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Man sieht ein Tablet und eine Hand, welche einen Stift hält, über dem Tablet sind leuchtende Symbole für Verträge, und eine Signatur
Seminar
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Public Procurement Act

Die geplante EU-Vergaberechtsreform: Was auf öffentliche Auftraggeber und Unternehmen zukommt

Hot Topic

  • Einheitliche EU-Verordnung durch Aufhebung der öffentlichen Auftragsvergabe, Sektorvergabe und der Konzessionsvergabe
  • Wie würde eine gemeinsame digitale Plattform für die öffentliche Vergabe in der EU aussehen? Public Procurement Data Space unter der Lupe
  • Wie schafft der Public Procurement Act einfachere und klarere Vergaberegeln?
  • Preis-Qualitäts-Verhältnis – wie öffentliche Aufträge in Zukunft vergeben werden
  • Ausblick und Umsetzung
Checkliste mit grünen Hakerl und Kugelschreiber

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Speaker Board

Programm


Begrüßung durch imh und die fachliche Leiterin des Seminares Mag. Alexandra Terzaki, Geschäftsführerin, TERZAKI & Partner GmbH


Vom bisherigen Vergaberecht zum Public Procurement Act

Europas Vergaberecht vor einem Systemwechsel

Public Procurement Act – was plant die EU-Kommission?

  • Von drei Vergaberichtlinien zu einer einheitlichen EU-Verordnung
  • Was bedeutet die unmittelbare Anwendbarkeit für Österreich und das BVergG?
  • Was bleibt künftig national zu regeln?
  • Wie sieht der weitere europäische Gesetzgebungsprozess aus?
  • Was ist bereits absehbar – und was kann sich im Gesetzgebungsverfahren noch ändern?
  • Neues Verständnis der Verfahrensarten – weniger Verfahren, mehr Gestaltungsspielraum

Die neue Verfahrensarchitektur des Public Procurement Act

  • Open Procedure, Dynamic Procedure und Innovation Procedure
  • Das offene Verfahren als zentraler Ausgangspunkt
  • Verhandlungen innerhalb des offenen Verfahrens: Was soll künftig möglich sein?
  • Verhandeln oder Zuschlag auf das Erstangebot – welche Gestaltungsmöglichkeiten sind vorgesehen?
  • Das Dynamic Procedure und seine praktischen Einsatzmöglichkeiten
  • Innovation Procedure für Lösungen, die am Markt noch nicht verfügbar sind
  • Was wird aus den heute bekannten Verfahrensarten?
  • Nach welchen Kriterien soll künftig das geeignete Verfahren ausgewählt werden?
  • Mehr Flexibilität – aber auch neue Anforderungen an Transparenz, Gleichbehandlung und Dokumentation
  • Praxisvergleich: Wie würde eine Verfahrensentscheidung heute nach dem BVergG 2018 und künftig nach dem Kommissionsvorschlag aussehen?

Ein europäischer digitaler Beschaffungsmarkt

  • Europäisches digitales Beschaffungsökosystem
  • Once-only-Prinzip für Unternehmsdaten und Nachweise
  • Elektronische Eignungsprüfung und wiederverwendbare Nachweise
  • Nationale Public Procurement Data Spaces und European Public Procurement Data Space

Was bedeuten die geplanten Änderungen für die Beschaffungspraxis?

  • Chancen für einfachere und flexiblere Verfahren
  • Neue Anforderungen für Auftraggeber und Unternehmen
  • Wo bereits heute Vorbereitungsbedarf besteht
Alexandra Terzaki
Alexandra Terzaki

Geschäftsführerin, TERZAKI & Partner GmbH, Vergabeberatung

Kaffeepause


Neue Spielregeln für Zuschlag, Qualität und strategische Beschaffung

Wie der Public Procurement Act Vergabeentscheidungen verändern könnte

Vom niedrigsten Preis zum besten Preis-Qualitäts-Verhältnis

  • Qualitätskriterien als zentraler Bestandteil der Zuschlagsentscheidung
  • Geplante Mindestgewichtung von grundsätzlich 30 %
  • Bis zu 50 % Qualitätsgewichtung bei arbeitsintensiven Aufträgen
  • Der neue „Comply or Explain“-Ansatz

Nachhaltigkeit, Innovation und soziale Kriterien

  • Welche strategischen Kriterien künftig stärker berücksichtigt werden sollen
  • Umweltzeichen und Lebenszykluskosten
  • Qualifikation und Erfahrung des eingesetzten Personals
  • Wie strategische Ziele rechtssicher in Vergabeverfahren integriert werden können

„Made in Europe“ – European Preference im Vergaberecht

  • Können europäische Unternehmen künftig bevorzugt werden?
  • Herkunft von Waren, Dienstleistungen und Bauleistungen
  • Zusätzliche Punkte bzw. Preisvorteile für europäische Angebote
  • Die geplante 50-%-Regel und ihre möglichen Auswirkungen
  • Neue Bedeutung der Liefer- und Wertschöpfungsketten

Resilienz und Versorgungssicherheit werden Vergabekriterien

  • Cybersicherheit und kritische Infrastruktur
  • Abhängigkeiten von Drittstaaten
  • Versorgungssicherheit und strategische Autonomie
  • Welche neuen Prüf- und Dokumentationsfragen entstehen?

Was bedeutet die Reform für Österreich?

  • Zusammenspiel zwischen künftiger EU-Verordnung und nationalem Vergaberecht
  • Welche nationalen Regelungen weiterhin erforderlich bleiben
  • Rechtsschutz und Behördenorganisation
  • Welche Punkte im europäischen Gesetzgebungsverfahren noch besonders umstritten sein dürften
Stephan Heid
Stephan Heid
Speaker of the Year

Rechtsanwalt/Partner, Heid & Partner Rechtsanwälte GmbH

Begrüßung durch imh und die fachliche Leiterin des Seminares Alexandra Terzaki Geschäftsführerin, TERZAKI & Partner GmbH


Künstliche Intelligenz als Beschaffungsstelle – Vision oder Realität?

  • KI im Spannungsfeld zwischen Vision und Verwaltung: Zwischen Innovationsdruck und Rechtsrahmen: Wie weit ist die öffentliche Beschaffung wirklich digitalisiert?
  • Definition von KI in der Beschaffung: Was „künstliche Intelligenz“ im Vergabekontext tatsächlich bedeutet – von Lernsystemen bis zu Entscheidungsassistenz
  • Anwendungen von KI in der Beschaffung: Von der Bedarfserkennung bis zur Angebotsprüfung – konkrete Einsatzfelder moderner KI-Lösungen
  • Vorteile von KI in der Beschaffung: Wie Automatisierung Effizienz, Transparenz und Nachhaltigkeit in Vergabeprozessen fördert
  • Ethische und rechtliche Aspekte: Verantwortung, Nachvollziehbarkeit und Rechtssicherheit als Leitlinien für den KI-Einsatz im öffentlichen Sektor
  • Fallstudien und Ausblick: Praxisbeispiele zeigen: KI ist längst Realität – der Weg führt zur lernenden, strategischen Beschaffungsstelle
Alexandra Terzaki
Alexandra Terzaki

Geschäftsführerin, TERZAKI & Partner GmbH, Vergabeberatung


Aktueller Rechtsrahmen für AI

  • Die KI-Verordnung als strategische Herausforderung
  • KI-Systeme und ausgewählte Anwendungsbereiche
  • KI-Risikoansatz
Lukas Feiler
Lukas Feiler
Online Star of the Year

Partner & Head of IP and IT Team, Baker McKenzie

Mittagspause


Mehr als ein guter Prompt – KI im Vergabeverfahren wirksam einsetzen

  • Vom möglichen Einsatzfeld zum konkreten Arbeitsauftrag
  • Voraussetzungen für brauchbare KI-Ergebnisse
  • Ausschreibungsunterlagen strukturieren, analysieren und weiterentwickeln
  • Perspektivwechsel als Instrument der Qualitätssicherung
  • Unterstützung bei Prüfung und Dokumentation
Ilse Pohl
Ilse Pohl

Rechtsanwaltsanwärterin, CHG Rechtsanwälte

Kaffeepause


Verbindung künstlicher und menschlicher Intelligenz im Vergabeverfahren

  • AI-Act, DSGVO und Vergaberecht: das regulatorische Umfeld im Überblick
  • KI in der Angebotserstellung: rechtliche Chancen und Grenzen
  • KI bei der Vorbereitung von Ausschreibungen: rechtssicher und praxisorientiert einsetzen
  • KI-gestützte Angebotsprüfung und -bewertung: Zulässigkeit und Grenzen
  • Haftungsrisiken beim Einsatz von KI
  • Beschaffung von KI-Systemen: typische Herausforderungen von der Ausschreibung bis zur Vertragsgestaltung
Harald Küchli
Harald Küchli

Rechtsanwalt und Partner Thurin Küchli Partner® Rechtsanwälte GmbH

Ende des Seminars

Nach diesem Seminar wissen Sie,

Drei Leute bei einer Besprechung umgeben von Rechtshammer und Waage
  • wie der geplante Public Procurement Act das europäische Vergaberecht verändern soll,
  • welche neuen Verfahrensarten und Verhandlungsmöglichkeiten vorgesehen sind,
  • wie stark Qualität, Nachhaltigkeit und Innovation künftig gewichtet werden könnten,
  • was hinter European Preference und „Made in Europe“ steckt und
  • worauf sich öffentliche Auftraggeber und Bieter bereits heute einstellen sollten.

Veranstaltungsort

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Teilnahmegebühr

Die Teilnahmegebühr beträgt pro Person:
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891 €
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29. Jän. 2027
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KI im Vergaberecht

Nutzen und Einsatz von KI-Anwendungen

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