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Kommunaler Wohnbau

Wohnbau im Dialog mit Städten und Gemeinden

Kommunale und städtebauliche Projekte entwickeln, bauen & finanzieren
  • Wie kann brachliegendes Bauland von Gemeinden konfliktarm reaktiviert werden?
  • Vergaberecht- und Beihilfenrecht: Kommunale Projekte rechtssicher vergeben

  • Leistbarer Wohnraum & Flüchtlingsunterbringung: Investitionsschwerpunkte für Städte und Gemeinden
  • Konfliktfreie und bedarfsorientierte Nachverdichtung: Erfahrungswerte aus Berlin
  • Umgang mit städtebaulichen Verträgen inkl. erster Praxiserfahrungen
Leistbarer Wohnraum als Schlüsselaufgabe kommunaler Politik

Speaker Board

Programm

09:00 – 12:00 Uhr

Städtebauliche Verträge in der Praxis

Profitieren Sie von ersten Erfahrungen aus privatrechtlichen Vereinbarungen zwischen Bauherr und Gemeinde
  • Resümee aus bereits abgeschlossenen Verträgen
  • Sicht der Gemeinde, Sicht des Bauherren
  • Teilung von Chancen und Risiken
  • Eine gemeinsame Sprache finden
  • Welche Sanktionen sind möglich?
  • Vorteilhafte Vertragsgestaltung: breit vs. eng gefasste Verträge
  • Rechtlicher Rahmen: Haftbarkeit, Verfassungsrechtliche Aspekte, rechtlicher Spielraum
  • Nachbesserungsklauseln
Alois Aigner, Head of ARE DEVELOPMENT, ARE Austrian Real Estate Development GmbH
Dr. Michael Hecht, Partner, Fellner Wratzfeld & Partner Rechtsanwälte GmbH

12:30 – 17:15 Uhr

12:30 Herzlich willkommen! Check-in bei Kaffee und Tee

13:00 Begrüßung durch IIR und den Vorsitzenden und Fachbeirat Dr. Wolfgang Amann, Geschäftsführer IIBW – Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen GmbH

13:05 Brachliegendes (Bau)Land: Widmen, besteuern und endlich nutzen!
  • Vorratshaltung, Veranlagung, überhöhte Preise: Wie lassen sich die Ursachen für brachliegendes Bauland bekämpfen?
  • Welche bodenpolitischen Maßnahmen verfolgt die öffentliche Hand?
  • Rückwidmung in Grünland als letzter Ausweg? Wie weit soll die kommunale Mitverantwortung von Grundstücksbesitzern gehen?
  • Was sind brauchbare Lösungen für die Gemeinden vor Ort?
Univ. Ass. DI Arthur Schindelegger, FB Bodenpolitik und Bodenmanagement, Technische Universität Wien

13:50 Gesellschaft im Wandel – Wie der Zuzug und die Entwicklung der Altersstruktur die Wohnbedürfnisse ändern
  • Nicht „wie viel?“ sondern „was?“ – Eine Leitfrage in der nachhaltigen Wohnraumversorgung
  • Soziale Mischung als planerische Leitlinie. Soziale Durchmischung hingegen: Wunschvorstellung?
  • Faktoren des urbanen nachbarschaftlichen Miteinanders
  • Mehr als nur Wohnen: Anforderungen an eine Nachbarschaft und deren BewohnerInnen
  • Ergänzung des Wohnungsmarktdiskurses um: „wofür?“
Dr. Yvonne Franz, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Stadtforschung- und erneuerung sowie Stadtteilentwicklung, Institut für Stadt- und Regionalforschung, Österreichische Akademie der Wissenschaften

Leistbarer Wohnraum als Schlüsselaufgabe kommunaler Politik

14:20 Kaffeepause

14:50 Lösungsansätze für die Unterbringung von Asylberechtigten – Impuls DI Irene Ott-Reinisch, Architektin, ottreinisch.architecture
DI Johannes Pressl, Bürgermeister, Marktgemeinde Ardagger & Projektentwickler, NÖ. Regional. GmbH

15:30 Praxisbeispiel Salzburg Dipl.-Ing. (BA) Christian Struber MBA, Geschäftsführer, Salzburg Wohnbau GmbH

15:50 Impuls: Wohnbauförderung 2015 – Zahlen und Fakten Dr. Wolfgang Amann, Geschäftsführer IIBW - Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen GmbH

Kommunale Projekte umsetzen: Impulse für die Zusammenarbeit von Kommunen und Wirtschaft

16:05 Finanzierungsmodelle aus der Praxis für die Realisierung von festlichen Beleuchtungskonzepten
  • Weihnachtliche Inszenierung der Innenstadt ja, aber wie finanzieren?
  • Wer bezahlt? – In der Praxis gemeinsam handeln – Gemeinsam finanzieren
  • Beispiele zur partizipativen Bürger/Innenbeteiligung
Thomas Mark, President, MK Illumination
Wencke Tschentscher, Geschäftsführerin, luminar Licht- und Raumkonzepte

16:35 Diskussion: Zusammenarbeit Kommunen und Wirtschaft – Fördern, genehmigen, realisieren
  • Was können Kommunen und Wohnbau für einander leisten?
  • Wo kann und soll die Politik ansetzen?
  • Wie kann man Prozesse beschleunigen?
  • Bauflächen schneller und konfliktärmer aktivieren
  • Alle ins Boot holen? Welche Chancen liegen in der BürgerInnenbeteiligung
  • Wachsende Gemeinden, leistbarer Wohnraum, Breitbandausbau: Wie können die Herausforderungen gestemmt werden?
Alois Aigner, Head of ARE DEVELOPMENT, ARE Austrian Real Estate Development GmbH
DI Johannes Pressl, Bürgermeister, Marktgemeinde Ardagger & Projektentwickler, NÖ. Regional. GmbH
Dipl.-Ing. (BA) Christian Struber MBA, Geschäftsführer, Salzburg Wohnbau GmbH
17:15 Abschließendes Get-together am Abendbuffet

09:00 – 16:30 Uhr

08:30 Guten Morgen! Kaffee und Tee

09:00 Begrüßung durch die Vorsitzende Mag. Eva Bauer, Wohnwirtschaftliche Referentin des Österr. Verband gemeinnütziger Bauvereinigungen

09:05 Wie Wien den Wohnungsneubau steigert
  • Begehrt aber rar: Gibt es noch zu bebauende Freiflächen?
  • Wo sind die Grenzen der Stadterweiterung?
  • Verkürzung der Verfahrensdauer
  • Volumen der Neubautätigkeit
  • Wie wirkt sich die Wohnbauoffensive aus?
Dipl.-Ing. Thomas Madreiter, MD-BD, Leiter der Gruppe Planung, Stadtbaudirektion Wien
09:30 Baupolitische Leitsätze versus Wohnbauoffensive
  • Wer ist verantwortlich für die Qualitätssicherung im Wohnbau?
  • Wie tauglich ist mehr vom Gleichen?
  • Passen Qualitätsanforderungen und Zielvorstellungen zusammen?
DI Dr. techn. Renate Hammer, MAS, Obfrau der Plattform Baukultur

09:50 Preiskampf in der Vergabe. Warum billiger am Ende teurer ist
  • Best Practice oder Worst Practice Beispiele
  • Bestbieter statt Billigstbieter
  • Wird für den Kunden gebaut?
  • Gibt es eine Empfehlung?
DI Volker Gagelmann, Leiter Key Account Österreich Ost, Gira Giersiepen GmbH & Co KG
10:15 Kaffeepause

Smart und günstig Wohnen 2016: Beispiele kompakter und günstiger Wohnungen

10:45 Viertel2/IC Projektentwicklung Mini- Appartements Christian Farnleitner, Geschäftsführer, IC Development GmbH

11:10 Neue Heimat Tirol: Die 5 Euro Wohnung Dir. Hannes Gschwentner, Geschäftsführer, NEUE HEIMAT TIROL Gemeinnützige WohnungsGmbH

11:35 Diskussion: Minimalize! Kompaktwohnungen als Königsweg zu leistbarem Wohnen?
  • Wurde in den letzten Jahren auf jene, die größeren Platzbedarf haben, vergessen?
  • Neuer Markt für große Wohnungen?
  • Oder bleiben größere Wohnungen finanzierungstechnisch weiterhin für viele unerreichbar?
  • Gibt es Potenzial für noch kompaktere Wohnungen?
Arch DI Anna Popelka, Geschäftsführerin, PPAG architects ztgmbh
Christian Farnleitner, Geschäftsführer, IC Development GmbH
Dir. Hannes Gschwentner, Geschäftsführer, NEUE HEIMAT TIROL Gemeinnützige WohnungsGmbH

12:15 Zero Emission – Energieversorgung im Wohnbau
  • Emissions- und fossilfreie Energieversorgung
  • Zukunftsweisendes Energiemanagement
  • Konkurrenzlos niedrige Energiekosten
Mag. Roland Zankl, Leiter Vertrieb B2B, Innsbrucker Kommunalbetriebe AG

12:45 Mittagspause

Bauland-Mobilisierung: Nicht EINE Lösung sondern VIELE Optionen?

13:45 Impuls: Städtebauliche Verträge und ihre rechtliche Sicherheit Mag. Daniel Richter, Rechtsanwalt, DORDA BRUGGER JORDIS Rechtsanwälte GmbH

14:00 Baurecht aus Perspektive des Baurechtgebers – Warum sich dieses Konzept auszahlt

DI Lois Berger, Ltr. Liegenschaftsverwaltung, Diözese Eisenstadt – Katholische Kirche im Burgenland

14:25 Nachverdichtung I: Wohnbauprojekt Nachverdichtung Langblock DI (FH) Bernhard Matt, Geschäftsbereichsleiter Objektmanagement, Innsbrucker Immobilien GmbH & Co KG

14:50 Nachverdichtung II: Ein Lösungsansatz aus Deutschland Kurt Nelius, Gruppenleiter Stadtentwicklungsplanung und –monitoring, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Berlin

Kostentreiber Bauverzögerung

15:20 Konfliktäre Kröten, standhafte Ziesel und andere (böse?) Überraschungen im Baugrund
  • Good Practice Beiträge zum Thema Umgang mit Hindernissen im Bauprozess
Mag. Susanne Bock, Leiterin der Abteilung Recht im Österreichischen Volkswohnungswerk
DI Dr. Klaus Wenger-Oehn, Ltr. Projektentwicklung und Projektmanagement Österreichisches Volkswohnungswerk Gemeinnützige Gesellschaft m.b.H

15:45 Möglichkeit zur Diskussion offener Fragen
16:00 Abschließende Kaffeepause

16:30 Ende der Veranstaltung

Haben
Sie Fragen?

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