Rückblick Pflege neu aufgestellt!

25. – 26. Juni 2019, twelve – myhive Twin Towers, Wien

Auf der imh-Fachkonferenz „Pflege neu aufgestellt?“ heizen passend zur aktuellen politischen Debatte die heißen Themen der Pflege die Diskussionen an.

Politische Aufstellung der Pflege

Zum Einstieg in die Fachkonferenz gibt Sektionschef Mag. Manfred Pallinger (Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz) einen Überblick über die aktuellen, politischen Themen der Pflege. Dabei nimmt er Bezug auf das kürzlich vorgestellte Pflegekonzept der ÖVP sowie die am selben Vormittag beschlossene Valorisierung des Pflegegeldes.

Von der Politik in die Praxis der Pflege zu Hause führte Elisabeth Anselm (Hilfswerk). Zwar passieren zwei Drittel der Pflege derzeit zu Hause, jedoch wird dieser Bereich in der Finanzierung nur in geringem Maße berücksichtigt.

Wie komplex die Finanzierungsströme der Pflege verlaufen zeigt Dr.in Karoline Mitterer (KDZ – Zentrum für Verwaltungsforschung) auf.

Dr. Johann Harer, styria.technology Styria GmbH

Dr. Johann Harer, styria.technology Styria GmbH begleitete die Konferenz inhaltlich. 

Diskussionsrunde

Mag. Manfred Pallinger (Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz), Dr. Günther Kräuter (Volksanwalt), Dr. Martin Gleitsmann (Wirtschaftskammer Österreich) und Mag. Lukas Hecke (Wohnbuddy Wien) diskutieren über die brisante Situation der Pflege. 

Mag. Manfred Pallinger (Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz)

Mag. Manfred Pallinger (Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz)

Elisabeth Anselm (Hilfswerk)

Elisabeth Anselm (Hilfswerk)

Dr.in Karoline Mitterer (KDZ – Zentrum für Verwaltungsforschung)

Dr.in Karoline Mitterer (KDZ – Zentrum für Verwaltungsforschung) 

Dr. Günther Kräuter

Volksanwalt Dr. Günther Kräuter schildert beispielhaft die Dauerbrenner der Verletzung der Menschenwürde bei den zu pflegenden Personen. 

Mag.a Monika Wild

Wie Case und Care Management in der Praxis implementiert werden kann, zeigt Mag.a Monika Wild (Österreichisches Rotes Kreuz) auf. 

Wanted: PflegerInnen gesucht!

Mit Zahlen – Daten – Fakten gab Mag.a Brigitte Juraszovich (Gesundheit Österreich) einen Ausblick auf den kommenden Fachkräftekräftemangel in den Pflegeberufen. Lösungen für diese Herausforderung zeigt Mag. Gregor Kamhuber (magora Group) auf, indem er die Parallelen des Fachkräftemangels zur IT zieht. Das Employer Branding könnte ein möglicher erster Schritt sein, das Personal zu binden. Dabei sollte der Fokus auf den kleinen umsetzbaren Änderungen liegen, die beim Recruiting anfangen. Ein mögliches erstebenswertes Motto für PflegerInnen sollte sein: „Dort, wo ich arbeite, würde ich gerne selbst einmal gepflegt werden“.

Mag.a Brigitte Juraszovich (Gesundheit Österreich)

Mag.a Brigitte Juraszovich (Gesundheit Österreich) 

Mag. Gregor Kamhuber (magora Group)

Mag. Gregor Kamhuber (magora Group) 

In der AK findet bis Ende Juni 2019 die Registrierung der Berufsgruppe statt. Erste Ergebnisse dazu präsentiert Mag.a Silvia Rosoli (AK Wien). Eine weitere Möglichkeit den Pflegeberuf attraktiver für junges Personal zu gestalten, wäre eine Pflegelehre, die von Jana Bockholdt, MAS (Barmherzige Schwestern Pflege GmbH) vorgestellt wird. Die aktuellen Ergebnisse der Arbeitsgruppe, die sich mit dem Thema beschäftigt, regen zur hitzigen Diskussion an.

In einem sind sich die Diskutantinnen Mag.a Brigitte Juraszovich (Gesundheit Österreich), Mag.a Silvia Rosoli (AK Wien), Enisa Nedzibovic, Msc (Casa Leben im Alter gGmbH) und Jana Bockholdt, MAS (Barmherzige Schwestern Pflege GmbH) einig: „Neue Herausforderungen müssen mit neuen Methoden in Angriff genommen werden“. 

Mag.a Silvia Rosoli (AK Wien)

Mag.a Silvia Rosoli (AK Wien)

Jana Bockholdt, MAS (Barmherzige Schwestern Pflege GmbH)

Jana Bockholdt, MAS (Barmherzige Schwestern Pflege GmbH) 

Diskussion

Die Diskussionsrunde: „Neue Herausforderungen müssen mit neuen Methoden in Angriff genommen werden“

Bei dem Blick in die Praxis stellt Mag. Simon Bluma (KWP Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser) Modelle vor, wie sie mit gerontopsychiatrischen Herausforderungen umgehen.

„Wenn jung und alt zusammen wohnen profitieren immer beide von der Wohnsituation“ postuliert der Gründer der Plattform Wohnbuddy Mag. Lukas Hecke. Die Gestaltung des Wohnraumes stellt sich als ein wesentlicher Faktor in der strategischen Planung in der Pflegepraxis heraus. Dabei stellt Enisa Nedzibovic (Casa Leben im Alter gGmbH) die baulichen Veränderungen der letzten Jahrzehnte vor.

Das Fazit der Fachkonferenz ist: Der Hut brennt in der Pflege. Es muss was passieren!

Mag. Simon Bluma (KWP Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser)

Mag. Simon Bluma (KWP Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser)

Mag. Lukas Hecke (Wohnbuddy Wien)

Mag. Lukas Hecke (Wohnbuddy Wien)

Enisa Nedzibovic (Casa Leben im Alter gGmbH)

Enisa Nedzibovic (Casa Leben im Alter gGmbH) 

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