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Eine Hand Zeigt auf ein Diagramm mit vielen Warnsymbolen.
Seminar
Online

Krisen- und Notfallmanagement

Handlungsfähigkeit sichern bei systemkritischen Vorfällen

In Krisen handlungsfähig bleiben

  • Best Practice zu Klimarisiken, Cyberangriffen, Energieengpässen

  • Krisenstabsarbeit, Meldeketten, Reaktionspläne

  • Strategien, Entscheidungslogik und Kommunikation unter Druck

  • Business Continuity Management: den Betrieb in der Krise sichern 

Ihr Plus

Best-Practices von Verbund und Klink Donaustadt!

Eine Person hält ihr Hand nach vorne mit der Handfläche nach oben. Darüber ist ein Warnzeichen abgebildet mit verschiedenen Icons zum Thema Sicherheit rund herum.

Speaker Board

  • „ Die Interaktion auf Augenhöhe und der tolle Austausch haben mir gut gefallen.  “

    Christoph Braun, Austro Control GmbH
  • „ Am besten gefallen hat mir, dass jeder von den Teilnehmern seine eigenen Erfahrungen mitgebracht hat. “

    Jana Hanidziarova, Oberbank AG
  • „ sehr guter Praxisbezug und gute Gelegenheit andere Unternehmen und Vorgehensweisen kennenzulernen “

    Oliver Christ, FMA Finanzmarktaufsicht Österreich

Programm


Welche Krisen prägen das aktuelle Risikobild in Österreich?

Vier zentrale Gefährdungsfelder:

  • Gesellschaft & Politik – soziale Spannungen, Migration, Desinformation
  • Energie & Infrastruktur – Blackout, Energieknappheit, Cyberangriffe
  • Natur & Klima – Hochwasser, Sturm, Dürre, Hitze
  • Biologie & Technologie – Pandemie, technisches oder nukleares Versagen

Wie lassen sich Krisen frühzeitig erkennen und bewerten?

  • Indikatoren und Frühwarnsignale in Politik, Wirtschaft, Technologie und Umwelt
  • Methoden der Risikoidentifikation und Priorisierung im Krisenmonitoring
  • Welche Rolle Informationslage, Lagebild und Sensitivität in Organisationen spielen

Wie wirken Krisen zusammen – und wie  verstärken sie sich gegenseitig?

  • „Compound Risks“: Wenn mehrere Krisen zeitgleich auftreten oder sich gegenseitig beschleunigen
  • Wie Wechselwirkungen neue, schwer vorhersehbare Dynamiken erzeugen
  • Leitfaden: Kompakte Übersicht zur Klassifizierung und Bewertung von Krisen.
Thomas Feßl
Thomas Feßl

Krisenmanager in der Stabstelle Krisenmanagement und Sicherheitsvorsorge, WKÖ

Kaffeepause


Wie entsteht ein funktionierendes BCM-System – und wie bleibt es wirksam?

  • Aufbau nach ISO 22301: Ziele, Begriffe und Anforderungen der Norm
  • Integration in bestehende Managementsysteme
  • Warum Normkonformität allein keine Resilienz schafft

Welche Prozesse sichern das Überleben Ihres Unternehmens?

  • Business Impact Analyse: Identifikation kritischer Prozesse und Ressourcen
  • Bewertung von Wiederanlaufzeiten (RTO/RPO) und Abhängigkeiten in der Lieferkette
  • Wie Priorisierung und Prozessdenken zu praktischer Handlungsfähigkeit führen

 

Mittagspause


Wirtschaftliches und behördliches Krisenmanagement – 2 Systeme ein Ziel

  • SKKM als staatlicher Rahmen für Notfall- und Krisenkoordination
  • Krisenmanagement in der Wirtschaft
  • ÖNORM EN ISO 22361 als Grundnorm für Krisenmanagement
  • ÖNORM 4900 als operatives Werkzeug für Unternehmensresilienz
  • Wo beide Systeme sich überschneiden – und wo sie sich perfekt ergänzen

BCM und Krisenmanagement – Wie sieht die Verbindung in der Praxis aus?

  • Zusammenspiel Krisenmanagement ↔ BCM entlang des Krisenzyklus
  • Gemeinsame Schnittstellen in Lageführung, Meldeketten und Wiederanlaufstrategien

Wie lässt sich Resilienz konkret aufbauen?

  • Typische Erfolgsfaktoren – und was Sie aus fehlgeschlagenen Systemtests lernen   können
  • Praxisleitfaden: Schritte zur belastbaren Resilienz
Markus Glanzer
Markus Glanzer

Geschäftsführer DIE KRISENPLANER GmbH

Kaffeepause


Krisenmanagement & Kommunikation – Führen und Handeln unter Druck

Wie bleibt Führungsfähigkeit bestehen, wenn Systeme versagen?

  • Aufbau und Zusammenspiel eines eingespielten Krisenstabs
  • Wie erfahrene Teams Entscheidungen treffen, wenn Informationen unvollständig sind

Wann wird aus einem Zwischenfall eine strategische Krise?

  • Anwendung der Eskalationslogik (grün–gelb–orange–rot) in der Praxis
  • Welche Signale auf eine Lageverschärfung hinweisen – und wann Führung eingreifen muss

Wie behalte ich Informationshoheit, wenn Datenlage und Tempo kollabieren?

  • Strukturierte Lageführung, Dokumentation und Priorisierung unter Zeitdruck
  • Wie der Stab Informationsüberlastung vermeidet und Orientierung schafft

Wie führe ich über Kommunikation – und nicht über Kontrolle?

  • Kommunikation als Führungsinstrument in komplexen Lagen
  • Wie Tonalität, Klarheit und Haltung die Wahrnehmung der Krise bestimmen

Was darf kommuniziert werden – und was muss?

  • Umgang mit Meldepflichten (NIS2, Datenschutz, SKKM) und öffentlichem Druck
  • Abwägen zwischen Transparenz, Sicherheit und strategischem Informationsschutz

Wie lässt sich Vertrauen sichern, wenn Unsicherheit regiert?

  • Internes Erwartungsmanagement und Mitarbeiterführung in der Krise
  • Externe Kommunikation mit Behörden, Medien und Stakeholdern

Wie wird aus Information Handlung?

  • Entscheidungsroutinen, Lagebesprechungen, Freigaben
  • Checkliste: Wer spricht wann mit wem – und mit welcher Botschaft?
Josef Bogensperger
Josef Bogensperger

Konzernkrisenmanager, VERBUND Services GmbH


Was passiert, wenn Naturgewalten zentrale Infrastruktur lahmlegen?

  • Analyse des Hochwassers 2024 im österreichischen Bahnnetz – von den ersten Warnsignalen bis zum Wiederanlauf
  • Entscheidungs- und Kommunikationsstrukturen im Krisenstab 
  • Zusammenspiel zwischen Verkehrsleitung, Infrastruktur, Einsatzorganisationen und Öffentlichkeit

Welche Strategien haben funktioniert – und warum?

  • Priorisierung von Strecken, Personal und Material unter Zeitdruck
  • Temporäre Netztrennung, Ersatzlogistik und Passagierkommunikation in Echtzeit
  • Führungsverhalten in einer flächendeckenden Naturkrise: Wie man Übersicht behält, wenn Systeme versagen

Wo lagen die größten Belastungsgrenzen – und was wurde daraus gelernt?

  • Technische und operative Schwachstellen: Stromversorgung, Kommunikation, Fahrzeuglogistik
  • Menschliche Faktoren: Entscheidungsdruck, Schichtbelastung, Informationsasymmetrie
  • Welche Maßnahmen seither in die Krisen- und Notfallpläne integriert wurden

Wie verändert die Klimakrise das Verständnis von Resilienz?

  • Von der Reaktion zur Anpassung: Klimastrategien im Schienenverkehr
  • Bedeutung des regionalen vs. überregionalen Bahnverkehrs für Versorgungssicherheit
  • Integration klimatischer Risiken in BCM und strategische Planung

Vortrag in Abstimmung

Kaffeepause


Blackout & Versorgungskrisen

Was passiert bei einem überregionalen Strom-, Infrastruktur- und Versorgungsausfall?

  • Ablauf und Eskalationsphasen eines großräumigen Stromausfalls
  • Kritische Zeitfenster und Handlungsspielräume

Welche Systeme brechen zuerst – und welche halten durch?

  • Auswirkungen auf Energie, Kommunikation, Transport, Versorgung und Verwaltung
  • Kaskadeneffekte und Abhängigkeiten in Liefer- und Informationsketten

Wie bleibt Führungsfähigkeit im Ausnahmezustand erhalten?

  • Reaktionslogik und Stabsaktivierung in den ersten Stunden
  • Priorisierung von Maßnahmen unter unsicherer Informationslage

Wie funktioniert ein 14-Tage-Notbetrieb in der Praxis?

  • Personalplanung, Verpflegung, Notstrom, Logistik und Grundversorgung
  • Wie Kommunikation bei Strom- und Netzausfall aufrechterhalten wird

Wie gelingt die Abstimmung zwischen Organisationen?

  • Kooperation mit Behörden, Energieversorgern und Partnern
  • Gemeinsame Lagebilder und abgestimmte Entscheidungslogik

Wie sieht der Weg zurück in den Normalbetrieb aus?

  • Wiederanlaufstrategie, Lessons Learned und organisatorische Nachbereitung
Herbert Saurugg
Herbert Saurugg

Krisenvorsorgeexperte, Präsident der Gesellschaft für Krisenvorsorge

Mittagspause


Cyberangriff und NIS2

Was bedeutet die NIS2-Richtlinie für mich als KrisenmanagerIn?

  • Welche rechtliche und organisatorische Verantwortung Sie im Cyber-Ernstfall tragen
  • Wie sich Meldepflichten und Haftung konkret auf Stabsarbeit und Entscheidungswege auswirken

Welche Maßnahmen müssen sofort greifen – und wer löst sie aus?

  • Sofortmaßnahmen in den ersten 24 Stunden
  • Aktivierung interner und externer Ressourcen

Was passiert, wenn ich nicht NIS2 konform handle?

  • Reale Konsequenzen: Eskalation, Datenverlust, Haftung, Reputationsschaden
  • Warum Nicht-Handeln im Cyberkontext als Organisationsversagen gilt

Wie erkennt man, dass der Angriff bereits läuft?

  • Typische Angriffsmuster: Phishing, Ransomware, Supply-Chain-Angriffe
  • Frühindikatoren und menschliche Fehlstellen in der Verteidigungskette

Wie läuft ein Cybervorfall tatsächlich ab?

  • Dynamik eines Angriffs – von der Infiltration bis zur Erkennung und Abwehr
  • Aufbau eines Lagebilds, Entscheidungslogik und Priorisierung im Krisenstab

Wie kommuniziere ich, wenn Systeme kompromittiert sind?

  • Interne Abstimmung mit Management, Behörden und Öffentlichkeit
  • Umgang mit Informationsdefiziten, Medienanfragen und Unsicherheit

Wie werden rechtliche Anforderungen im Ernstfall angewendet?

  • Was Behörden erwarten – und was realistisch umsetzbar ist

Wie gelingt der Wiederanlauf nach einem Angriff?

  • Priorisierung kritischer Systeme, Umgang mit Datenverlust und Recovery-Phasen
  • Wie Kommunikation und Vertrauen schrittweise wiederhergestellt werden
  • Best Practice: Umgang bei einem Cyber-Spionage Angriff
  • Checkliste: „Die ersten 24 Stunden im Cyber-Ernstfall“

(ink. 15-minütiger Kaffeepause)

Walter Unger
Walter J. Unger

Geschäftsführer IMCS e. U., Brigadier i.R


Best Practice: Krisenmanagement im Gesundheitswesen

Wie hat das Gesundheitswesen unter permanentem Krisendruck funktioniert?

  • Aufbau und Arbeitsweise der Krankenhaus-Krisenstäbe während der Pandemie
  • Wie Versorgung, Personal und Kommunikation trotz Engpässen aufrechterhalten wurden
  • Welche Entscheidungen über Erfolg oder Überforderung entschieden haben

Wie wurde Führung, Kommunikation und Koordination neu gedacht?

  • Zusammenarbeit zwischen Spitälern, Ministerien, Ländern und Einsatzorganisationen
  • Kommunikation unter Unsicherheit: Informationssteuerung, Transparenz und Vertrauen
  • Wie Führungsverhalten, Prioritätensetzung und Krisenkommunikation angepasst wurden

Was bleibt nach der Pandemie – und was muss sich verändern?

  • Strukturelle und organisatorische Lehren aus dem Pandemiemanagement
  • Umgang mit psychischer Belastung und Personalresilienz im Gesundheitswesen
Manfred Führer
Manfred Führer

Technischer Direktor, Klinik Donaustadt (Wiener Gesundheitsverbund)

Krisen sicher und strukturiert bewältigen

  • Lernen Sie die vier Gefährdungsfelder und Ihre Handlungsoptionen kennen
  • Erfahren Sie, wie Führungsfähigkeit trotz Systemversagens erhalten bleibt
  • Erhalten Sie konkrete Leitfäden, Checklisten und Werkzeuge für Ihr eigenes Krisenhandbuch
  • Erarbeiten Sie, wie Sie nach einem Blackout oder Cybervorfall den Wiederanlauf effektiv steuern

Veranstaltungsort

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Sämtliche Preise sind in EUR angegeben und verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer.

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