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Wohnprojekte planen, bauen, finanzieren

  • Finanzierung abseits des Bankkredits: Welche Chancen bieten Wohnbauanleihe & Bauherrenfinanzierung?
  • Das Dämmungs-Dilemma: Kosten-Nutzen und Intensität von Wärmedämmfassaden
  • Grundrissflexibilität – Kleiner Umbau, große Wirkung?

  • Bauen auf fremdem Grund: Welche finanziellen Vorteile bietet das Baurecht?
  • Praxisbeispiele innovativer Wohnbauprojekte: Von der Senioren-WG bis zum aufgewerteten 70er-Jahre-Bau
Wo gibt es noch Spielräume für mehr Wirtschaftlichkeit am Bau?

Speaker Board

Programm

08:30 - 17:00 Uhr

Gemeinsamer 1. Konferenztag der Fachkonferenz für die private Wohnbaufinanzierung
„Spielräume für die österreichische Wohnbaufinanzierung“ und der Fachkonferenz für den
großvolumigen Wohnbau „Wohnprojekte wirtschaftlich planen, bauen, finanzieren“.
08:30 „Morgenstund‘ hat Gold im Mund“ – Networking Breakfast bei Kaffee und Tee
09:00 Begrüßung durch IIR und den Vorsitzenden FH-Doz. Dr. Wolfgang Amann, Geschäftsführer, IIBW - Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen GmbH

Kostenoptimalität und Wirtschaftlichkeit im Wohnbau

09:05 Key Note: Wirtschaftlichkeit im Wohnbau – Die Kosten auf den Boden zurückholen
  • Gründe für die Baukostenexplosion
  • Anfangsinvestitionen
  • Teuerungsfaktoren: Verordnungen, Normenflut, Grundstückspreis
  • Wo kann gespart werden und wo wird gespart?
Bundesinnungsmeister Hans-Werner Frömmel, Bundesinnung Bau

09:35 Kostengünstiges Bauen durch Systematisierung und Reduktion
  • Disruption in den Prozessen und den bisherigen Rollen der Baubeteiligten
  • Less Tech im Bereich der haustechnischen Anlagen
  • Lokale Vorfertigung von Komponenten statt chaotische Bauabläufe
Mag. Harald Professner, Geschäftsfeldentwickler, Cree GmbH
09:55 Podiums-Diskussion: Wie wird Bauen, und damit Wohnen, wieder leistbarer?
  • Der oberösterreichische Weg: Anforderungskatalog für Kostenoptimierung als Fördervoraussetzung – Ein Beispiel für Restösterreich?
  • Bautechnische Auflagen – ÖNORMEN, Richtlinien, Bauordnungen: Wie sind sie zu bewältigen, ohne dass die Wirtschaftlichkeit leidet?
  • Wie können Länder und Politik zu verstärkter Kosteneffizienz beitragen?
Bundesinnungsmeister Hans-Werner Frömmel, Bundesinnung Bau
DI Andreas Gobiet, Geschäfts führer Ingenos.Gobiet.ZT GmbH
Mag. Harald Professner, Geschäftsfeldentwickler Cree GmbH
10:40 Kaffeepause

Analyse des Immobilienstandortes Österreich

11:00 Keynote Österreichischer Wohnungsneubau – Was ist passiert?
  • Bauvolumen Wohnbau 2013
  • Volkswirtschaftliche Entwicklung von Einkommen und Pensionen, Entwicklung der Arbeitslosenzahlen – Wie viel Geld steht wem zur Verfügung?
  • Aktuelle Neubautätigkeit vs. Sanieren und Verdichten
  • Genehmigungen und Bewilligungen: Geplante Baustarts- und Fertigstellungen
Dr. Klaus Weyerstraß, Leiter der Gruppe „Konjunktur, Finanzmärkte & Europäische Integration“, Abteilung Ökonomie und Finanzwirtschaft, Institut für Höhere Studien
11:30 Aktueller Wirtschaftsausblick und Auswirkungen auf die Finanzierungsbedingungen
  • Wie geht’s weiter mit der Weltwirtschaft und der Eurozone?
  • Aktueller Wirtschaftsausblick: Österreich vor dem internationalen Hintergrund
  • Besteht eine Deflationsgefahr? Besteht die Gefahr einer Immobilienblase?
  • Geldpolitik und Finanzierungsbedingungen
Mag. Dr. Ernest Gnan, Leiter der Abteilung für volkswirtschaftliche Analysen, Oesterreichische Nationalbank
12:15 Mittagspause

Neue Wohnformen braucht das Land?

13:30 Für wen bauen wir in Zukunft? Wie demographische Entwicklungen den Wohnbau beeinflussen
  • Demographische Entwicklung Österreich: Quantitative (z.B. Veränderung der Haushaltsund Lebensformen) und qualitative Aspekte der Veränderungen (z.B. Ansprüche)
  • Thematische Hotspots für Wien, andere Städte sowie Landgemeinden (z.B. Problematik des Leerstandes)
  • Welche Wohnbedürfnisse kennzeichnen die unterschiedlichen Anspruchsgruppen? (Leistbares Wohnen, kleinere Wohneinheiten, flexibles Wohnen)
  • Welche individuellen und kollektiven Handlungspraktiken gibt es bereits und warum?
    • Funktionen der Wohnungen (z.B. als temporärer Arbeitsort)
    • Neue alte Formen des intergenerationellen Wohnens innerhalb der Herkunfts- bzw. der sozialen Familie (Mehrgenerationenwohnen)
  • Welche Reaktionsmöglichkeiten bietet der Wohnungsbau?
Mag. Dr. Tatjana Fischer, Senior Scientist, Institut für Raumplanung und ländliche Neuordnung, Universität für Bodenkultur Wien
14:15 Wohnbauförderung in Österreich
  • Förderungszusicherungen
    • für Neubau und thermische Sanierung
    • für Eigenheim und großvolumigen Wohnbau
  • Ausgaben der Wohnbauförderung
  • Finanzierung der Wohnbauförderung
  • Entwicklung der Wohnbeihilfe
  • Sanierungsförderung der Länder und Sanierungsscheck des Bundes
  • Die Wohnbauförderung ein effektives Lenkungsinstrument?
FH-Doz. Dr. Wolfgang Amann, Geschäftsführer, IIBW - Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen GmbH
14:45 Politiker im Gespräch
Dr. Manfred Haimbuchner, Aufgabengruppe Wohnbauförderung, Natur- und Landschaftsschutz, Sparkasse und Sozialhilfeträger, Land Oberösterreich
Landesrat Hans Mayr, Ressorts Verkehr, Infrastruktur, Wohnbau; Land Salzburg
Dr. Gabriela Moser, Abgeordnete zum Nationalrat, Bautensprecherin der Grünen
15:15 Kaffeepause

15:45 Wirtschaftlich Wohnen und Bauen mit smarten Technologien
  • Wo liegen die Wohntrends – heute und in Zukunft?
  • Bedeutung von Flexibilität und Barrierefreiheit
  • Wie entscheidend ist die Optik und Ausstattung von Wohnungen?
  • Ist Wirtschaftlichkeit kontrovers zu Kundenzufriedenheit?
  • Upgrading von Bestandsimmobilien
DI Volker Gagelmann, Leiter Key Account Österreich Ost, Gira Giersiepen GmbH & Co KG

16:10 Wohnformen für Gegenwart und Zukunft
  • Junges, leistbares Wohnen – Smartwohnungen
    • Anforderungen an Smartwohnungen
    • Wer ist die Zielgruppe?
    • Wie groß ist die Nachfrage?
    • Hohe Baukosten – niedrige Kosten für den Nutzer?
  • Wohnen im Alter
    • Das Zukunftspotential der Senioren-WG
    • Betreutes Wohnen
    • Selbstbestimmt so lange wie möglich
Dieter Groschopf, Stv. Geschäftsführer Wohnfonds Wien
17:00 Voraussichtliches Ende des ersten Veranstaltungstages

08:30 - 17:00 Uhr

08:30 Guten Morgen bei Kaffee und Tee 09:00 Begrüßung durch den Vorsitzenden Mag. Walter Senk, Geschäftsführer Die unabhängige Immobilen-Redaktion Mag. Walter Senk Wohnbaufinanzierung
09:05 Alternativen zum Bankkredit I: Bauherrenmodelle DI Michael Baert, Vorstand, ifa Institut für Anlageberatung AG
09:30 Alternativen zum Bankkredit II: Wohnbauanleihe
DI Andreas Buttinger, Head of Controlling/Treasury, sBausparkasse AG (Erste Group)

10:00 Diskussion: Alternative Finanzierungsmodelle und klassische Bankfinanzierung – Vor- und Nachteile
  • Welche Alternative hat Zukunftspotential?
  • Einschätzung aus Bankensicht
  • Langfristige Finanzierung – Was ist noch möglich?
  • Wohinter steckt das meiste Potential?
  • Was wird schon verwendet, wozu gibt es Projekte?
  • Ausweg aus der Kreditklemme?
  • Langfristige Finanzierung: Was ist möglich?
DI Michael Baert, Vorstand, ifa Institut für Anlageberatung AG
DI Andreas Buttinger, Head of Controlling/Treasury, sBausparkasse AG (Erste Group)
10:30 Kaffeepause

Ökonomie vs. Ökologie – Kosten-Nutzen von Gebäude-Energieeffizienz und thermischer Sanierung

11:00 Innovative dezentrale Energieversorgungskonzepte Wärme/Kälte
  • In Kombination mit moderner Gebäudetechnik
  • Unter Berücksichtigung von hoher Energieeffizienz und Nutzerkomfort
  • Welche Auswirkungen ergeben sich durch das Energie effizienzgesetz? Stichwort Energie-Monitoring
Udo Altphart, Ltr. Energieeffizienz, ENERGIECOMFORT Energie- und Gebäudemanagement GmbH
11:25 Kosten und Nutzen von Wärmedämmfassaden auf dem Prüfstand
  • Wie realistisch sind die Auflagen und Anforderungen für Dämmung?
  • Einsparungen durch Wärmedämmung – Rechnen sich Kosten der Investition?
  • Der Aufreger aus Deutschland: „Die große Lüge von der Wärmedämmung“
  • Verschlingen energetische Sanierungen tatsächlich mehr Geld, als dadurch eingespart wird?
DI Dr. Christian Pöhn, Laborleiter Bauphysiklabor, MA 39, Prüf-, Überwachungs- und Zertifizierungsstelle der Stadt Wien
12:00 Diskussion: Thermische Sanierung – Ein Boom mit Tücken? Wo liegt die Zukunft der Energieeffizienz?
  • Lässt sich die deutsche Diskussion auf Österreich umlegen?
  • Vor- und Nachteile der Wärmedämmung
  • Ausblick: Nehmen die Anforderungen an die Dämmung in Zukunft weiter zu?
  • Welche Rolle spielen staatliche Förderungen?
  • Dämmung im Neubau vs. thermische Sanierung
  • Feuchtigkeit und Schimmel als wesentliches Problem?
  • Alternativen
  • Wo liegt die Zukunft: Niedrigenergie- oder Passivhaus?
  • Einsatz von Gebäudeautomatisierung
Mag. Eva Bauer, Leiterin des Wohnwirtschaftlichen Referats, Österreichischer Verband gemeinnütziger Bauvereinigungen GBV
Ing. Mathias Hanke, Leitung Produktmanagement / Anwendungstechnik, Wopfinger Baustoffindustrie GmbH
Ing. Mag (FH) Günther Jechlinger, Qualitätsgruppe Wärmesysteme
DI Dr. Christian Pöhn, Laborleiter Bauphysiklabor, MA 39, Prüf-, Über wachungs- und Zertifizierungsstelle der Stadt Wien

12:30 Mittagessen

Bauen auf fremdem Grund: Baurecht und Superädifikat

13:45 Großvolumiger Wohnbau auf Baurecht-Grundstück – Rechtliche Aspekte und Besonderheiten
  • Laufzeit und Risiko von Baurechtsvarianten
  • Baurechtgeber/Baurechtnehmer: Rechte und Pflichten
  • Was passiert nach Auslaufen des Vertrages?
  • Beurteilung von Investoren und Finanzierern
  • Wo liegen Kostenvorteile für Errichter und Bewohner?
  • Herausforderung für den Vertrieb?
Ing. Mag. Hannes Horvath, Geschäftsführer DURST-BAU GmbH

Wegweisende Projekte

14:30 Projektvorstellung STELA Leoben
  • Aufwertung und Sanierung eines 70er-Jahre Baus
  • Mobilitätskonzept als integrativer Teil des Energiesystems
  • Wohnqualität eines mehrgeschossigen Gebäudes in Konkurrenz mit Einfamilienhäusern
Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Architekt Hans Gangoly, Institutsleitung, Technische Universität Graz

15:00 Kaffeepause

15:30 Wohnbau in Diskussion – Flexibilität von Grundrissen Univ.Prof.Arch.Dipl.Ing. Andreas Lichtblau, Institutsvorstand des Institutes für Wohnbau der Technischen Universität Graz, Partner von lichtblauwagner architekten ztgmbh, Wien

Die neue Wiener Bauordnung – Booster für Bauprojekte in Wien? 16:00 Wiener Bauordnung neu – Ein Überblick über Änderungen und welche Konsequenzen für die Praxis zu erwarten sind
  • Die Änderungen im Überblick:
    • Notkamine
    • Abwassermanagement
    • „Wiener Solarstandard“
    • Lockerung der Stellplatzverpflichtung
    • Erleichterung von Dachgeschoß-Ausbauten
    • Leichtere Bewilligung von Balkonen und Aufzügen
  • Welche bauwirtschaftlichen Entwicklungen könnte die neue Bauordnung anstoßen?
  • Wie sehen die Übergangsregelungen aus?
Dr.in Cordula Donner, Abteilungsleiterin, Magistratsabteilung 64 Rechtliche Bau-, Energie-, Eisenbahnund Luftfahrtangelegenheien

16:45 Zusammenfassung des Tages durch den Vorsitzenden, Möglichkeit für Fragen und weitere Diskussion

Ca. 17:00 Ende der Konferenz
Rückblick Jahresforum Wohnbau 2014 | 24. – 25. September 2014

Veranstaltungsort

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Arcotel Kaiserwasserwww.arcotelhotels.com

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