FUZZY CLOUD – Adaptive Wind Energy

FUZZY CLOUD – Adaptive Wind Energy

Projektbeschreibung

"Fuzzy Cloud – Adaptive Wind Energy" ist das Konzept für eine modulare, multifunktionale, Energie erzeugende Architektur. Die Idee ist, dass Module, ausgestattet mit kleinen Wind Turbinen, spielerisch zusammengesetzt, eine räumlich adaptive Struktur ermöglichen. Durch soziale Interaktion und Neugier, wird aktiv das Bewusstsein für nachhaltige Energie gestärkt, Strom wird ressourcenschonend generiert und komplexe räumliche Strukturen entstehen visuell und virtuell.
 

Innovationskraft

Fuzzy Cloud – Adaptive Wind Energy ist eine neue Art Wind Energie, nachhaltig und ressourcenschonend zu produzieren. Die Idee ist es, anstatt eines großen Windrades, mehrere kleine stromgenerierende Wind Turbinen Module (Collaborative Objects), miteinander zu größeren Strukturen (Fuzzy Cloud) zu verbinden. Diese Strategie, ohne goßen finanziellen Aufwand für ein Modul seinen eigenen Strom zu produzieren und zu teilen (Prosumer), aber durch Verbindung mehrerer Module Zugang zu mehr Strom zu bekommen, lässt viel Spielraum für soziale Kollaboration und Energie-Sharing-Gedanken.
 

Nachhaltigkeit & gesellschaftlicher Nutzen

Fuzzy Cloud, als modulare Wind Energie erzeugende Architektur, hat auch das Potential dem Klimawandel entgegenzuwirken, vor allem da es durch sein modulares Design flexibel vielfältig anwendbar ist. Von Fuzzy Cloud Energie Architekturen in Entwicklungsländern, energieerzeugenden Strukturen im städtischen Raum auf Dächern und Hochhäusern, bis zu dreidimensionalen Off-Shore Wind Farmen, sind mögliche Anwendung.

Veränderungspotential (Game Changer)

Das Konzept der Fuzzy Cloud hat das Potential zum Game Changer zu werden, da es im Sinne einer Sharing Economy, des Internet of Things und des Energy Internet, entworfen ist. Die Module (Co-Objects) sollen leicht zu produzieren sein und genug Spielraum für mögliche Adaptionen, Aneignungen und Verbesserungen lassen. Es geht primär nicht darum große Mengen an Strom pro Modul zu erzeugen (Distributed Energy), sondern ein Modul anzubieten, das kleine Mengen an Wind Energie erzeugt (für Handy Ladestation, Wlan Hotspot) und leicht mit anderen Modulen verbunden werden kann. Je mehr Module miteinander verbunden werden, desto mehr Strom wird verfügbar und desto größer wird die räumliche Struktur (Fuzzy Cloud, Film Screenings, Vorträge, Soziale Events). Dieses Konzept kann einen Social Impact generieren, da es am besten nachhaltig Energie erzeugt, wenn es gemeinsam in sozialer Kollaboration verwendet wird, wodurch neue Bekanntschaften, Möglichkeiten, Potentiale und Freundschaften entstehen können. Ein Ort, der nicht nur nachhaltige Energie erzeugt, sondern auch zum sozialen Treffpunkt werden kann.
 
Das Projekt Fuzzy Cloud wurde ausgezeichnet mit Ankerkennungen bei dem Helmut Richter Preis und dem internationalen Architekturwettewerb LAKA 2017 ‚Architecture that Reacts‘, sowie für den KATERVA Award 2018 nominiert.

Fuzzy Cloud – Adaptive Wind Energy
by Alexander Grasser
Universität Innsbruck
critics: Moncayo, Weiler, Colletti

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