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Leute an einem Tisch umgeben von Dokumenten, einem Buch und einem Rechtshammer
Seminar

Vergaberecht in der Praxis

Kompaktes Know-how für die vergaberechtliche Praxis!

Vergabeverfahren rechtssicher, effizient & transparent

  • Aktuelle Updates zum BVergG 2026
  • Kompakte Strategien für rechtssichere Vergaben
  • Praxisfälle & Lösungswege aus erster Hand
  • Effiziente Verfahrensgestaltung Schritt für Schritt
  • Fachwissen führender Vergaberechtsexpert:innen

RAK Anerkennung für Rechtsanwaltsanwärter:innen

Ihr Plus

Vergabewissen kompakt, aktuell und praxisnah:
Mit konkreten Lösungsansätzen für Ihre tägliche Arbeit

Im Gespräch mit Alexandra Terzaki über "Vergaberecht in der Praxis"

Speaker Board

  • „ Qualität Vortragende, Organisation, Zeit für Austausch mit Vortragenden & den Teilnehmern “

    Wiener Zeitung Digitale Publikationen
  • „ Hohe Kompetenz der Vortragenden + Engagement bei Beantwortung der Fragen “

    Magistrat der Stadt Wien – MA 48
  • „ ... kleiner Kreis, kompetente Vortragende, welchselnde Vortragende, Organisation, Ort  “

    ÖBB-Holding

Programm


MODUL 1: Spezielle Aspekte des Vergabeverfahrens

Aktuelles aus dem Vergaberecht

  • Stand der BVergG-Novelle
  • Neues aus Europa (Drittstaatliche Subventionen, Ökodesign- VO und viele andere)
  • Ausblick: Informationsfreiheitsgesetz
Thomas Ziniel
Thomas Ziniel
Speaker of the Year

Bundesverwaltungsgericht, Wirtschaftsuniversität Wien


MODUL 2: Vorbereitung des Vergabeverfahrens

Wann unterliegt ein Auftraggeber dem Vergaberecht?

  • Wer ist Auftraggeber? Öffentliche oder private Auftraggeber
  • Begriff des öffentlichen Auftraggebers im klassischen Bereich
  • Was sind Aufgaben, die im Allgemeininteresse liegen?
  • Öffentliche Unternehmen, die im Wettbewerb stehen und die vergaberechtlichen Folgen
  • Sektorenauftraggeber: Wann handelt es sich um private und wann um öffentliche Sektorenauftraggeber?

Wann unterliegt ein Auftrag dem Vergaberecht?

  • Klassifizierung als Bauauftrag
  • Klassifizierung als Lieferauftrag
  • Klassifizierung als Dienstleistungsauftrag
  • Definitionen und Abgrenzungsfragen

Berechnung des Auftragswertes und Schwellenwerte

  • Geschätzter Auftragswert:
    • Die richtige Berechnungsmethode, je nach Auftragsart und ihren rechtlichen Folgen, anwenden
    • Verbotenes oder zulässiges Splitten des Auftrages?

Entscheidungsfindung für die Teilung des Auftrages: Zulässigkeit und Ausschluss

  • Gesamtvergabe / Teilvergabe / Lose

(inkl. Mittagspause)

Alice Lea Nikolay
Alice Lea Nikolay

Universitätsassistentin, Wirtschaftsuniversität Wien

Maximilian Kallinger
Maximilian Kallinger

Institut für Österreichisches und Europäisches Öffentliches Recht (IOER), WU – Wirtschaftsuniversität Wien


Vergabeverfahren oder Vergabe ohne Ausschreibung

Vergabe ohne Ausschreibung

  • Ausnahmetatbestände nach dem BVergG 2018 und 2026: Was darf rechtmäßig ohne Ausschreibung vergeben werden?
  • Direktvergabe und Verhandlungsverfahren ohne Bekanntmachung: Grenzen, Spielräume und Beispiele aus der Praxis

Inhouse Vergabe und öffentlich-öffentliche Partnerschaft

  • Unter welchen Voraussetzungen sind Inhouse-, Schwester oder Enkelvergaben weiterhin zulässig?
  • Bottom-up oder Top-down: Wie steuern öffentliche Auftraggeber ihre Beteiligungsstrukturen richtig?
  • Interkommunale Zusammenarbeit: Wann besteht Ausschreibungspflicht – und wann dürfen Leistungen gebündelt vergeben werden?
Alexandra Terzaki
Alexandra Terzaki

Geschäftsführerin, TERZAKI & Partner GmbH, Vergabeberatung


MODUL 3: Durchführung und Ablauf des Vergabeverfahrens

Die Wahl der richtigen Verfahrensart

  • Verfahrensarten & Verfahrenswahl

Ausschreibungsunterlagen

  • Konzeption und Erstellung der Unterlagen
  • Folgen von unzureichenden Leistungsbeschreibungen
  • Eignung und Eignungskriterien

Ablauf, Bekanntmachung und Veröffentlichung – analog und elektronisch

  • Projektgestaltung, Organisation und Fristen
  • Inhalte und Aufforderung zur Angebotsabgabe
  • Besondere Aspekte durch die verpflichtende e-Vergabe
  • Teilnahmeanträge, Nachweisanforderungen

(inkl. Kaffeepause)

Alexandra Terzaki
Alexandra Terzaki

Geschäftsführerin, TERZAKI & Partner GmbH, Vergabeberatung


MODUL 4: Umgang mit Angebotsmängel

Umgang mit Mängeln (Eignung, Angebot)

  • Maßgaben aus Ausschreibungsunterlagen und BVergG für die Beurteilung von Fehlern bzw. Mängeln
  • Mängel bei der Eignung: Nachweisprobleme, unvollständige Unterlagen, verspätete Nachreichungen
  • Mängel im Angebot: Preisangaben, Rechenfehler, technische Unklarheiten, Widersprüche

Aufklärungspflichten von Auftraggeber und Bieter

  • Zulässigkeit und Grenzen der Aufklärung – wann droht ein unzulässiges Nachverhandeln?
  • Verhandlungsverbot: Abgrenzung zwischen sachlicher Aufklärung und unzulässiger inhaltlicher Änderung
  • Umgang mit unzulässiger Aufklärung bzw. unzulässiger Verhandlung in der Praxis

Behebbarkeit von Mängeln

  • Rechtsrahmen und Grenzen der Behebbarkeit nach BVergG und Judikatur
  • Sanktionen bei unbehebbaren Mängeln – zwingender Ausschluss oder Ermessensspielraum?
  • Praktische Leitlinien: Dokumentationspflicht, Gleichbehandlungsgrundsatz, Transparenz

Vertiefte Angebotsprüfung – Methodik und Fallpraxis

  • Auslöser und Anwendungsfälle: Ungewöhnlich niedrige Preise, fehlende Kalkulationslogik, Widersprüche zwischen Preis und Leistung
  • Prüfungsinstrumente: Strukturierte Fachprüfung, Nachweisforderungen, Plausibilitätsanalyse
  • Rolle der Fachabteilung und des externen Prüfers: Abgrenzung zwischen technischer, wirtschaftlicher und rechtlicher Bewertung
  • Fristen, Kommunikation, Dokumentation: Rechtssichere Durchführung der vertieften Angebotsprüfung

Sonstiges / Diskussion aktueller Praxisfälle

  • Häufige Fehlerquellen in der Angebotsprüfung
  • Lessons Learned

(inkl. Kaffeepause)

Alexandra Terzaki
Alexandra Terzaki

Geschäftsführerin, TERZAKI & Partner GmbH, Vergabeberatung


MODUL 5: Dienstleistung, Konzession, Rechtsschutz

Dienstleistungsvergabe – Besonderheiten und Gestaltungsspielräume

  • Besondere Dienstleistungen im Sinne des BVergG: Abgrenzung zu klassischen Liefer- und Bauaufträgen
  • Wann liegt ein Dienstleistungsauftrag vor – und wann bereits eine Dienstleistungskonzession?
  • Vergabeverfahren und Verfahrensarten: spezifische Erleichterungen und Grenzen bei besonderen Dienstleistungen
  • Praktische Anwendungsfelder: Kultur-, Bildungs-, Beratungs-, Sozial- und sonstige personenbezogene Leistungen
  • Bewertungskriterien und Zuschlagsmodelle – wie qualitative Faktoren (z. B. soziale Wirkung, Nachhaltigkeit, Innovation) rechtssicher gewichtet werden können

Konzessionsvergabe

  • Was ändert sich mit der BVergG-Novelle 2026?
  • Abgrenzung Auftrag vs. Konzession: wirtschaftliches Risiko, Entgeltmodell, Vertragsgestaltung
  • Rechtliche Besonderheiten der Konzessionsvergabe – Transparenz, Gleichbehandlung, Laufzeit und Beendigungsgründe
  • Gestaltungsmöglichkeiten in der Praxis: Wie Konzessionen strategisch, wirtschaftlich und vergaberechtskonform genutzt werden können

(inkl. Kaffeepause)

Alexandra Terzaki
Alexandra Terzaki

Geschäftsführerin, TERZAKI & Partner GmbH, Vergabeberatung


Aktuelle Judikatur

  • Berufung auf Unionsrecht durch Unternehmen aus Drittstaaten
  • Grenzen der Änderung einer Baukonzession nach Einsturz einer Brücke
  • Zuschlag dem billigsten Angebot, aber nicht dem Billigstbieter
  • Änderung der Zusammensetzung einer Bietergemeinschaft
  • Kontradiktorische Prüfung der Preisangemessenheit

 

Hubert Reisner
Hubert Reisner

Richter, Bundesverwaltungsgericht

Mehrwert für Vergabejurist:innen

  • Führen Sie Vergabeverfahren effizient und sicher durch – Schutz vor kostspieligen Nachprüfungsverfahren
  • Sie kennen die aktuelle Rechtslage und deren Auswirkungen auf Ihre Praxis – Stichwort: BVergG Novelle
  • Profitieren Sie von dem profunden Vergaberechtswissen unserer Speaker

Zielgruppe

  • Leitende Funktionen und Mitarbeiter:innen der Vergabestellen aus Bund, Ländern und Kommunen
  • Leitende Funktionen und Mitarbeiter:innen der Vergabeabteilungen sowohl von auftraggebenden und auftragnehmenden Unternehmen
  • Alle, die sich in ihrer beruflichen Praxis mit dem Vergaberecht beschäftigen

Veranstaltungsort

Austria Trend Hotel Savoyen Außenansichtimh Konferenz im Austria Trend Hotel Savoyen
Austria Trend Hotel Savoyenwww.austria-trend.at

Teilnahmegebühr

Die Teilnahmegebühr beträgt einschließlich Mittagessen und Getränken pro Person:
Teilnahmegebühr
2 095 €
1 995 €bis 23.10.2026
Nutzen Sie unser attraktives Rabattsystem:Bringen Sie Ihre Kolleginnen und Kollegen mit!
10% Rabattfür die 2. Teilnahme
30% Rabattfür die 3. Teilnahme und alle weiteren
Young Professional Ticket – Ihr KarrieresprungbrettFür Fach- und Führungskräfte unter 30, die sich fachlich weiterentwickeln, Inspiration sammeln und ihr berufliches Netzwerk auf das nächste Level bringen möchten. Voraussetzung ist, dass am Veranstaltungstag das 30. Lebensjahr noch nicht vollendet ist.
Sämtliche Preise sind in EUR angegeben und verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer.

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Stephan RudolfConference Director
16. - 18. Nov. 2026
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