseaufsicht, Team Marktinfrastruktur, Finanzmarktaufsicht
Jiri Zavodsky MsCIS, MBA, Abteilungsleiter Risikosteuerung, Volksbank Wien AG
15:45 Voraussichtliches Ende der Konferenz mit abschließender Kaffeepause